Gartenbewässerung

Hitze, Trockenheit, Bewässerungsverbot: So bleibt Ihr Garten trotzdem grün

Lange Trockenperioden und regionale Bewässerungsverbote stellen viele Gartenbesitzer vor neue Herausforderungen. Wer Regenwasser sammelt und gezielt nutzt, kann Pflanzen auch in trockenen Sommern zuverlässig versorgen und gleichzeitig wertvolle Trinkwasserressourcen schonen.

Design-Regenspeicher an einer Hausfassade speichert Regenwasser und dient gleichzeitig als dekoratives Gestaltungselement im Garten.
Viele Regenspeicher sind heute nicht nur funktional, sondern fügen sich als Designobjekte harmonisch in Terrasse und Garten ein. Foto: PR Otto Graf GmbH

Braune Rasenflächen, schlappe Stauden und ausgetrocknete Gemüsebeete gehören vielerorts längst zum Sommer. Gleichzeitig schränken immer mehr Städte und Gemeinden die Bewässerung mit Trinkwasser zeitweise ein. Umso wichtiger wird es, vorhandene Wasserressourcen möglichst effizient zu nutzen.

Eine Möglichkeit ist, Regenwasser gezielt zu sammeln und für die Gartenbewässerung zu nutzen. Denn viele Anwendungen im Garten benötigen keine Trinkwasserqualität. Als Marke der GRAF Unternehmensgruppe bietet GARANTIA Lösungen für die nachhaltige Regenwassernutzung rund um Haus und Garten – von dekorativen Regenspeichern bis hin zu leistungsstarken Regenwassersystemen. Nach Unternehmensangaben lassen sich dadurch bis zu 50 Prozent des täglichen Trinkwasserbedarfs ersetzen. So lässt sich wertvolles Trinkwasser einsparen, ohne auf einen grünen Garten verzichten zu müssen.

Warum Bewässerungsverbote immer häufiger werden

Längere Trockenphasen und steigende Temperaturen sorgen dafür, dass Böden austrocknen und sich die Grundwasservorräte vielerorts langsamer erholen. Gleichzeitig steigt in heißen Sommern der Wasserverbrauch – nicht zuletzt, weil Gärten, Rasenflächen und Gemüsebeete bewässert werden müssen.

Um die öffentliche Trinkwasserversorgung zu sichern, führen deshalb immer mehr Städte und Gemeinden zeitweise Bewässerungsverbote oder Einschränkungen ein. Für Gartenbesitzer bedeutet das jedoch nicht, dass Pflanzen weniger Wasser benötigen. Für Gartenbesitzer bedeutet das: Wasser muss künftig noch gezielter eingesetzt werden.

Gut zu wissen

Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch liegt bei rund 122 Litern pro Person und Tag. Davon können etwa 66 Liter durch Regenwasser ersetzt werden, beispielsweise bei der Gartenbewässerung, der Toilettenspülung oder teilweise auch beim Wäschewaschen.

Wasser sparen beginnt beim richtigen Gießen

Nicht jeder Garten benötigt gleich viel Wasser. Während Rasenflächen in längeren Trockenperioden regelmäßig bewässert werden müssen, kommen viele Stauden oder trockenheitsverträgliche Pflanzen mit deutlich weniger Wasser aus. Gemüsebeete hingegen reagieren oft besonders empfindlich auf anhaltende Trockenheit. Umso wichtiger ist es, den Wasserbedarf der einzelnen Gartenbereiche zu kennen und gezielt zu bewässern.

Nicht immer ist mehr Wasser die beste Lösung. Oft lässt sich bereits mit einer angepassten Bewässerung viel erreichen. Gießen Sie möglichst in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Dann verdunstet deutlich weniger Wasser als während der Mittagshitze. Außerdem lohnt es sich, seltener, dafür aber gründlich zu bewässern. Das Wasser dringt tiefer in den Boden ein und regt Pflanzen dazu an, kräftigere Wurzeln auszubilden.

