Topfband Hettich Scharniere für Schrank-Türen

Es gibt wohl keine Einbauküche, die ohne Topfbänder auskommt. Aber auch bei vielen Systemmöbeln für Wohnräume oder Büros ist das von außen unsichtbare Scharnier der vorherrschende Beschlag für Drehtüren. Das Topfband hält alles zusammen – wir stellen das vielseitige Möbelscharnier vor und zeigen dessen Montage!

Wenn Sie einzelne Möbelstücke oder auch Küchenmöbel kaufen, die geliefert und aufgebaut werden, kann Ihnen im Grunde herzlich egal sein, welche Scharniere an welcher Stelle montiert sind: Hauptsache, sie tun ihren Dienst. Aber das kann schon nach ein paar Jahren anders aussehen, nämlich dann, wenn Scharniere verschleißen oder Türen hängen. Dann ist ein Grundverständnis davon vorteilhaft, wie Topfbänder eingestellt werden oder welchen Ersatz man sich zulegen muss, denn Topfband ist nicht gleich Topfscharnier!

 

Welche Topfbänder gibt es?

Die unsichtbaren Drehbeschläge unterscheiden sich zum Beispiel darin, welche Topfgröße sie haben oder für welche Lochreihe sie vorgesehen sind. Die meisten Scharniere haben einen 35-mm-Topf, der in die Tür eingelassen ist. Es gibt aber auch kleine 26-mm-Topfbänder (z. B. Minimat). Die Standardbeschläge werden für die genormte System-32-Lochreihe gebaut, bei der der Abstand zwischen den Bohrungen 32 mm beträgt und die Lochreihe 37 mm von der Korpus-Vorderkante nach innen gerückt ist.

Wenn das Topfscharnier sich verzogen hat, können Sie es, wie in dem Video gezeigt, nachjustieren:

 

Doch auch hier gibt es abweichende Maße – z. B. bei Ikea-Küchen. Zur Not müssen neue Löcher für die Montageplatte gebohrt werden. Neben der Anschlagart „vorliegend“, „Mittelwand“ oder „innenliegend“ unterscheiden sich die Beschläge auch im Öffnungswinkel und in der Funktion. So gibt es Push-to-open-Beschläge für grifflose Türen oder Scharniere mit integrierter Dämpfung wie z. B. das Hettich Sensys-Topfband. Solche Funktionen lassen sich aber auch nachrüsten!

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