Lochreihe bohren So bohren Sie schnell und maßgenau eine Lochreihe

Wer gerne Möbel baut, kennt die Aufgabenstellung: Für die Einlegeböden in Regalen und Schränken müssen präzise Lochreihen gebohrt werden, in die die Regalbodenträger variabel gesteckt werden können. Im Möbelbau hat sich überweigend das System 32 – also ein Lochabstand von 32 mm – etabliert.

Wie Sie solche Reihenbohrungen exakt und effizient selbst ausführen, erklärt diese Anleitung Schritt für Schritt.

Wenn Sie mit der (Ständer-)Bohrmaschine Lochreihen bohren wollen, erleichtert eine Bohrschablone für Lochreihen das serielle Arbeiten ungemein. Die Schablone garantiert, dass Sie stets im richtigen Lochabstand bohren (sonst würden die Einlegeböden später unter Umständen schief im Regal hängen). Lochreihen-Bohrschablonen sind eher etwas für Gelegenheits-Bohrer, denn konstruktionsbedingt (Bohrkanal mit Stahlmantel) führt das Bohren mit der Bohrschablone zwangsläufig zu starken Abnutzungserscheinungen – an der Bohrschablone und dem verwedneten Bohrer. Die Bohrlehre führt den Bohrer daraufhin weniger präzise und der Bohrer wird stumpf.

Giebelwand-Regal

 

Lochreihen-Schablonen

Lochreihen-Schablone kaufen:

Lochreihen-Schablonen gibt es im Handel viele zu kaufen – ob sich die Investition lohnt, hängt vor allem von der Häufigkeit ab, mit der Sie Lochreihen bohren wollen. Oft genügt es ja, nur auf einem definierten Teilstück (dem offenen Teil des Regals oder dem kleinen Fach im Sideboard) eine Lochreihe zu bohren, um höhenvariable Regalböden einzuziehen. Hier genügt es dann in der Regel, wenn Sie sich schnell eine Schablone zum Anzeichnen der 32er-Lochreihe selbst bauen:

Schablone: Lochreihe bohren
Das dünne Sperrholzbrett dient als Anriss-Schablone für die Lochreihe: Lochabstand aufzeichnen, Schablone anpegen und ggf. mit Zwinge fixieren, Bohrpositionen mithilfe eines nagels markieren. © sidm / Archiv

Quelle: selbst ist der Mann

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