Drainage fürs Hochbeet Auf die Schichtung kommt es an: Hochbeet füllen

Im Herbst ist die beste Zeit, ein Hochbeet zu bauen: Im Garten fällt viel Grünschnitt an, dass zum Befüllen des Hochbeets genutzt werden kann und über den Winter hat das Hochbeet genug Zeit, die Rotte in Gang zu stzen, die den eigentlichen Mehrwert des Hochbeets gegenüber bodengleichen Gemüsebeeten ausmacht. Denn erst die richtige Schichtung im Hochbeet macht den gärtnerischen Erfolg aus!

Hochbeet
Schichtenfolge von unten nach oben: Kaninchendraht, grobe Äste, Häckselgut, abgestochener Grassoden, Laub & Grünschnitt, Rohkompost, Humus & Muttererde Foto: sidm / Archiv

Als unterste Schicht werden im Hochbeet oft Tonscherben oder Kiesel empfohlen, die als Drainageschicht dienen sollen. Deutlich empfehlenswerter ist allerdings eine organische Drainage, bestehend aus groben Ästen und Zweigen sowie Häckselgut, die nicht nur Staunässe verhindert, sondern darüber hinaus auch für eine gute Durchlüftung des gesamten Hochbeetes sorgt.

Gartengestaltung Hochbeet bauen
Hochbeet befüllen

Um die Vorteile eines Hochbeets voll auzuschöpfen, kommt es auf die richtige Füllung an

Im Laufe des Rotteprozesses ist es ganz natürlich, dass das Beetinnere allmählich absackt, das können auch Tonscherben nicht verhindern. Im Frühjahr sollte jährlich etwas Gartenerde und Kompost nachgefüllt werden. Nach ca. fünf Jahren sollte der Rotteprozess abgeschlossen sein, dann müssen die Schichten im Hochbeet komplett neu angelegt werden.

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