Dusche im Keller einbauen

Dusche im Keller einbauen

Vorher: Ein Abfluss ist hinten in der Ecke vorhanden – immerhin.

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Nachher: Zwei neue Wände bilden die Dusche, der alte Abfluss wird weiterhin genutzt.

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Zunächst die Mauerflucht festlegen und den Verlauf markieren. Eine möglichst lange Wasserwaage bereithalten. Auch das Spannen einer Fluchtschnur ist hilfreich.

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Porenbeton lässt sich leicht schneiden. Anstatt eines normalen Fuchsschwanzes eine Porenbetonsäge verwenden, die setzt sich ...

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... nicht so zu! Damit das Abwasser hier vom Duschbereich zum alten Abfluss gelangt, sägte man eine entsprechende Öffnung ...

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... in die unterste Platte. Dabei hilft ggf. ein Winkelschleifer. Ein (Lüftungs)gitter wie hier einzusetzen, kann aber problematisch sein. Die Schlitze dürfen nicht zu hoch liegen, sonst bleibt Abwasser im Duschbereich stehen. Entweder tragen die Fliesen noch entsprechend auf oder man trennt vorher den breiten Rahmen unten ab.

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Professionell wäre ein Wandablauf inklusive direktem Anschluss. Um Stemmarbeiten zu vermeiden, reicht im Keller aber auch ein ...

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... schmaler Schlitz, den man einfach offen lässt. Ist die Platte zugeschnitten, setzt man sie in Normalmörtel wie die gesamte erste Schicht. Vermörteln Sie auch die Stoßfugen!

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Im dicken Normalmörtel lässt sich die Platte gut ausrichten; mit Wasserwaage kontrollieren, mit Gummihammer anklopfen!  Bestehendes nutzen: Die Platte an dieser Stelle ist exakt auf Höhe des vorhandenen Sims geschnitten, sodass die weiteren Plattenstücke auf dem Sims aufgemauert werden konnten.

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Ab der zweiten Schicht wird stets in ca. 2 mm Dünnbettmörtel gesetzt. Wandanschlüsse stoßseits ebenfalls vermörteln. Nie ganze ...

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... Platten übereinandersetzen und Kreuzfugen vermeiden: Das Überbindemaß beträgt 0,4 x Steinhöhe bzw. mindestens 45 mm.

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Die nächste Platte kann dann bis auf den Sims gesetzt werden. Die daran anschließende auch an den Stoßfugen vermörteln.

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Anschlussbereiche der Platten mit Mauerverbindern (längliche Edelstahlbänder) sichern. Unser Bauherr verwendete etwas ...

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... unübliche Metallplättchen zum Einschlagen. Ausbrüche stets beispachteln, Unebenheiten ggf. mit Schleifbrett/Hobel egalisieren.

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Zum Eingangsbereich der Dusche hin wird noch ein schmales Plattenstück gesetzt. Gerade hier empfehlen sich Mauerverbinder.

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Normale Mauerverbinder werden in die Mörtelschicht eingebunden, siehe rechte Seite oben. Mauern Sie weiter mit ausreichend Versatz/Überbindung. Setzen Sie Mauerverbinder auch zur bestehenden Wand hin.

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Den Dünnbettmörtel auf Stoß- und Lagerfugen geben. Auf Lagerfugen kann man auch einen Mörtelschlitten verwenden, der für gleichmäßigen Auftrag sorgt.

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Zur Decke ca. 10 mm Fuge belassen, auch rund um Rohre und Leitungen. Diese Hohlräume später ausschäumen!

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Hier der Bereich hinter der neu aufgemauerten Duschrückwand. Unten sieht man den vorhandenen Abfluss, der weiter genutzt wird.

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Der gleichmäßige Plattenversatz sowie die nötige Fuge zur Decke hin, sind hier gut sichtbar.

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An die neue, seitliche Duschwand schließt ein Mauerabschnitt an, der einerseits Rohre abdeckt, andererseits Stauraum schafft.

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Zeichnen Sie dafür wieder den Mauerverlauf auf den Boden und an die neue Wand.

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Auf den Boden geben Sie eine dicke Schicht Normalmörtel; prinzipiell wäre es besser, unter der Mauer keine Fliesen zu haben. Handelt es sich um den Rohbetonboden eines Altbaus, empfiehlt sich zur Abdichtung ggf. eine Bitumenbahn unter der Mauer.

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Plattenstück einsetzen und exakt ausrichten. Dann rund 2 mm dick Dünnbettmörtel auf Stoß- und Lagerfuge auftragen.

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Weitere Platte setzen und ausrichten. Vor allem schmale Wandabschnitte, die hier auch noch versatzfrei übereinandergemauert wurden, verlangen genaues Ausrichten sowie ...

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... Mauerverbinder. Die Fuge zur Decke nicht nur mit Mörtel verschließen, sondern einen Faserdämmstreifen einbinden oder sie direkt mit Bauschaum füllen. Der Dämmstreifen oder Bauschaum vermeidet Schallbrücken.

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Fugen und Abplatzungen kann man mit Ytong Füllmörtel beispachteln und nach ...

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... Durchtrocknung die Oberfläche schleifen. Porenbeton ist ohnehin recht glatt und muss nicht zwangsläufig verputzt werden. Schleifen Sie die Wand, tragen Sie eine Staubmaske.

