Überwachungskamera außen – Diese Modelle sorgen für mehr Sicherheit

Mit einer Überwachungskamera für den Außenbereich ist im Handumdrehen ein besserer Schutz der eigenen vier Wände gewährleistet. Doch die Auswahl ist groß. In unserem Vergleich stellen wir die besten Kameras vor und erklären, was Sie alles bei der Installation berücksichtigen müssen.

Mit nur wenigen Handgriffen ist die Überwachungskamera einsatzbereit.
Mit nur wenigen Handgriffen ist die Überwachungskamera einsatzbereit. Foto: Getty Images / sturti / PR
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Zum Schutz vor Einbrüchen können Überwachungskameras im Außenbereich des Hauses oder der Wohnung mehr Sicherheit bieten. Dank der abschreckenden Wirkung überlegen sich Einbrecher zweimal, ob sie sich bei einer Straftat filmen lassen möchten. Ein weiteres Argument für eine Überwachungskamera sind die mittlerweile moderaten Anschaffungskosten und die leichte Montage sowie Inbetriebnahme. Wir stellen Ihnen im Folgenden unsere Favoriten vor.

Welche Eigenschaften sollte eine gute Überwachungskamera für den Außenbereich haben?

In dieser Übersicht erfahren Sie alles über die wichtigsten Eigenschaften einer Überwachungskamera. Alle unsere Empfehlungen bieten diese Qualitätsmerkmale.

  • Auflösung: Damit die Videoaufnahmen auch in einer guten Qualität aufgezeichnet werden, spielt die Auflösung eine wichtige Rolle. Full HD sollte hier der Mindeststandard sein. Wie auch ein integrierter Nachtmodus, der selbst bei kompletter Dunkelheit darstellen kann, was auf Ihrem Grundstück passiert.
  • Wetterschutz: Eine gute Kamera muss bei Wind und Wetter funktionieren. Daher ist ein wetterfestes Modell unabdingbar. Hagelschauer, Frost und Gewitterregen sollte das Gerät schadlos überstehen können. Dafür sollte die Kamera mindestens den Wert IP65 (International Protection) aufweisen. Damit ist gewährleistet, dass sie vollständig gegen Staub und Strahlwasser geschützt ist.
  • Speicherort: Für das aufgenommene Videomaterial ist ein Speicherort wie beispielsweise ein SD-Karten-Slot vonnöten. Praktisch: Sobald die SD-Karte voll ist, überschreibt sie sich automatisch. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, die sensiblen Daten in einem Cloud -Speicher zu sichern. Bei manchen Modellen wird ein Abo für die Datenspeicherung verlangt.
  • Aufnahmewinkel: Im Regelfall bilden Überwachungskameras einen Aufnahmebereich zwischen 90 und 110 Grad ab. Das ist auch in den meisten Fällen ausreichend.
  • Stromversorgung: Bei Überwachungskameras gibt es drei gängige Stromquellen: Akku, Stromkabel und Solar. Bei den Akkus haben die meisten Modelle eine Laufzeit von mindestens drei Monaten bis zur nächsten Aufladung. Wer sich für eine Kamera mit Stromkabel entscheidet, sollte vorher sicherstellen, dass ein entsprechender Stromanschluss in der Nähe ist. Für die Solar-Variante muss genügend Sonnenlicht auf das Panel scheinen können.

Unser Favorit: eufy Security eufyCam 2C

Die eufyCam 2C überzeugt mit einer gestochen scharfen Auflösung in Full HD (1080p) und liefert auch im Nachtsicht-Modus eine gute Videoqualität. Ganz nach Belieben kann ein Scheinwerfer nachts den Videobereich erleuchten. Dank dem 135° Weitwinkelobjektiv liefert die Kamera eine ausgesprochen große Panoramaansicht. Mit 180 Tagen Akkulaufzeit muss die eufyCam 2C erst nach einem halben Jahr wieder aufgeladen werden und spart unnötigen Kabelsalat. Mit der IP67-Wasserschutzklasse hält das Überwachungsgerät eine Menge aus. Ein weiteres Merkmal ist die zuverlässige Personenerkennung, die Falschalarme um 95 Prozent reduziert.

