Fugendichtband

Das richtige Fugendichtband für alle Oberflächen

Mit einem Fugendichtband überbrücken Sie Lücken im Innen- und Außenbereich und machen Sie dadurch witterungsbeständig.

fugendichtband
Mit dem richtigen Fugenband bleiben Übergänge trocken und geschützt. Foto: iStock/ BanksPhotos
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Ein Fugendichtband ist ein echtes Wunderwerk: Im Idealfall dehnt es sich auf ein Vielfaches seiner Ausgangsgröße aus und dichtet damit einen Übergang zwischen zwei Werkstoffen oder eine Dehnungsfuge dauerhaft und sicher ab und bleibt dabei trotzdem flexibel.

Unser Favorit: Fugendichtband von Soudal

Von vier auf 20 Millimeter Dicke dehnt sich das selbstklebende Fugendichtband von Soudal in Anthrazit aus, nachdem Sie es verklebt haben. Das Dichtband mit einer Breite von 15 Millimeter ist ideal, um beispielsweise Fugen zwischen Fenstern und dem Mauerwerk zu schließen, es kann aber auch bei Dachkonstruktionen oder im Beton- und Stahlbau eingesetzt werden. Auch für Holzverbindungen ist es geeignet.

Was bringt ein Fugenband?

Beim Bauen sind Fugen allgegenwärtig – sie entstehen entweder dort, wo verschiedene Materialien aufeinandertreffen oder werden als Bewegungs- und Dehnungsfugen direkt mit eingeplant, damit ein Bauwerk thermischen und statischen Einflüssen durch eine gewisse Flexibilität problemlos trotzen kann. Allerdings sind solche Kanten und Absätze immer ein Schwachpunkt, denn durch sie kann Feuchtigkeit eindringen und auch thermisch sind sie bedenklich. Abhilfe schaffen Fugendichtbänder – sie dehnen sich meist nach dem Aufbringen langsam aus und füllen damit die vorhandene Lücke. Nach der Expansion ist die Fuge verschlossen, aber dennoch flexibel. Üblicherweise sorgen Dichtbänder für Diffusionsoffenheit und Schutz vor Schlagregen, sodass eindringende Nässe kein Problem mehr darstellt.

Empfehlenswerte Fugendichtbänder

Es gibt verschiedene Arten von Dichtbändern – einige dehnen sich aus, andere sorgen nur für einen sauberen und wassergeschützten Übergang. Wieder andere bestehen aus festen Profilen, die in vorhandene Lücken eingelegt werden. Wir zeigen Ihnen verschiedene Dichtbänder und ihre Vor- und Nachteile.

Fenster-Fugendichtband von Fowong

Als Fugenband für Fensterrahmen ist das Produkt von Fowong gut geeignet, das es in verschiedenen Maßen gibt. Je nach Ausführung erhalten Sie bis zu vier Rollen des gewünschten Bands, das durch einen dauerhaften Acrylkleber eine sehr hohe und langlebige Klebeleistung hat. Es ist zudem temperaturbeständig zwischen -40 und 90 Grad Celsius und verspricht eine gründliche Isolation gegen Wind, Wasser, Staub und Lärm. Eingesetzt werden kann es nicht nur an Fenstern und Türen, sondern beispielsweise auch zur Abdichtung im Badezimmer.

Dichtband fürs Bad von Blazor

Wollen Sie im Badezimmer etwas abdichten und dabei auf den Einsatz von Silikon verzichten, ist das Fugenband von Blazor eine gute Wahl. Das Fugendichtband ist wasserdicht, öl-, säure- und laugenfest und verhindert, dass sich in Ecken und Kanten Schimmel bildet. Die Anbringung des Fugendichtbands in Dusche und Bad ist denkbar einfach: Rollen Sie das Dichtungsband ab, entfernen Sie die Schutzfolie und kleben Sie das Band auf die zuvor gereinigte Fläche. Dank der vorgefertigten flexiblen Falzung passt es sich perfekt in Ecken und Kanten ein. Ist das Band verklebt, föhnen Sie es, damit es sich optimal anlegt und noch besser hält.

Montafox Dichtungsband für Terrasse & Balkon

In Terrassenfugen sammelt sich schnell Schmutz oder es entsteht Moos. Dies verhindern Sie mit dem Montafox Fugendichtband für außen, das sich leicht verlegen lässt. Das Profil wird einfach mit leichtem Überstand zwischen den Terrassendielen verlegt. Nach 24 Stunden schneiden Sie den Überschuss ab, in dieser Zeit hat sich das Band an mögliche Temperaturschwankungen angepasst. Für unterschiedliche Fugenbreiten gibt es das Dichtband in mehreren Maßen.

Snailgarden Dichtungsband-Set inklusive Werkzeug

Besonders flexibel in Bad und Küche sind Sie mit dem Dichtband-Set von Snailgarden, das neben zwei Rollen selbstklebendem Klebeband auch ein Werkzeug zur Fugenreinigung sowie eins zum festen Andrücken des Bands enthält. Das Fugendichtband in Weiß kann nicht nur in 90-Grad-Kanten, sondern auch in jedem anderen Winkel angebracht werden und ist danach wasserdicht, korrosionsbeständig und verhindert, dass Fugen schimmeln und schwarz werden.

DIY Doctor Notfall-Dichtband

Wenn Sie auf der Suche nach einer schnellen und unkomplizierten Lösung zum Abdichten sind, ist das DIY Doctor Butylband das Richtige für Sie. Das selbstklebende Band aus Butylkautschuk mit Aluminiumbeschichtung ist wasserdicht und wetterresistent von -15 bis 45 Grad Celsius. Es kann sowohl drinnen als auch draußen verwendet werden und eignet sich damit gleichermaßen für Fensterrahmen wie für Dächer, aber auch für Metall, Kunststoff und Beton. Sogar unter Wasser kann das dauerhaft haftende Klebeband eingesetzt werden.

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Die wichtigsten Fragen zu Fugendichtband

Ein typisches Dichtungsband expandiert nach dem Anbringen – es wird also dicker. Auf diese Weise lässt es sich leicht anbringen und füllt dann nach einigen Stunden die Lücke vollständig aus und verschließt sie so. Bänder, die sich nicht ausdehnen, sind zum Beispiel an zugigen Fensterrahmen praktisch. Im Innenbereich ersetzen Fugenbänder oft Silikon. Hier wird die Fuge jedoch nicht ausgefüllt, sondern mit einem breiteren Band überklebt.

Expandierende Dichtbänder verändern Ihr Volumen, nachdem sie verklebt wurden. Sie sind ideal im Außenbereich, wo verschiedene Materialien aufeinandertreffen oder Dehnungsfugen geschlossen werden müssen.

Manche Dichtbänder werden aber auch einfach mit verbaut, ohne sich auszudehnen. Sie sind vor allem dann geeignet, wenn die Lücken statisch sind und sich weder ausdehnen noch zusammenziehen.

Im Innenbereich werden Fugenbänder als Alternative zu Silikon eingesetzt, beispielsweise im Badezimmer.

Profillösungen, die in Fugen eingelegt werden und sich dort nicht ausdehnen, bezeichnet man häufig ebenfalls als Fugendichtband.