Markisenreiniger

Schirme und Markisen vergrauen allmählich, vor allem wenn sie öfter beregnet werden. Eine Reinigung der Markise verleiht ihr neuen Glanz. So können Sie Ihre Markise in 3 Schritten reinigen.

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Foto: sidm / PB, DW

Markisenreiniger

Haushaltsreiniger könnten den Stoff zu stark auslaugen – ein Markisenreiniger muss her!

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Markisenreiniger

Gelenkarm-Markisen können zur Reinigung abgesenkt werden.

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Markisenreiniger

Stellschraube bis zum Gewindeende herausdrehen.

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Markisenreiniger

Je nach Verschmutzung den Reiniger pur oder verdünnt auftragen. Am besten aufsprühen oder mit einem Schwamm …

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… arbeiten. Das Mittel einwirken lassen, dabei darf die Fläche aber nicht abtrocknen. Nach Bedarf erneut benetzen.

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Markisenreiniger

Mit Bürste oder Schwamm nacharbeiten. Dann den Stoff mit viel Wasser nachspülen.

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Markisenreiniger

Der Reinigungseffekt wird nach dem Abtrocknen deutlich sichtbar. Saubere Markise am besten nachimprägnieren.

Staub, Vogeldreck und Pollen lassen Markisen, Schirme und Zelte allmählich vergrauen – alle paar Jahre empfiehlt sich deshalb eine gründliche Reinigung der Markise. Wie das in 3 Schritten funktioniert und wie Sie die Markise anschließend imprgänieren, verraten wir hier im Video:

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Für die Reinigung der Markise könnte man übliche Haushaltsreiniger oder auch ein in Wasser gelöstes Vollwaschmittel einsetzen, doch wird dadurch eventuell auch die Imprägnierung der Marksie ausgewaschen – die Folge wäre eine noch schnellere Einschmutzung des mühevoll gereinigten Sonnenschutzes. Sinnvoll ist es daher, einen Markisenreiniger anzuwenden.

Markise reinigen in 3 Schritten – so geht's!

  1. Markise absenken: Die Oberseite des Sonnenschutzes besser nicht auf einer Leiter stehend bearbeiten, sondern die Markise absenken. Bei praktisch allen Modellen kann der Anstellwinkel der Tragarme zur Wand verändert werden. Achten Sie darauf, die Mechanik nicht über die Endposition hinaus herauszudrehen – sonst wird es später schwierig, die Markise wieder in die Ursprungsposition zu bringen.
  2. Reiniger testen: Auch wenn die im Reiniger darin enthaltenen Tenside vergleichsweise schonend wirken, sollten Sie vor der Behandlung größerer Flächen prüfen, ob das Mittel die Farben des Stoffs angreift – dazu können Sie zum Beispiel eine Markise komplett ausfahren und einen kleinen Bereich direkt an der Spindel probeweise behandeln. Bleicht hier die Farbe aus, so ist das später kaum einmal sichtbar.
  3. Nachspülen: Da zum Nachspülen viel Wasser nötig ist, den unter der Markise liegenden Bereich freiräumen und am besten einen Gartenschlauch bereitlegen. Warnen Sie eventuell die Nachbarn im Untergeschoss, falls herabfließendes Wasser auf Polster oder empfindliche Möbel tropfen könnte.

Markisenreiniger
Damit Markisen ihren alten Glanz behalten, sollten Sie diese regelmäßig reinigen. Foto: sidm / PB, DW

Nach der Reinigung: Markise imprägnieren

Zwar säubern die speziell für Markisen gedachten Reiniger vergleichsweise schonend, dennoch wird die Versiegelung des Stoffs unvermeidlich angegriffen. Damit neue Verschmutzungen nicht tief ins Gewebe eindringen können, ist daher eine abschließende Imprägnierung ratsam – auch dafür gibt es speziell für Markisen und Schirme geeignete Produkte. Warten Sie vor der Anwendung, bis die Markise vollständig abgetrocknet ist, nutzen Sie außerdem am besten einen warmen Tag, da das Mittel dann am besten in den Stoff einziehen kann und dauerhaft wirkt. Die Imprägnierung sollte satt und gleichmäßig aufgetragen werden, ohne dass der Stoff durchnässt wird – meist lässt sich das Mittel direkt aus dem Gebinde aufsprühen. Die Markise dann erst nach vollständiger Trocknung wieder einfahren.

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