Druckregler für Gasgrill Schlauchbruchsicherung macht den Gasgrill sicherer

Auf immer mehr Terrassen wird nicht mehr mit Holzkohle, sondern mit Flüssiggas gegrillt. Kein Wunder: Ein Gasgrill ist schnell angeheizt und eine saubere Sache – auch mit den Nachbarn gibt es keinen Streit mehr wegen etwaiger Rauchentwicklung! Doch beschleicht so manchen Gas-Neuling beim Anblick der Flüssiggas-Flasche auf seiner Terrasse ein mulmiges Gefühl. Ist das wirklich sicher? Ja, wenn Sie diese Sicherheitstipps befolgen!

Hier erfahren Sie, wie Sie den Druckregler korrekt anschließen und mit einer Schlauchbruchsicherung für zusätzliche Sicherheit am Gasgrill sorgen.

Jeder Grill ist in Deutschland beim Kauf mit Druckregler und Schlauchleitung ausgestattet – die in der Regel aber nur die Mindestanforderungen in Sachen Sicherheit erfüllen. Es empfiehlt sich deshalb, einen Druckregler mit Überdrucksicherheitseinrichtung nachzurüsten. Im Störfall – etwa durch Schmutzpartikel, die in den Regler eindringen – sichert er den Gasfluss ab, sodass kein Schaden an Gerät und Umwelt entstehen kann.

Wichtig zu wissen: Seit vergangenem Jahr ist jeder Betreiber eines Gasgerätes auch im Privatbereich verpflichtet, regelmäßige Prüfungen durchzuführen. Das "DVGW-Arbeitsblatt G 612" schreibt vor, was zu tun ist – allem voran die sogenannte Dichtheitsprüfung: Sie muss vor der ersten Inbetriebnahme des Gasgrills, vor jedem weiteren Betrieb und im Rahmen wiederkehrender Prüfungen vorgenommen werden. Aber das ist einfach und geht schnell, wenn der Betreiber weiß, was er zu tun hat.

Praxistipp: Im Blick behalten sollte man auch die Austauschfristen: Druckregler und Schlauchleitung muss der Griller alle zehn Jahre tauschen.

 

Wie funktioniert eine Schlauchbruchsicherung?

Eine weitere Gefahrenquelle beim Grillen mit Gas sind Beschädigungen an der Schlauchleitung, beispielsweise durch Temperatureinflüsse, Tierbisse, hohe Beanspruchung oder Materialermüdung. Gerade wenn ein Gasgrill eine Zeit lang außer Betrieb war, sollte man den Schlauch genau auf Risse, spröde Stellen oder andere Beschädigungen untersuchen. Auf Nummer sicher geht man mit einer Schlauchbruchsicherung, die verhindert, dass Gas ausströmt – und die ohnehin für Schlauchleitungen ab einer Länge von 150 Zentimetern vorgeschrieben ist.

Andreas Brohm, Technischer Leiter beim Reglerhersteller GOK, erklärt, wie eine Schlauchbruchsicherung funktioniert: „Bei einem Abriss entsteht ein starker Druckabfall in der Leitung. Die Schlauchbruchsicherung im Druckregler erkennt das und sperrt den Gasdurchfluss ab. Wir arbeiten mit zwei Stufen, die sich gegenseitig absichern. Fällt eine aus, begrenzt die andere den Druck auf maximal 150 Millibar.“

 

Gasgrill warten: Druckregler und Schlauchbruchsicherung überprüfen

Mit Freunden den Sommer genießen: Für viele gehört der praktische Gasgrill einfach dazu. Damit es ein rundum entspanntes Erlebnis bleibt, sollte das Gerät vor Inbetriebnahme gründlich geprüft werden.
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Neben der regelmäßigen Wartung des Druckreglers sollte der Gasgrill vor allem nach einer längeren Pause (wer seinen Gasgrill also nicht zum beliebten Wintergrillen weiternutzt) einer sorgfältigen Inspektion unterzogen werden, ehe man ihn wieder in Betrieb nimmt. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen hochwertigen Premium-Grill oder eine preisgünstigere Variante handelt. Spätestens zum Saisonstart sollten Sie folgende Sicherheitstipps zum Umgang mit Flüssiggas beachten:

  • Gasflaschen immer gut gesichert (im Auto) transportieren – auch die Schutzhaube über dem Ventil muss befestigt sein.
  • Fahrzeuginnenraum während des Transports von Flüssiggas-Flaschen gut belüften!
  • Gasflaschen niemals im Auto lagern – erst recht nicht in praller Sonne.
  • Stattdessen: Gasflaschen immer an einem trockenen, schattigen und gut belüfteten Ort lagern (z. B. im Gartenhaus, niemals unter Erdniveau im Keller).
  • Gasflasche auch nach Gebrauch immer geschlossen halten, damit durch Undichtigkeiten nicht unbemerkt Gas entweichen kann.

Quelle: epr / GOK

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