Auch eine Mulchschicht hilft dabei, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten und die Verdunstung an heißen Tagen zu reduzieren. Diese einfachen Maßnahmen ersetzen zwar keinen Wasservorrat, sorgen aber dafür, dass das vorhandene Wasser deutlich effizienter genutzt wird. Doch selbst eine optimale Bewässerung stößt an Grenzen, wenn Niederschläge ausbleiben und regionale Bewässerungsverbote gelten. Dann wird ein gespeicherter Wasservorrat zum entscheidenden Vorteil.

Regenwasser sammeln lohnt sich

Auch mit einer sparsamen Bewässerung benötigen Pflanzen während längerer Trockenphasen regelmäßig Wasser. Eine nachhaltige Lösung ist es, Regenwasser aufzufangen und für trockene Tage zu speichern. Regenwasser eignet sich besonders gut für die Gartenbewässerung, da es weich und kalkarm ist und für das Gießen kein aufbereitetes Trinkwasser benötigt wird. Das schont die Trinkwasservorräte und kann den Verbrauch aus der öffentlichen Wasserversorgung reduzieren.

Wie viel Regenwasser gesammelt werden kann, hängt unter anderem von der verfügbaren Dachfläche, der Niederschlagsmenge und der Größe des Speichers ab. Entscheidend sind außerdem der Wasserbedarf und die Gegebenheiten des Grundstücks.

Regenwasser sammeln: Welche Lösung passt zu welchem Garten?

Wer Regenwasser dauerhaft nutzen möchte, hat heute verschiedene Möglichkeiten – vom kompakten Regenspeicher am Fallrohr bis zum unterirdischen Tanksystem. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vor allem von der Gartengröße, der verfügbaren Dachfläche und dem persönlichen Wasserbedarf ab.

Sie sind noch unsicher, welche Lösung zu Ihrem Garten passt? Mit dem GARANTIA Produktberater erhalten Gartenbesitzer eine erste Orientierung und können passende Regenspeicher nach Gartengröße, Wasserbedarf und Einsatzbereich auswählen.

Zum Produktberater: Den passenden Regenspeicher finden

Moderner oberirdischer Regenspeicher an einer Hauswand zur Sammlung von Regenwasser für die Gartenbewässerung.
Oberirdische Regenspeicher lassen sich unkompliziert nachrüsten und eignen sich besonders für kleine bis mittelgroße Gärten. Moderne Modelle verbinden Funktionalität mit einem ansprechenden Design. Foto: PR Otto Graf GmbH

Oberirdische Regenspeicher: Der einfache Einstieg

Für kleinere Gärten, Terrassen oder einzelne Beete reicht häufig bereits ein oberirdischer Regenspeicher aus. Die Behälter werden direkt an das Fallrohr angeschlossen und sammeln das Regenwasser dort, wo es später benötigt wird.

Ein weiterer Vorteil: Oberirdische Regenspeicher lassen sich in der Regel unkompliziert nachrüsten und benötigen keine Erdarbeiten. GARANTIA bietet dafür mehr als 100 verschiedene Regenspeicher in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen an – von klassischen Regentonnen bis hin zu modernen Designbehältern.

Übersicht der oberirdischen Regenspeicher

Unterirdische Tanks für größere Wasserreserven

Vor allem bei steigendem Wasserbedarf – etwa durch größere Rasenflächen, Gemüsegärten oder die zusätzliche Nutzung von Regenwasser im Haushalt – stoßen oberirdische Speicher irgendwann an ihre Grenzen. Als Marke der GRAF Unternehmensgruppe bietet GARANTIA Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen rund um die nachhaltige Regenwassernutzung. Dazu zählen auch unterirdische Tanksysteme von GRAF und 4rain, die hohe Speichervolumen schaffen, ohne wertvolle Gartenfläche zu beanspruchen.

Da sich die Tanks vollständig unter der Erde befinden, bleibt die Gartenfläche oberirdisch nahezu uneingeschränkt nutzbar. Gleichzeitig lassen sich deutlich größere Wassermengen speichern, um auch längere Trockenphasen zuverlässig zu überbrücken. Ein Beispiel dafür ist das FLAT Tanksystem. Durch seine flache Bauweise reduziert sich der Erdaushub gegenüber klassischen Erdtanks und erleichtert den Einbau. Gleichzeitig stehen unterschiedliche Speichergrößen für verschiedene Grundstücks- und Nutzungsanforderungen innerhalb der GRAF Unternehmensgruppe zur Verfügung.