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Alle Anschlussfugen abschließend mit Acryl abspritzen und dieses glatt abziehen.

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Grundieren Sie alle Wandflächen zunächst. Die raumseits gelegene Wand wurde hier dann ein- bis zweimal gestrichen.

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Auch ohne Putz erhalten Sie eine glatte, weiße Wand. Ein Innenputz hat allerdings den Vorteil, Raumluftfeuchte auszugleichen.

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Alte Fliesen zunächst gründlich säubern. Dann Abdichtanstrich in allen Eckbereichen auftragen und Abdichtband einlegen.

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Nun den kompletten Duschbereich mit Abdichtanstrich versehen. Tipp: Besorgen Sie sich Abdichtsets, die neben, Anstrich auch Dichtband und -manschetten enthalten.  Wichtig: Der Duschboden muss ein Gefälle zum Abfluss hin aufweisen, ggf. Duschelement einsetzen oder entsprechend beispachteln.

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Fliesen erst trocken auslegen und eine Bezugslinie auf den Untergrund zeichnen. Fliesenschnur als Fugenabstandshalter ...

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... sind allerding eine schlechte Alternative zu herkömmlichen Fliesenkreuzen. Beim Anzeichnen der Bezugslinie unbedingt eine Wasserwaage ...

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... anhalten. Auch kann jetzt das Spannen einer Fliesenschnur helfen! Hier wurde aber eine Holzlatte provisorisch befestigt

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Darüber kann man in der Tat prima auf einer Höhe die Fliesen anlegen und verkleben – keine schlechte Idee, aber je nach ...

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... Untergrund etwas umständlich. Auch an den anderen Seiten wurden auf Höhe einer Bezugslinie Latten provisorisch verschraubt. Vielleicht kann man auch nageln. Kleben sollte man besser nicht, da sich die Latten dann nur schlecht wieder lösen lassen. Also doch besser simple Linie markieren bzw. Schnur vorspannen?!

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Darüber folgten exakt auf einer Höhe Fliesen. Als Abstandshalter dient hier erneut Fliesenschnur; besser Fliesenkreuze verwenden!

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Nun wurde oberhalb der Latten bis zur Decke gefliest. Zum Rand hin folgen noch zugeschnittene Fliesen. Fliesenecken an Rohrausgängen am besten mit Papageienzange „abknabbern“.

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Gerade Schnitte gelingen gut mit Fliesenschneidemaschine (ggf. im Handel ausleihen): Einspannen, anritzen, brechen. Alternativ ...

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... ritzt man mit kleinem Fliesenschneider und bricht mit Fliesenbrechzange. Kleine Stücke direkt mit Kleber bestreichen und verkleben.

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Für gute Haftung muss die komplette Fliesenrückseite benetzt werden! Die Latten zur Ausrichtung wurden nun abgenommen.

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Größere Einschnitte können Sie auch mit Winkelschleifer und Trennscheibe vornehmen. Dabei eine Schutzbrille tragen!

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Es folgen die Sockelfliesen in einem anderen Farbton. Erneut sind die Rückseiten nicht ausreichend mit Kleber benetzt.

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Am Boden empfiehlt es sich, den Fliesenkleber sowohl auf die Fliesenrückseite als auch auf den Boden aufzutragen, um eine ...

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... gute Haftung zu gewährleisten. Und die Fliesen lassen sich dann auch besser ausrichten. Nicht schön gelöst: der Fugenverlauf. Schöner und hier möglich wäre eine Fuge mittig über dem Ablauf, die Fliesen würden dann auch seitlich gleich breit auslaufen.

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Nach Aushärtung des Fliesenklebers (je nach Produkt drei bis 48 Stunden) rühren Sie Fugenmörtel an. Geben Sie etwas ...

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... auf ein Moosgummibrett und drücken den Mörtel damit diagonal in die Fugen.  Legen Sie vorher stets Bezugslinien fest, die einen schönen Fugenverlauf ergeben!

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Auch mittels Fuggummi kann der Mörtel eingebracht werden. Nehmen Sie dann ein Schwammbrett und reinigen die Fläche grob

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Lassen Sie den Mörtel ansteifen bzw. matt werden und reinigen die Fläche mit einem Schwamm; mit einem Tuch nachpolieren. Den Schwamm sorgfältig und oft ausspülen. Gleiches gilt bei Verwendung eines Schwammbretts – nicht am Wasser und Spülen sparen!

Praxistipp: Wandanschluss mit Mauerverbindern

Mauert man eine Wand, an die eine weitere anschließen soll, bindet man direkt Mauerverbinder ein. Mauerverbinder also dort in die Lagerfugen einbinden, wo eine weitere Mauer anschließt: Stein in Mörtel setzen, erneut Mörtel auf Stoß- und Lagerfuge auftragen und ...

Praxistipp: Wandanschluss mit Mauerverbindern

Mauerverbinder in den Lagerfugenmörtel hineindrücken.

Praxistipp: Wandanschluss mit Mauerverbindern

Dann den nächsten Stein setzen. Man könnte bei unserem Beispiel aber auch Mauerverbinder einlegen und mit der bereits errichteten Wand vernageln. Gleiches gilt bei Verbindung an alte, bestehende Wände.

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