Werkzeugbank

Kompakte Werkbank selbst bauen

Aus selbst ist der Mann 2/2024

Ob vor der Wand oder in der Nische: Diese gut ausgestattete Werkzeugbank passt (fast) überall hin. Unsere Anleitung zeigt, wie Sie diese nachbauen können.

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Foto: sidm / MMM

Kompakte Werkbank selbst bauen

Die kompakte Werkbank mit Unterschränken und Werkzeugrückwand macht viele Arbeiten zu einem echten Vergnügen ... 

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Kompakte Werkbank selbst bauen

Schneiden Sie zunächst die Bauteile für die beiden Unterschränke zu. Sie sind von den Maßen identisch. Viele Bauteile können Sie auch im Zuschnitt auf Maß bestellen.

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Für die Korpusrückwand zeichnen Sie an Boden, Wänden und dem hinteren Deckelstreifen jeweils die Nuten an. 

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Die Nuten können Sie mit der Oberfräse oder mit der Tauch- bzw. Handkreissäge herausarbeiten. In beiden Fällen sollten Sie ... 

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.. die Nuten in mehreren Schritten bis zum erforderlichen Maß herstellen. Dann schneiden Sie die Rückwand aus Sperrholz zu. 

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So sitzen die Rückwände der beiden Korpusse später in den Nuten. 

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Reißen Sie oben und unten an den Seitenwänden die halbe Materialstärke an und markieren die Lage der Deckelleisten. Die Löcher bohren und senken!

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Zunächst verschrauben Sie den Boden, danach den vorderen Deckelstreifen mit den beiden Seitenwänden. Auch Boden und Deckel vorbohren! 

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Schieben Sie anschließend die zugeschnittene Rückwand von oben in die Nuten. 

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Danach setzen Sie den hinteren, genuteten Deckelstreifen ein und schrauben auch diesen fest. 

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Die Sockelleisten schneiden Sie am besten mit der Gehrungssäge im 45°-Winkel zu. 

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Dann verleimen Sie den Sockel. Kanten- schoner (aus Karton) und einen Spanngurt verwenden. Auf Rechtwinkligkeit prüfen! 

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Den Sockel haben wir einfach von innen durch den Korpus verschraubt. Auch hier anzeichnen, vorbohren und senken. 

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Sie müssen zwei dieser Unterschränke herstellen. Auf ihnen ruht – wie bei einem klassischen Schreibtisch – später die Arbeitsplatte. Bei OSB zusätzlich verleimen.

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Vor der Ausstattung her unterscheiden sich die Schränke: Beim Schrank mit Tür haben wir Nagelbodenträger als Auflager für ... 

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... die Böden montiert – dabei auf gleiche Höhe achten! Dann die Tür zuschneiden und mit der Topfbandschablone die Positionen ... 

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... der Kreuzmontageplatten und der Topfbänder markieren. Bohren Sie die Löcher im Korpus und achten dabei auf die Bohrtiefe. 

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Anschließend können Sie die beiden Kreuzmontageplatten mit je zwei Schrauben im Korpus befestigen. 

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Danach bohren Sie die Topfbänder – idealerweise mit der Ständer-Bohrmaschine. Auch hier die maximale Bohrtiefe beachten. Griffloch in die Tür bohren!

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Die Topfbänder einstecken, rechtwinklig ausrichten und festschrauben. Böden einlegen, Tür anklipsen und ggf. ausrichten. 

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Der zweite Korpus erhält hier fünf gleich große Schubkästen. Vier Paar Laufleisten aus Hartholz zuschneiden, bohren und senken. 

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Markieren Sie exakt die Lage der Schubkastenführungen im Korpus und schrauben Sie sie dort fest. Ggf. verschieden große Kästen bauen. Die Schrankaufteilung folgt Ihren Bedürfnissen.

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Jetzt schneiden Sie die Bauteile für die Schubkästen zu. 

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Zunächst werden dann seitlich breite Nuten für die Laufleisten gefräst 

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Alternativ können Sie die Laufleistennuten auch mit parallelen Schnitten mit der Handkreis- oder Tauchsäge herstellen. 

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Gleiches gilt für die schmalen Bodennuten auf den Innenseiten der Seitenzargen. 