Ebenfalls ist ein Zwei-Wege-Audio integriert, um mit den Personen am anderen Ende zu kommunizieren. Rundum bietet diese Überwachungskamera alle wichtigen Eigenschaften für mehr Sicherheit. Mittels lokaler Speicherung gehen die sensiblen Daten nicht verloren. Ein 16 Gigabyte Speicher gewährleistet genug Platz für drei Monate Videomaterial. Alternativ kann die Kamera auch mit Google Assistant oder Amazon Alexa verknüpft und via Spracherkennung gesteuert werden. Bei Amazon gibt es die eufyCam 2C gerade um 13 Prozent reduziert inklusive zwei kabellosen Kameras sowie der Homebase, die alle Daten sammelt. Zudem kann das System jederzeit mit Zusatzkameras ergänzt werden.

Übersicht:

  • Auflösung: Full HD (1080p)
  • Wetterschutz: IP67
  • Speicherort: lokal (16GB EMMC, 3 Monate Speicher)
  • Aufnahmewinkel: 135 Grad
  • Stromversorgung: Akku

Empfehlenswert ist auch das Nachfolgemodell: Die eufyCam 2 Pro bietet die gleichen Eigenschaften und mit 2K die doppelte Auflösung sowie mit 365 Tagen die zweifache Akkuleistung. Auch auf dieses Set gibt es aktuell 13 Prozent Rabatt.

Wer noch nicht so viel Geld für ein Überwachungssystem ausgeben möchte, ist für den Einstieg mit der TP-Link Tapo C310 gut beraten. Sie schafft eine Auflösung von 2.304 mal 1.296 Pixeln und bietet eine Nachtsicht-Funktion mit bis zu 30 Metern Sichtweite, Infrarot sowie eine Bewegungserkennung. Auch bei diesem Modell ist eine Zwei-Wege-Audio-Funktion integriert. So kann der Nutzer via Smartphone-App mit dem Gast an der Tür sprechen. Es ist sogar möglich, einen Licht- oder Toneffekt auszulösen, um ungebeten Gäste abzuschrecken. Wie alle anderen vorgestellten Überwachungskameras ist auch die TP-Link Tapo C310 vor Witterung (IP66-Standard) geschützt. Alexa und Google Assistant können mit eingebunden werden. Alle Daten werden auf einer SD-Karte gespeichert.

Übersicht:

  • Auflösung: 3 Megapixel (1296p)
  • Wetterschutz: IP66
  • Speicherort: Micro-SD-Karte (nicht enthalten)
  • Aufnahmewinkel: 104 Grad
  • Stromversorgung: Kabel

Premium-Kamera mit Farb-Nachtsicht: Arlo Ultra 2 4K IP

Die umfangreichste Ausstattung unserer Produktvorstellung bietet die Arlo Ultra 2 4K. Mit 180 Grad haben die zwei im Set enthaltenen Kameras einen enorm großen Aufnahmewinkel. Und das alles mit einer 4K-UHD-Auflösung mit HDR (steht für „High Dynamic Range“ und bringt Farben und Kontraste kräftiger zum Ausdruck). Sogar die Nachtsicht liefert Videos in Farbe. Eine integrierte Sirene lehrt Einbrechern das Fürchten und der IP65-Standard trotzt Wind und Wetter. Gesteuert wird die Arlo Ultra 2 via Smartphone oder optional mit Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Homekit.

