Wunderblume pflegen

Eingetrocknete Blüten und schlappe Blätter: Tagsüber lässt man Wunderblumen Mirabilis jalapa meist links liegen, erst am späten Nachmittag oder auch bei bewölktem Wetter kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Dann öffnen sich leuchtende Blütentrichter, die nur bis zum nächsten Morgen strahlen. Hier erfahren Sie, was Sie übers Wunderblume pflegen wissen sollten.

An ein und derselben Pflanze wachsen nicht nur gelbe und rote oder weiße und pinkfarbene Blüten, sondern auch Mischfarben, so als hätte sich ein exzentrischer Künstler daran ausgetobt. Viel Pflege braucht die bis zu 120 cm hohe Wunderblume nicht, nur ausreichend Wasser und alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser.

 

Wunderblume blüht von Juni bis September

Die Wunderblume stammt aus Mittelamerika und ist entsprechend wärmeverwöhnt: Säen Sie die Wunterblume erst nach den Eisheiligen an einem vollsonnigen, windgeschützten Platz aus – mit ausreichend Abstand zu anderen Stauden. Pflanzen Sie Wunderblumen dort, wo das Rieseln der Blüten nicht stört, denn jede Blüte öffnet sich nur für eine Nacht. Es entstehen aber ständig neue, sodass die Pflanzen von Juni bis Oktober voll in Blüte stehen. Der orangenartige Duft der Wunderblume ist daher auch vor allem nachts zu genießen – auch Falter und Insekten werden von diesem Duft angezogen! Reife Samen fallen zu Boden, durch Selbstaussaat können Wunderblumen auch ganz woanders im Garten auftauchen. Wo sie stören, lassen sie sich aber leicht ausreißen.

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Wunderblume pflegen

Die Wunderblumen-Pflege geschränkt sich auf regelmäßiges Gießen und das tägliche Auflesen der abgefallenen Blüten (etwa auf dem Balkon). Dafür kommt die Wunterblume ohne viel Nährstoffe auch in engen Kübeln zurecht – Düngen ist nicht nötig. Ansonsten ist die Wunderblume wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlinge, was die Pflege der Wunderblume zum Kinderspiel macht.

Das Überwintern der Pflanze ist möglich (die Knollen trocken und kühl aber frostfrei im Keller lagern) aber unnötig, da die Wunderblume ausreichend viele Samen bildet und so jedes Jahr neu ausgesät werden kann. Gleiches gilt für die Vermehrung mittels Stecklingen.

Fotos: Thomas Heß

Quelle: Sonderheft 1 / 2014

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