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Die Seitenzargen haben wir nur mit den Hinterzargen verschraubt. Bohren und senken Sie dazu die Schraubenlöcher. 

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Die Fronten werden verleimt und gedübelt. Lassen Sie hierzu Dübellöcher in die Köpfe der Seitenzargen ein. Dübelhilfe verwenden! 

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Zunächst verschrauben Sie die Rückwände mit den Schubkastenseiten. Auch hier im Kerndurchmesser der Schraube vorbohren. 

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Schneiden Sie die Sperrholzböden zu und schieben sie in die Nuten. Dadurch wird der Schubkasten exakt rechtwinklig. Für das Übertragen der Dübellöcher lässt sich der Boden nach hinten schieben.

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Stecken Sie nun Dübel-Markierstifte in die Löcher der Seitenzargen und drücken die Front – exakt vermittelt – dagegen. 

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Die Markierstifte hinterlassen einen Abdruck auf der Front. Dort setzen Sie die Bohrspitze an und bohren senkrecht ... 

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... die Dübellöcher. Tiefenstopp verwenden! Markieren Sie auch die Bodennut und fräsen diese. Einsatznuten, nicht durchnuten! 

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Mittig, aber im oberen Bereich der Front bohren Sie nun ein Fingerloch zum Öffnen der Schubkästen. 

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Dann Leim angeben, Dübel einstecken und die Front gegen den Schubkasten pressen. 

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Den Sperrholzboden schrauben Sie mit Rückwandschrauben gegen die Hinterzarge. 

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Nun können Sie die Schubkästen in den Korpus schieben. Beide Unterschränke sind jetzt fertig. 

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Weiter geht es mit dem Bau der Rückwand. Sie ist an die Breite der Arbeitsplatte angepasst. Wand und Deckelbrett zuschneiden, ... 

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... das Deckelbrett bohren und senken und mit der Rückwand verschrauben. Auch hier gilt: Bei OSB besser zusätzlich verleimen. 

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Anschließend schneiden Sie die Seiten der Rückwandplatte leicht schräg zu. Auch diese Bauteile werden oben, unten und ... 

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... hinten gebohrt und gesenkt und anschließend gegen die Rückwand und das Deckelbrett geschraubt. 

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Dann platzieren Sie die Arbeitsplatte im Rückwandkasten und schrauben diesen seitlich und hinten fest. 

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So sieht die Einheit von Rückwandkasten und Arbeitsplatte nun aus. Sie kann nach Belieben frei gestaltet und bestückt werden. Tipp: Eine solche Rückwand eignet sich auch für andere Arbeitstische.

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Richten Sie die Unterschränke am besten an Ort und Stelle aus und legen Sie die Arbeitsplatte auf. Dann ausrichten und verschrauben. Die Platte wird durch die Deckelstreifen der beiden Korpusse montiert.

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Werkzeughalter nach Bedarf und Werkzeugbestand herstellen und durch die Rückwand anschrauben. Wir haben auch einen ... 

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... Halter für den Akkuschrauber und das Ladegerät sowie an der Kastenseite (außen) eine Mehrfachsteckdose montiert. 

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Am Deckelbrett schrauben Sie die Halter für die Arbeitsleuchte an. 

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Sie wird anschließend einfach angeklipst und die Anschlussleitung eingesteckt. 

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Der montierte Akkuschrauber-Halter: So ist der Schrauber immer zur Hand. 

Foto: sidm / AP

Zeichnung und Materialliste für die Werkzeugbank

Die Zeichung und Materialliste hilft Ihnen beim Nachbau.

Ein fester Platz für Reparaturarbeiten oder den Bau der verschiedensten Gegenstände ist ein Segen: Die Werkzeuge sind immer griffbereit, die Arbeit kann auch mal unterbrochen werden, ohne dass alles weggeräumt werden muss, Macken und Kratzer in der Arbeitsplatte sind einkalkuliert und schließlich fallen Staub und Dreck nur dort an, wo sie anfallen dürfen.