Eine 2-Wege-Audio-Funktion ist auch hier installiert. Die mitgelieferte Basisstation speichert die aufgenommenen Daten lokal. Alternativ kann das Material aber auch mit einem kostenpflichtigen Abonnement von Arlo Smart in der Cloud gesichert werden. Bei durchschnittlicher Nutzung hält der Akku bis zu sechs Monate. Die Stromversorgung kann aber auch mit einem separat erhältlichen und umweltfreundlichen Solar Panel geschaffen werden. Wie alle anderen Kameras ist dieses Überwachungssystem eine ideale Ergänzung zu Ihrem Smart Home.

Übersicht:

  • Auflösung: 4K UHD (2160p)
  • Wetterschutz: IP65
  • Speicherort: lokal auf mitgelieferter Basisstation; Cloud optional mit Abo
  • Aufnahmewinkel: 180 Grad
  • Stromversorgung: Akku, optional mit Solarpanel

Ganz auf Solarenergie setzt die Reolink 2K 4MP. Das mitgelieferte Solarpanel lädt den Akku bei Bedarf automatisch auf, sodass die Kamera auch während der Nacht und bei schlechtem Wetter funktioniert. Unterstützt wird der Nachtmodus zudem mit dem sogenannten intelligenten Bewegungslicht. Das beleuchtet den Garten und zeichnet in Farbe auf, wenn die Kamera durch Bewegung aktiviert wird. Mit einer 2K-Auflösung liefert die Kamera obendrein detaillierte Aufnahmen.  Alle Daten werden bei diesem Modell lokal gespeichert, können aber jederzeit auch mit dem Smartphone, Tablet und PC gesteuert werden. Ein Zwei-Wege-Audio sowie eine Sirene sind ebenfalls in die Reolink 2K integriert.

Übersicht:

  • Auflösung: 2K (1440p)
  • Wetterschutz: IP65
  • Speicherort: Micro-SD-Karte (nicht enthalten) oder Cloud
  • Aufnahmewinkel: 122 Grad
  • Stromversorgung: Solar, Akku

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Was muss bei der Inbetriebnahme einer Überwachungskamera beachtet werden?

Generell gilt: Die Videoüberwachung des eigenen Grundstücks und des Hauses beziehungsweise der Mietwohnung ist erlaubt. Jeder, der eine Überwachungskamera montieren möchte, muss sich aber auch an die gesetzlichen Vorschriften halten. So darf der Überwachungsbereich nicht öffentlich zugänglich sein: Gehwege, Straßen und Parkplätze sind tabu. Anderenfalls kann es passieren, dass Personen gegen deren Willen gefilmt werden, was eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts und Datenschutzes wäre. Alles richtig machen Sie, wenn Sie alle Personen vorher informieren, dass sie beim Betreten des Grundstücks aufgenommen werden. Gleiches gilt auch bei Mietwohnungen: Alle Mieter müssen über die Kamera informiert werden und deren Nutzung zustimmen. Das kann mündlich geschehen, schriftlich sichern Sie sich aber noch besser ab.

Ergänzend dazu ist auch ein Hinweisschild empfehlenswert. Ohne Warnschild kann eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliegen, im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Bußgeldstrafe kommen. Auf dem Schild sollte erkennbar sein, dass Sie der Betreiber sind. Ebenso untersagt ist die Verbreitung des Videomaterials. So ist es schon vorgekommen, dass Personen mit dem Beweismaterial eine persönliche Fahndung in Sozialen Netzwerken eingeleitet haben. Das ist schlichtweg nicht erlaubt. Wenn das Videomaterial zur Verbrechensbekämpfung genutzt werden soll, wird dieses am besten sofort der Polizei übermittelt. Des Weiteren sollte die Kamera keine Aufnahmen vom Nachbargrundstück machen. Gut sichtbar sollte die Kamera aber auf jeden Fall sein, damit sie ihrer präventiven Wirkung gerecht wird. Zudem sollte das Gerät alle wichtigen Eingänge des Hauses erfassen: Vordertür, Hintertür und Garage. Speziell der Hintereingang wird häufig von Einbrechern genutzt. Sichern Sie also auch diesen Bereich nach Möglichkeit mit einer Überwachungskamera ab.

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