Kresse ziehen

Kresse gilt nicht als sonderlich anspruchsvoll und die Anzucht des Krauts hat wohl noch keinen Gärtner vor eine sonderlich große Herausforderung gestellt. Nicht umsonst ist das Ziehen von Kresse ein beliebtes "Experiment" im Kindergarten.

Damit Sie für die Kresse keinen Platz im Garten räumen müssen, gibt es handliche Anzuchtsets. Wir haben so ein Anzuchtset von Sperli selbst ausprobiert.

Keinen Blumentopf, keine Erde – Kresse braucht nicht viel, um glücklich zu werden. Sie benötigen lediglich ein bisschen Watte, ein Schälchen und die Samen. Das alles gibt es in praktischen Anzuchtsets zu kaufen, mit denen Sie in wenigen Tagen ohne Aufwand frische Kresse ziehen können. Wir haben das Modell von Sperli getestet.

 
 

Kresse selber ziehen mit Sperli

Um eigenhändig Kresse zu ziehen, braucht man keinen grünen Daumen – dem MicroGreen Garden Anzuchtset von Sperli sei Dank. Die Bedienung der Box ist kinderleicht: einfach ein Keimpad auf das mitgelieferte Anzuchtgitter legen, täglich gießen, anschließend das Restwasser abschütten und die geschlossene Box an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung stellen. Bereits einen Tag später beginnen die Keime sichtbar zu sprießen, nach sechs Tagen können Sie die Kresse ernten. Anschließend lässt sich das Set säubern und erneut verwenden.

Gartengestaltung
Kräuter aus dem Garten

Sie duften, verfeinern das Essen und sind eine pflegeleichte Zierde im Garten – Kräuter

 

selbst ausprobiert: Fazit

"Selbst ausprobiert" Fazit:
  • + Hochgradig einfache Bedienung
  • + Schnelle und verlässliche Resultate
  • + Kann ganzjährig verwendet werden
  • + Viele verschiedene Grünsprossen-Sorten

Das Grünsprossen-Starterset inklusive vier Keimpads ist für rund 10 Euro erhältlich. Nachfüllpads sind in den Sorten Kresse, Radieschen, Senf und Rucola erhältlich und können bei Sperli für etwa 3 Euro pro Stück bestellt werden. Zudem sind kleinere Anzuchtsets für Kresse, Salatrauke und Weizengras für etwa 5 Euro das Stück erhältlich.

Kresse-Saat
Da Kresse schnell keimt, wächst und auch abgeernetet wird, ist die Aussaat in Erde wenig sinnvoll. Foto: sidm / Archiv

Praxistipp: Wer gerne Kresse ißt, und damit Brote, Suppen und Salate aufpeppt, der kann auch mit wenig Aufwand in die Kresse-Zucht einsteigen. Legen Sie einfach zwei Blätter Küchenkrepp auf einen Speiseteller und befeuchten Sie das Küchenpapier. Darauf streuen Sie die Kressesamen. Stellen Sie den Teller ans Fenster und halten das Papier feucht. Schnell keimen die Kressesamen und Sie können in wenigen Tagen ernten! Anschließend wandert das Küchenpapier mit den Samenhülsen einfach auf den Komposthaufen. Übrigens: Kresse-Saaten für den Verzehr führt jedes Reformhaus oder Bio-Supermarkt – auch in größeren Gebinden.

Fotos: sidm / KEH

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