Pfingstrosen pflegen

Pfingstrosen werden heute in unübersehbar vielen Züchtungen angeboten: Die allermeisten Päonien-Sorten vertragen auch das kühlere Klima in unseren heimischen Gärten sehr gut. Wie Sie Ihre Pfingstrosen pflegen sollten, damit Sie lange Freude an den verschwenderischen Blütenbällen haben, erfahren Sie hier.

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Video: Xcel Production

Zu welcher Gattung zählt Ihre Pfingstrose? Stauden-Päonien ziehen sich im Herbst vollständig in den Boden zurück, Strauch-Pfingstrosen werfen das Laub ab und bilden verholzende Triebe aus. In der Pfingstrosen-Pflege unterscheiden sich die Päonien-Arten nur im Rückchnitt der Strauchpfingstrose. Das Video oben zeigt, wie Sie Pfingstrosen pflanzen. Wie Sie Pfingstrosen pflegen, erklären wir hier.

Pfingstrose pflanzen

Pfingstrosen ticken im Gegensatz zu vielen anderen Staudenarten etwas anders. Pflegeleicht ist die Pfingstrose. Allerdings hat sie im Vorfeld einige Sonderwünsche: Vor dem Pflanzen der Pfingstrose sollte der Standort daher genau ausgewählt werden. Bevorzugt werden sonnige Plätze, mit tiefem aber vorallem lockerem und humosem Boden.

Denn die Staude mag ein Umtopfen oder Umpflanzen im Nachhinein gar nicht und straft dies auch schon mal mit einer ausbleibenden Blüte ab. Beim Einpflanzen sollten die Wurzelstränge nur maximal 4 cm tief ins Beet gesetzt werden, da die Pfingstorse sonst nicht gut wächst bzw. blüht. Die Pflanzengrube in die die Pfingstrose hinein gesetzt werden soll, darf nicht zu klein gewählt sein, denn sie benötigt ausreichend Raum um sowohl in die Höhe als auch in die Breite wachsen zu können. Das verjüngen und Teilen der Pflanze dass bei vielen anderen Stauden durchaus üblich und sogar gewünscht ist, mag die Pfingstrose auch eher weniger gern.

Pfingstrosen pflegen

Damit sich Pfingstrosen wohlfühlen, brauchen sie einen nährstoffreichen, aber durchlässigen Lehmboden. Der pH-Wert sollte unbedingt über 6 liegen – im Zweifel führen Sie vorher eine Bodenprobe durch! Wichtig: Gut gemeint, ist nicht gut gemacht! Reichern Sie das Pflanzloch nicht mit Kompost an – das humusreiche Material bekommt Päonien nicht. Stattdessen vergrößern Sie sogar das Risiko, dass die Pflanze vom gefürchteten Pfingstrosen-Grauschimmel befallen wird!
Praxistipp: Zum Start der Saison pflegen Sie die Pfingstrose am besten mit einem mineralischen Volldünger.

Bei den Stauden-Päonien werden im Laufe des Jahres nur kranke Triebe zurückgeschnitten. Im Spätherbst erleichern Sie der Pflanze das Einziehen, wenn Sie alle Stängel erdnah einkürzen.
Bei den Strauch-Pfingstrosen verholzen die Triebe mit der Zeit und brauchen erst einen Rückschnitt, wenn die Pflanze aus der Form zu geraten droht.

Tipps zur Pfingstrosen-Pflege

Gefüllte Pfingstrosenblüten sind ein echter Blickfang, allerdings auch regenempfindlich. Stützen Sie gefüllte Sorten daher besonders gut mit Stäben ab. Foto: sidm / TH

Trotz der großen Blüten sind Päonien erstaunlich pflegeleicht:

  • Pfingstrosen mäßig gießen: Der Lehmboden speichert viel Wasser, so ist die Pflanze lange versorgt.
  • Staunässe gilt es unbedingt zu vermeiden.
  • Bei einem Befall von Pflanzenkrankheiten (z. B. einem Pilz) müssen alle geschädigten Pflanzenteile sofort weggeschnitten werden!
  • Pfingstrosen sind winterfest und bedingt frosthart: Bei zweistelligen Minusgraden hingegen empfiehlt es sich die Päonien mit Mulch anzuhäufeln.
  • Denken Sie an einen Winterschutz für Ihre Strauch-Pfingstrosen: Die verholzten Triebe brechen sonst leicht unter der Schneelast.
  • Nach mehreren Jahren am selben Standort sollten Sie die Pfingstrose teilen: Derart verjüngt, treibt die Päonie wieder kraftvoll aus.
  • Übrigens: Per Teilung lassen sich Pfingstrosen auch mühelos vermehren!

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