Indirekte Beleuchtung

Indirekte Beleuchtung gewinnt in unseren Wohnungen immer mehr an Bedeutung. Moderne, sparsame LED-Leuchten schaffen eine dezente Grund-Beleuchtung des Zimmers.

Lampen, Leuchten & indirekte Beleuchtung

Attraktive Ideen, wie Sie die Innenbeleuchtung mit LED und Co. kreativ gestalten können, zeigen wir Ihnen hier. Praxistipp: Während indirekte Beleuchtung für eine Grund-Helligkeit im Raum sorgt, werden Spots zur Akzentuierung einzeler Objekte oder Wohnbereiche eingesetzt (Akzentbeleuchtung). Mit zusätzlichen Lampen und Leuchten können Sie so allein mit der Wahl der Innenbeleuchtung ihre Wohnung grundlegend neu gestalten.

Eine einzelne, nackte Glühbirne unter der Decke – am schlimmsten noch eine Energiesparlampe – wirft kein schönes LIcht in den Raum. Mit Lampenschirmen kann man den Lichtkegel zwar steuern und das Licht streuen, aber wirklcih angenehm wirkt auf unser Auge erst indirekte Beleuchtung. Durch die modernen leistungsfähigen LED lässt sich heute ein kompletter Raum nurmit indirektem Licht erhellen. Energiesparend ist das sowieso. Und bei Helligkeit und Lichtfarbe muss man auch keine Kompromisse mehr eingehen: Lumen-Werte (Helligkeit) von mehr als 1000 lm machen den Raum schön hell und von warm-weißem Licht (<3000 °K) bis zu Tageslicht-Leuchten (ca. 5000 °K) können LED viele Lichtstimmungen erzeugen.

 

Was ist indirekte Beleuchtung?

Wieso wirkt indirekte Beleuchtung so viel angenehmer als direkte? Das für indirekte Beleuchtung typische weiche und diffuse Licht entsteht dadurch, dass die Leuchtmittel nicht direkt in den Raum oder auf den zu beleuchtenden Gegenstand (Sofa, Schrank, Esstisch, ...) gerichtet sind, sondern gegen eine Fläche (Decke oder Wand) strahlen. Das reflektierte Licht sorgt dann für die indirekte Beleuchtung. Bei dem Umweg über die Wand (je heller der Untergrund, desto geringer der Helligkeitsverlust) wird der Lichtstrahl stark gebrochen und in alle Richtungen gestreut. Das vermeidet harte Schatten und mildert Kontraste. Der Raum wirkt mehr als Einheit – Lichtinseln wie bei der Akzentbeleuchtung typisch werden vermieden.


 
 

Möglichkeiten indirekter Beleuchtung

Heute denkt man bei indirekter beleuchtung meist sofort an unsichtbar verlegte LED-Stripes hinter Stuckleisten oder hinter Möbelblenden. Dabei ist indirekte Beleuchtung schon lange bekannt: Nicht nur in der Wohnung, auch in Büros sorgt der klassische Deckenstrahler für eine augenfreundliche Grundhelligkeit im Raum. Alte Halogen-Deckenfluter sind nicht besonders energieeffizient (viel Strom wird in Wärme statt Licht ungewandelt). Zum einen gibt es für die Energiefresser LED-Alternativen, andererseits lässt sich indirekte Beleuchtung heute auch auf anderen Wegen in das Beleuchtungskonzept der Wohnung integrieren:

  • LED-Strips lassen sich hinter Stuckleisten, Fußleisten, Deckensegeln, Möbelblenden, unter Möbeln, in Nischen und Rücksprüngen, hinterm Fernseher oder im Fensterrahmen anbringen
  • Wandleuchten sind in Vergessenheit geraten: Dabei strahlen Wandleuchten (Stromauslass vorausgesetzt) das meiste Licht als Streiflicht über die Wand in den Raum ab. Je dunkler, dichter der Lampenschirm ist, desto stärker ist der Effekt. mit Sichtblende
  • Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung (teils rüsten die Hersteller ihre TVs damit aus, es gibt aber auch Nachrüst-Sets füe DIY'ler)
  • Ganz einfach und auch für den Außeneinsatz geeignet sind LED-Schläuche – mit Farbwechsler und Fernbedienung, um eine indirekte Beleuchtung zu realisieren.

Quelle: selbst ist der Mann

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