Schnecken: Nacktschnecken

Wer im eigenen Garten Gemüse anbaut, muss die Früchte seiner Arbeit meist schon vor Erntebeginn vor gefräßigen Beet-Besuchern verteidigen: Schnecken fallen bei Einbruch der Dunkelheit über Jungpflanzen, Blattgrün und Gemüse her und zerstören wortwörtlich über Nacht die wochenlange Mühen des Hobbygärtners.

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Woher Schnecken kommen, welche Schneckenarten gefährlich für die Gemüseernte sind, wie Sie einer Schneckenplage vorbeugend entgegenwirken und wie Sie letztlich die gefräßigen Schnecken bekämpfen, erfahren Sie hier.

Nacktschnecken gehen bevorzugt nachts, bei Tau und Regen auf Nahrungssuche, denn sie brauchen die Feuchtigkeit, um sich auf ihrem Schleimteppich fortzubewegen. Der selbst produzierte Schleim schützt die Schnecken vor dem Austrocknen, vor Verletzungen und ermöglicht ihnen sogar waghalsigste Klettermanöver.

Schnecken verbringen den Tag meist in feuchten Erdhöhlen – geschützt vor der brennenden Sonne. Dort legen sie auch ihre Eier ab (von September bis Mai). Entfernen Sie die Gelege, wenn Sie welche bei der Gartenarbeit finden. So ersparen Sie sich viel Arbeit im nächsten Frühjahr. Jede Schnecke kann Nachkommen produzieren, denn Schnecken sind Zwitter und werden bereits nach drei Monaten geschlechtsreif. 

Steigen die Temperaturen auf über 0 °C, beginnen Schnecken mit der Nahrungssuche: Bis zu 50% ihres Körpergewichts können Schnecken fressen – jede Nacht! Daher sollten Gärtner sofort aktiv werden, wenn sie die ersten verräterisch glänzenden Schleimspuren im Gemüsebeet entdecken.

Nicht alle Schnecken sind des Gärtners Feind:

Nacktschnecken im Gemüsebeet oder zwischen den Zierstauden lassen so manchen Gärtner um die Früchte seiner Arbeit fürchten – zu recht! Ernähren sich die gefräßigen Nacktschnecken doch bevorzugt von jungen Blättern, Trieben und knospen.

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Finden Sie im Beet hingegen Gehäuseschnecken, brauchen Sie nicht verzweifeln. Sie treten in wesentlich gerigerer Anzahl auf und schädigen Ihre Pflanzen auch viel weniger: Fressschäden sind kaum zu befürchten. Manche Gehäuse-Schneckenarten sind sogar nützlich. Weitere spannende Infos über Gehäuseschnecken finden Sie im Video:

Weinbergschnecken stehen sogar unter Naturschutz! Daher sollten Sie Gehäuseschnecken einsammeln und an geeigneter Stelle in der Natur wieder aussetzen. Auch Schnecken im Teich sind für den Hobbygärtner kein Grund zum Pestizid zu greifen.

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