LAN-Kabel verlegen

LAN-Kabel verlegen selbst gemacht: Netzwerkkabel ermöglichen Datenverbindungen zwischen Computern und Zubehör und enthalten acht paarweise verdrillte Adern mit einer Abschirmung. Die Verlegung eines LAN-Kabels mittels international genormten Steckern (RJ-45) erlaubt variable Steckverbindungen im Netzwerk.

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Hier der systematische Aufbau eines LAN-Kabels: Außen schützt eine Isolation die feinen Adern. Der Kunststoffmantel stellt einen mechanischen Schutz dar.
Die Adern sind zu Leitungspaaren zusammengefasst: In hochwertigen Leitungen sind die Zwillingsleitungen jeweils in Folie eingewickelt.
Schirmung vor Störsignalen: Die Folie verringert Störungen von außen, die zusätzliche Leitung unterstützt die Masseverbindung.

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Leitungspaar: Jeweils zwei Leitungen sind miteinander verdrillt, um die Elektromagnetische Abstrahlung zu reduzieren.
Schirmung: Sie wird beim Anschluss an Steckdosen oder Stecker von den Leitungspaaren abgewickelt.
Masseleitung: Sie verbessert als Bestandteil der Schirmung die Störfestigkeit.

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Beim Anschließen der Netzwerkleitung wird die Schirmung am Ende des abisolierten Bereichs zusammengerollt und mit der entsprechenden Klemme verbunden.

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Die Adern werden mit einem speziellen Werkzeug angeschlossen. Die Verbindungen können dann mit Patchkabeln geknüpft werden.

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Ein Patchfeld ist die einfachste Möglichkeit, die verlegten Netzwerkkabel mit Steckverbindungen zu versehen.

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Im Inneren des Patchfeldes werden die einzelnen Leitungsadern in Quetschverbindungen angeschlossen – man nennt dies „auflegen“.

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Die jeweils über dem Verbinder positionierte Ader wird mit dem Auflegewerkzeug in den Kontakt hineingedrückt.

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PRAXISTIPP: Spezialwerkzeug
Mit einem solchen Auflegewerkzeug werden die Adern eines LAN-Kabels in die Quetschverbinder in Steckdosen und an Patchfeldern eingedrückt, gleichzeitig längt ein kleiner Seitenschneider die überstehende Ader bündig ab. Auf diese Weise werden ohne Abisolieren sichere Verbindungen hergestellt. Bei Conrad ab rund 30 Euro.

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Die Zuordnung der Leitungsfarben ist meist direkt auf der Anschlussplatine aufgedruckt (hier rechts am Rand).

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Verschrauben Sie die Leitungen paarweise in der Masseklemme. Zusätzlich mit Kabelbindern am Gehäuseblech fixieren.

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Gehäuse schließen, um auch für den Anschlussbereich eine gute Abschirmung gegen Störfelder sicherzustellen.

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Mit kurzen Patchkabeln können Sie entweder einzelne Netzwerkverbindungen direkt untereinander herstellen oder mit einem Switch zu einem Netzwerk vereinen.

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Switch: Diese Geräte verbinden mehrere Netzwerkgeräte untereinander und zum Beispiel über einen Router zusätzlich mit dem Internet.

Wie Sie ein LAN-Kabel verlegen, zeigt Ihnen Schritt für Schritt unsere Anleitung oder das folgende Video:

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Ohne ein LAN-Kabel funktioniert kein Computer-Netzwerk, denn dieses stellt die nötige Verbindung zwischen dem Internet, dem DSL-Modem sowie dem Nutzer her. Ein LAN-Kabel wird auch als Patchkabel bezeichnet – von englisch "to patch" zusammenschalten. Es ist ein spezieller Kabeltyp, der in der Netzwerktechnik und in der Telekommunikation seine Verbreitung findet. LAN-Kabel gibt es in einer Kupfer- sowie in einer Glasfaser-Ausführung, wobei letztere mittels Lichtwellenleiter die digitalen Informationen an den DSL-Router weiterleitet. Kupferne LAN-Kabel machen diese Arbeit auf elektronischem Wege. Die Länge der Kabel variiert zwischen 300 Zentimetern und 25 Metern. Bei den Glasfaser-LAN-Kabeln wird auf den komplizierten elektronischen Aufbau verzichtet, da diese auf optischem Wege ihren Dienst tun.

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Fest verlegte Netzwerkkabel enden an den einzelnen Anschlussstellen in den Netzwerksteckdosen. Im Zentrum der Sternzusammenführung werden Sie am besten in einem sogenannten Patchfeld zusammengeführt. Folgen Sie unserer Anleitung. Dort erfahren Sie, wie Sie ein LAN-Kabel erfolgreich mit Ihrem Modem verdrahten.

Europäische und amerikanische LAN-Kabel

Zwischen den europäischen und den amerikanischen LAN-Kabeln gibt es deutliche Unterschiede in der Ausführung. Diese beiden Kabeltypen sehen nicht nur optisch anders aus, sondern sind nicht untereinander kompatibel. In Europa ist es jedoch unwahrscheinlich an ein Kabel für den amerikanischen Markt zu geraten, da die europäische Version oft bei diversen Netzwerkgeräten – wie DSL-Routern – beiliegt. Der Händler in Deutschland verkauft selbstverständlich hauptsächlich die europäischen LAN-Kabel, die an die deutschen Netzwerkgeräten angeschlossen werden können. An Patchpanels, Netzwerkverteilergeräten, wie zum Beispiel einem Switch, einem Hub oder einem DSL-Router, sowie bei der Anbindung von Endgeräten (einem Personal Computer) können Sie LAN-Kabel verlegen.

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