Welche Tankgröße ist sinnvoll?

Die passende Speichergröße hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der Gartenfläche spielen auch die Anzahl der Personen im Haushalt sowie die geplante Nutzung des Regenwassers eine entscheidende Rolle. Wer Regenwasser ausschließlich zur Gartenbewässerung nutzt, benötigt in der Regel ein geringeres Speichervolumen als ein Haushalt, der damit zusätzlich die Toilettenspülung oder die Waschmaschine versorgt.

Die Orientierungswerte von GARANTIA sowie die leistungsstarken Tanksysteme der GRAF Unternehmensgruppe helfen dabei, für jede Bedarfssituation die passende Lösung und Speichergröße zu finden.

Orientierungswerte für Ihre Speichergröße

Gartenfläche

empfohlene Speichergröße*

100 m²

ca. 1.200–8.600 Liter

200 m²

ca. 2.300–9.700 Liter

300 m²

ca. 3.500–10.900 Liter

*Die Spannweite ergibt sich aus unterschiedlichen Haushaltsgrößen und Nutzungsszenarien – von der reinen Gartenbewässerung bis zur zusätzlichen Nutzung von Regenwasser im Haushalt.

Je höher der Wasserbedarf und je vielseitiger das Regenwasser genutzt werden soll, desto größer sollte auch das Speichervolumen gewählt werden. Eine bedarfsgerechte Planung sorgt dafür, dass ausreichend Regenwasser zur Verfügung steht, ohne den Speicher unnötig groß zu wählen.

Hinweis: Die genannten Speichergrößen und Produktempfehlungen basieren auf den Planungsunterlagen und der langjährigen Planungskompetenz der GRAF Unternehmensgruppe. Die vorgestellten Lösungen werden unter den Marken GARANTIA, 4rain und GRAF angeboten.

Service: Muss eine Regenwasseranlage genehmigt werden?

Wer Regenwasser ausschließlich zur Gartenbewässerung nutzt, benötigt in der Regel keine Genehmigung und muss die Anlage auch nicht anzeigen. Soll das Regenwasser zusätzlich im Haus – beispielsweise für die Toilettenspülung oder die Waschmaschine – genutzt werden, können je nach Kommune Melde- oder Anzeigepflichten gelten. Informieren Sie sich deshalb vor der Installation bei Ihrem Wasserversorger oder der zuständigen Gemeinde über die geltenden Vorgaben.

Schnell handeln – Regenwasserspeicher einfach nachrüsten

Wer seinen Garten langfristig auf heiße und trockene Sommer vorbereiten möchte, muss nicht auf aufwendige Umbaumaßnahmen warten. Viele Regenwasserspeicher von GARANTIA sind im Baumarkt erhältlich und lassen sich – je nach Modell – unkompliziert nachrüsten. So kann Regenwasser bereits beim nächsten Niederschlag gesammelt und für die Gartenbewässerung genutzt werden.

Fazit: Regenwasser sinnvoll nutzen und Trinkwasser sparen

Längere Trockenphasen und regionale Bewässerungsbeschränkungen werden den Umgang mit Wasser auch künftig verändern. Umso wichtiger ist es, vorhandene Ressourcen effizient einzusetzen.

Mit einer passend dimensionierten Regenwasseranlage lässt sich Niederschlagswasser gezielt speichern und für die Gartenbewässerung nutzen. Ob kompakter Regenspeicher oder unterirdisches Tanksystem – heute gibt es für nahezu jede Grundstücksgröße eine passende Lösung. Wer seinen Wasserbedarf realistisch einschätzt und den Speicher entsprechend auswählt, schafft eine zuverlässige Reserve für trockene Sommer und trägt gleichzeitig dazu bei, wertvolle Trinkwasserressourcen zu schonen.

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