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Geht auch ganz einfach:

Fellhocker Hocker aus Weiden und Fell selber bauen

Weiden sind Überlebenskünstler. Sie brechen im Wind, wurzeln neu und wachsen weiter. Ihr Holz ist sehr vielseitig nutzbar! Wir haben uns noch etwas Fell gekauft und aus den Weiden einen Fellhocker gebaut.

Das Holz für diesen Fellhocker stammt aus einer Baumpflegemaßnahme und lag schon gut 14 Tage auf einem Haufen. Trotzdem wurzelten die Stecken, nachdem wir sie in einen Wassereimer gestellt hatten, und blieben so frisch.

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Dünne Weidenruten werden zum Korbflechten verwendet; lässt man sie weiter wachsen, werden recht gerade und stabile Stangen daraus. Das Holz ist weich und lässt sich frisch sehr gut schnitzen. Der Bau des Fellhockers hat rund 10 Stunden in Anspruch genommen, außer dem Holz benötigen Sie knapp 10 Meter Polstergurt, Drahtstifte, Tackerklammern, Holzleim und ein Ziegenfell. Und mit einem Kunstfell wird der Hocker auch vegan ... 

 

Anleitung: Fellhocker selber bauen

Wenn Sie alle Materialien besorgt haben, können Sie direkt mit dem Bau des Fellhockers beginnen. Da der Bau relativ schnell erfolgt, können Sie dann bereits in den nächsten Tagen schon auf Ihrem selbst gebauten Hocker sitzen.

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Neben der folgenden kurzen Anleitung, finden Sie oben in der Bildergalerie die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung >>

  1. Zuerst beginnen Sie mit dem Schälen des Holzes. Bei frischem Holz geht das einfach mit der Hand. Alternativ können Sie die Rinde aber auch mit einem Taschenmesser entfernen.
  2. Danach fertigen Sie die Hockerbeine an. Am besten wählen Sie hier möglichst gerade Stämme. 
  3. Sägen Sie die Stämme zu und fertigen Sie auch die Querstreben an.
  4. Nun können Sie alle Bauteile miteinander verleimen und verschrauben.
  5. Wenn alles fest ist, schneiden Sie das Fell zu.
  6. Anschließend spannen Sie aus einem Polstergurt die Sitzfläche.
  7. Zum Schluss können Sie mit einem Tacker das Fell befestigen.
 

Fellhocker: Woher bekommt man Weiden?

Weiden sind schnellwachsende Gehölze mit oft pfeilgeraden Ruten. Sie sind zwar gerade an unseren Flüssen häufige Bewohner, trotzdem sollte man nicht einfach die Säge zücken und starkes Schussholz abschneiden. Diese Weidenäste stammen von Baumpflegearbeiten an der Rur. Bitte schlagen Sie das Holz nicht illegal.

Im Wassereimer bleibt das Holz  frisch und bildet sogar Wurzeln.  Foto: sidm / KEH

Durch das einfache Bewurzeln von Zweigen kann sich jeder seinen eigenen Weidenbaum zur „Ernten” pflanzen. Oder fragen Sie beim örtlichen Grünflächenamt nach. Für den Bau des Hockers brauchen Sie ca. 2 laufende Meter mit rund 5 cm Durchmesser und 5 Meter mit 3 cm Durchmesser. 

Quelle: selbst ist der Mann 8 / 2019

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