Lehmplatten

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Aus selbst ist der Mann 1/2023

Lehm reguliert Luftfeuchtigkeit, bindet Schadstoffe und Gerüche, speichert Wärme und ist wiederverwendbar. Neben reinen Lehmplatten gibt es welche mit Holzweichfaserplatte als Träger, werkseitig mit Lehmputz beschichtet. Trockenzeiten werden so verringert.

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Foto: Hersteller / Naturbo

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Für Laibungen und Nischen gibt es spezielle, vorgefertigte Lehmplatten im hier vorgestellten System.

Foto: Hersteller / Naturbo

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Naturbo-Lehmplatten an der Wand oder am Ständerwerk ausrichten. Durch die Flachkanten an die Unterkonstruktion klammern ...

Foto: Hersteller / Naturbo

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

... oder schrauben (ca. 23 Trockenbauschrauben/Bauklammern pro m. Wandfläche, Schraubenabstand max. 20 cm. In Anschlussfugen Dichtungsband unterlegen.). Auf Stirnkanten Kantenkleber auftragen, nächste Platte auf Stoß ansetzen, herausquellenden Kleber abstreifen.

Foto: Hersteller / Naturbo

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Die 625 x 1150 mm bzw. 950 mm großen Platten können Sie mit jeder gängigen Säge auf Maß schneiden.

Foto: Hersteller / Naturbo

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Nach der Plattenmontage tackern Sie Fugenarmierungsband in die Flachkanten. So beugt man Rissen vor.

Foto: Hersteller / Naturbo

Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Den Untergrund vornässen und dann die Flachkanten mit Naturbo-Fugenfix verspachteln. Nach kurzem Anziehen filzen.

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Wände mit Lehmbauplatten dämmen

Tags darauf die gesamte Wandoberfläche mit naturweißem Finishputz überziehen, dann ggf. mit Lehmfarbe streichen.

Foto: Hersteller / Naturbo

Lehmplatten: Heizelemente

Naturbo-Therm-Platten durch die Flachkanten an der Wand bzw. Unterkonstruktion befestigen (schrauben oder kleben).

Foto: Hersteller / Naturbo

Lehmplatten: Heizelemente

Verschiedene Plattenlängen vermeiden Kreuzfugen (20 cm Versatz). Presskupplungen auf die oberen Rohre ...

Foto: Hersteller / Naturbo

Lehmplatten: Heizelemente

... aufstecken, Trockenbauklötze verschließen Lücken; ein aufgemalter Rohrverlauf erleichtert die Bohrungen.

Wenn man Wände dämmen möchte, muss man sich zwischen verschiedenen Materialien entscheiden. Wer dann Lehmplatten wählt, erhält nicht nur leicht zu verarbeitende Dämmplatten, sondern auch einen wohngesunden Dämmstoff. Denn Lehmplatten binden Schadstoffe und regulieren die Luftfeuchtigkeit. Das sorgt auch dafür, dass sich kein Schimmel bildet.

Anleitung: Lehmplatten montieren

Lehmplatten haben viele positive Eigenschaften. Dazu gehört unter anderem auch die Verarbeitung.

Wie einfach Sie mit den Dämmplatten die Wände wirklich dämmen können, zeigt Ihnen die folgende kurze Anleitung. Eine ausführlichere Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in der Bildergalerie oben >>

  1. Zunächst richten Sie die Lehmplatten an der Wand (oder dem Ständerwerk) aus.
  2. Sind die Platten zu lang können Sie diese einfach mit einer gängigen Säge zuschneiden.
  3. Wenn die Lehmplatten dann passend sind, können Sie diese an die Unterkonstruktion klammern oder schrauben.
  4. Wenn alle Platten montiert sind, tackern Sie das Fugenarmierungsband in die Flachkanten.
  5. Anschließend wird der Untergrund vorgenässt und dann verspachtelt.
  6. Nach dem Anziehen filzen Sie die Wand.
  7. Am nächsten Tag wird die Wand mit Finishputz überzogen und gestrichen.

Lehmplatten: Heizelemente

Flächenheizungen sind auch für Wände erhältlich. Das Naturbo-Wandheizsystem kann mit den Lehmplatten des Herstellers (Naturbo Clima) kombiniert werden.

Die Montage ist dank hoher Vorfertigung mit steckfertigen Anschlüssen relativ einfach, die Wärmeabgabe erfolgt schnell innerhalb von fünf bis zehn Minuten. Die Anleitung dazu finden Sie hier >>

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