Gipskartonplatten Die richtige GK-Platte für den Trockenbau

Gipsplatten für alle Fälle: Vor allem Gipskarton ist ein beliebtes Produkt. Manch einem dürfte es aber gar nicht klar sein, dass es etliche Varianten von Gipskartonplatten für verschiedene Einsatzzwecke gibt. Wir geben einen Überblick.

Eine graue Ausbauplatte ist preiswert und auf den ersten Blick stabil. Und so setzt sie manch einer im kompletten Haus ein, mitunter sogar in der Garage oder komplett im Freien. Das allerdings verkraften diese Platten nicht, sie werden feucht, quellen auf und brechen auseinander. Gleiches passiert im Bad, wenn man sie dort verwendet.

 

Gipskartonplatten für Feuchträume

Viele werden jedoch wissen, dass man hier grünen Gipskarton einsetzt. Diese imprägnierten Platten verkraften Feuchtigkeit schon recht gut, sollten im Spritzwasserbereich aber stets mit einem Dichtanstrich versehen werden, bevor die Fliesen folgen. Diese wiederum machen zwei Lagen aus 12,5 mm starken Platten erforderlich. Erstaunlicherweise empfehlen Hersteller dies auch bei stabileren, faserverstärkten Gipskartonplatten oder bei Gipsfaserplatten, die komplett aus einem Gips-Zellulose-Gemisch bestehen – unter Fliesen stets zweilagig beplanken!

Trockenbau
OSB-Platten vs. Gipskarton-Platten

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Praxistipp: Auch Dichtanstriche sollte man sich im Duschbereich nirgends sparen. Höchstens bei Zementbauplatten kann man auf der Fläche schon mal darauf verzichten. Fugenbereiche allerdings sollten selbst hier mit Dichtband und Dichtanstrich geschützt werden.

 

Welchen Vorteil bieten faserverstärkte Gipsbauplatten?

Zum einen muss hier der Brandschutz erwähnt werden, bei dem z. B. die in der Galerie gezeigte Platte Top 2000 gut abschneidet. Zum anderen geht es um Schallschutz, wo eine Platte mit Hartgipskern wie die Diamant für viel Ruhe sorgt. Da diese Platte sich für Nassräume eignet, bietet sie dann mehr Schutz vor Dusch- und Spülgeräuschen – sowohl innerhalb des Bades vor einem Vorwandsystem als auch außerhalb, wenn z. B. die Wände der Dusche als Trockenputz mit diesen Platten ausgeführt werden.

Schallschutz
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Möchte man in Wohnräumen für Ruhe sorgen, kann man zu speziellen Schallschutzplatten wie dem Sonicboard greifen. Vielleicht stellt dieses Produkt auch in dem einen oder anderen Dachgeschoss eine gute Lösung dar, um Fluglärm auszusperren. Daneben gibt es für Decken spezielle Artikel wie Akustikplatten, die durch eine Lochung oder Schlitze Schallwellen bündeln und sozusagen „schlucken“. Hinsichtlich Schall sollte ohnehin jedem klar sein, dass hier vor allem feste Platten oder Steine helfen und gar nicht mal so sehr ein Dämmstoff.

Quelle: selbst ist der Mann 2 / 2020

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