Terrassendielen Überblick Die besten Holzarten für Terrassendielen

Neben WPC gibt es eine Vielzahl anderer Materialien, aus denen Terrassendielen bestehen können. Ist die Optik Geschmackssache, sind technische Eigenschaften und Umweltaspekte höchst unterschiedlich. Wir zeigen Terrassendielen im Überblick.

Inhalt
  1. Verbundstoffe (Composites)
  2. Heimisches Holz
  3. Besondere Dielen
  4. Tropenhölzer

Wer auf seiner Terrasse Dielen verlegen möchte, hat die Qual der Wahl. Denn mittlerweile gibt es Terrassendielen in vielen verschiedenen Materialien. Bei Echtholz muss man stets genau hinschauen: Kommt das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft? Ist das zertifiziert? Woher stammt es (Stichwort Transportwege)? Um Ihnen die Wahl etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen im Folgenden und in der Galerie oben die verschiedenen Materialien vor und gehen dabei auch genauer auf die Herkunft / Herstellung und den Holzschutz bzw. die Pflege ein.

 

Verbundstoffe (Composites)

Wer auf Nachhaltigkeit Wert legt, muss sich ausgerechnet bei Verbundwerkstoffen relativ wenig Gedanken machen. Oftmals werden recyceltes Holz und recycelter Kunststoff eingesetzt. Also doch WPC? Wer optisch damit klarkommt, sollte hier keinesfalls sparen – nur massive Dielen sind wirklich haltbar. Hohldielen können sich veformen oder verspröden.

Terrasse
WPC-Terrasse

Für immer mehr Menschen wird der eigene Garten zum individuellen Rückzugsort. Für etwas Erholung im stressigen Alltag muss man deshalb keine lange...

WPC und BPC sind sich ähnlich. Genau wie WPC (aus Holz) hat auch BPC (aus Bambusfasern) eine naturnahe Optik und ist schwindarm. BPC ist zusätzlich auch lichtecht und farbstabil. Daher bleicht es nicht so schnell aus wie WPC. Sehr witterungsbeständig und auch farbstabil ist Resysta (auf Basis von Reishülsen). Resysta ist, unter der Voraussetzung einer schützenden Lasur, auch in vielen Farben möglich.

 

Heimisches Holz

Die beliebte Lärche kann mit nur etwa drei Prozent Waldfläche in Deutschland den Bedarf nicht abdecken. Ergo stammt sie mindestens aus der Alpenregion, oftmals aber aus Sibirien. Und auch wenn sie als dauerhaft angepriesen wird, ist sie eben maximal mäßig dauerhaft. Bei heimischen Holz sollten Sie immer darauf achten, ob die Terrassendielen ein FSC- oder PEFC-Siegel aufweisen.

 

Besondere Dielen

Dann vielleicht flächig vorhandenes heimisches Kiefernholz? Das ist aber leider nur mit chemischer oder zumindest spezieller Behandlung dauerhaft. Doch besondere Dielen aus Thermoholz und Kebony sind relativ pflegeleichte und länger haltbare Hölzer. Und Bambus ist besonders nachhalitg.

Terrasse
Bambus Terrassendielen

Terrassen aus Bambus sind besonders haltbar – der Arbeitsaufwand ist aber etwas höher

 

Tropenhölzer

Besonders dauerhafte Tropenhölzer dagegen haben nicht nur lange Transportwege hinter sich, sondern stammen keineswegs alle aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Deswegen sollten Sie unbedingt auf eine FSC- oder PEFC-Zertifizierung achten. Dafür sind sie dann aber auch recht pflegeleicht, da sie nicht zwingend geölt werden müssen. Falls der Farberhalt gewünscht ist, ist Öl aber notwendig.

Quelle: selbst ist der Mann 6 / 2017

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