Vintage-Kommode Amelis neues Schränkchen

Neue Farbe, neues Glück. Die alte Kommode erhält durch die optischen Veränderungen und neuen hübschen Details einen ganz anderen Stil und passt nun perfekt in Amelis Zimmer.

Die Vintage-Kommode gehört schon Jahrzehnte der Familie. Jetzt steht es bei Ameli, die es farbgenau zur neuen Wandgestaltung lackieren möchte. Die DurAcryl-Buntlacke von Schöner Wohnen Farbe bieten genau das Richtige: Silbergrau und Rosa, das passend zum Sofa über das Farbtonstudio angemischt wird. Und dann kanns auch schon losgehen.

 

Die Vintage-Kommode bearbeiten

Checkliste Werkzeug

Beschädigungen kommen bei Möbeln, die schon ein langes Leben hinter sich haben, durchaus vor. Gut, wenn sich wie hier, die abgeplatzte Ecke noch in der Schublade findet. Das lässt sich leicht reparieren. Dann wird die restliche Fläche abgeschliffen. Danach trägt Ameli die Vintage-Kommode wieder in die Wohnung, denn staubfreies Arbeiten ist beim Lackieren sehr wichtig. Ebenso das richtige Werkzeug: Acryllack wird mit Pinseln aus synthetischen Borsten und mit Schaumstoff-Rollen aufgetragen. Dabei lohnt es sich, nicht das billigste Werkzeug zu wählen.

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Eine weitere Farbe zur Betonung der Verzierungen einzusetzen ist eine schöne Idee, jedoch in der Anwendung gar nicht so simpel. Einfaches Abkleben der Flächen mit Kreppband bringt nichts, denn die zweite Farbe kann das Band unterlaufen. Hier helfen Profitricks und besonders sorgfältiges Arbeiten. Ameli zeigt, wie‘s geht.

Vintage-Kommode Acryllack lackieren

Acryllacke sind sehr unkompliziert in der Anwendung: Sie sind geruchs- und schadstoffarm, deshalb auch im Innenbereich zu verwenden. Sie trocknen schnell – ein echter Vorteil, wenn du wie Ameli mit mehreren Farben am Schränkchen arbeitest. Die Lacke sind auch für DIY-Anfänger leicht zu verarbeiten, du erhältst ohne Probleme eine einheitliche Fläche. Weil Bindemittel und Pigmente in Wasser gelöst sind, können Pinsel und Lackrolle nach Gebrauch einfach mit Wasser gereinigt werden.

Für diese Farbtöne hat Ameli sich entschieden. Foto: sidm / CK

Hättest du es gewusst?

Seinen Ursprung hat das Wort Lack im indischen laksha – übersetzt bedeutet es hunderttausend. Das bezieht sich auf die Anzahl Lackschildläuse, aus denen Schellack gewonnen wurde. Etwa 300.000 von ihnen brauchte man für die Produktion eines Kilos Schellack. Die Schildläuse sondern ein klebriges Harz aus, das sich durch Erhitzen löst und bei der Lackherstellung zum Einsatz kam.

Quelle: Sonderheft 6 / 2018

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