Checkliste Werkzeug

  • (Ständer-) Bohrmaschine

  • Akku-Bohrschrauber

  • Exzenterschleifer

  • Gehrungssäge

  • Handkreissäge mit Führungsschiene

  • Oberfräse

  • Spanngurte

  • Stichsäge

  • Zwingen

Doch wie sollte ein solcher Arbeitsplatz aussehen? Wir unterbreiten Ihnen mit dieser Werkbank, die sich in den Abmessungen nahezu beliebig abwandeln lässt, einen praxisnahen Vorschlag. Werkzeuge und Hilfsmittel können in den Schränken verstaut, auf der Arbeitsplatte abgelegt oder an der Werkzeugwand aufgehängt werden.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine kompakte und praktische Werkbank für den Keller, die Garage oder einen Abstellraum selbst bauen. Dabei lassen sich nicht nur die Maße an Ihre Bedürfnisse anpassen, auch einzelne Elemente wie die Unterschränke oder die Rückwand können Sie nachbauen und für bereits vorhandene Arbeitsplätze nutzen. 

Anleitung: Werkzeugbank bauen

Wer Reparaturen selbst ausführen will, braucht dazu neben dem Werkzeug auch den Platz. Wir zeigen Ihnen den Bau einer kompakten Werkzeugbank. Gefertigt haben wir diesen Arbeitsplatz aus Birke-Multiplex und einer soliden Kopfholz-Arbeitsplatte. Wenn Ihnen das Material zu kostspielig ist, geht es auch deutlich günstiger, denn Rückwand und Schränke lassen sich auch aus OSB herstellen und als Arbeitsplatte funktioniert genauso gut eine Küchen-Arbeitsplatte aus Buche-Leimholz. Wie Sie vorgehen erklärt Ihnen diese Kurzanleitung im Überblick.

  1. Als erstes werden alle Bauteile zugesägt.
  2. Danach bauen Sie den Korpus für die Schubladen, die Sie gleich im Anschluss anfertigen.
  3. Für ausreichend Stauraum ist dann gesorgt. Als nächstes bauen Sie den Rückwandkasten und die Arbeitsplatte zusammen.
  4. Jetzt können Sie diese mit den Unterschränken verschrauben.
  5. Damit Sie Ihre Werkzeuge immer griffbereit haben, befestigen Sie nun die Werkzeughalter.
  6. Um beim Arbeiten auch genug Licht zu haben, bringen Sie noch eine Leuchtröhre an.

Neben einer Werkzeugbank mit viel Stauraum gehören noch weitere Gegenstände in eine gut eingerichtete Werkstatt. Das Video zeigt, was nicht fehlen darf:

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Praxistipp: Das war jetzt natürlich nur eine kurze Zusammenfassung aller Arbeitsschritte. Oben in der Bildergalerie finden Sie die komplette Anleitung >>

Licht für die Werkzeugbank

Schlechte Lichtverhältnisse an Werkbänken sind extrem ungünstig – aber keine Seltenheit. Wir haben daher unseren Arbeitsplatz gleich mit Licht ausgestattet: Die Unterschrankleuchte Bond von Paulmann (Art.-Nr. 70614, Preis ca. 66 Euro) besitzt einen Schalter, ist 1146 mm lang und gibt blendfrei 1400 lm neutralweißes Licht ab. Mehrere Leuchten sind koppelbar!

Werkzeugbank: Wo finde ich was?

In der Werkstatt sind viele Hand- und Elektrowerkzeuge untergebracht – und noch weit mehr Verbrauchsmaterialien wie Nägel, Schrauben, Dübel usw. Gut, wenn man da den Überblick behält. Denn die meisten Gegenstände stehen oder liegen nicht offen herum, sondern sind in Kisten, Schränken oder Schubläden verstaut.

Das PT-E110 von brother ist ein preiswertes und vielseitiges Gerät für Beschriftungen. Foto: sidm / MMM

Um hier zielsicher das Gesuchte zu finden, ist eine Beschriftung ratsam – gerade dann, wenn Sie mehrere Kleinteile in Boxen zusammengefasst haben. Mit dem Beschriftungsgerät P-touch E110 von brother können Sie einfach, schnell und dauerhaft TZe-Schriftbänder bis 12 mm Breite drucken. Das Gerät kann optional mit Netzteil oder Batterien betrieben werden und besitzt eine Schneidfunktion. Auch Fahnen für die Beschriftung von Leitungen lassen sich drucken. Der Preis des Geräts liegt bei knapp 43 Euro. 

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