Kaminholzständer

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Aus selbst ist der Mann 2/2021

Gescheit gelagert: Einen gewissen Vorrat an Scheitholz haben Sie mit diesem Kaminholzständer immer im Haus. Die Anleitung zeigt, wie Sie einen Kaminholzständer selber bauen.

(1/13)
Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Die Maße des Kaminholzlagers sind variabel – nur der Abstand der Rohre muss in der Tiefe zur Scheitlänge passen. 

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Das Eiche-Leimholz haben wir mit der Handkreissäge entlang einer Führungsschiene zugeschnitten.

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Die Bauteile wurden gefast: Boden und Deckel beidseitig rundum, die Seiten vorn innen und außen (hinten nur außen).

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Bohren Sie in die Stirnholzkanten der Seiten und des Deckels senkrecht Dübellöcher – z.B. mit einer Dübelhilfe.

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Mit Markierstiften übertragen Sie die Dübelpositionen auf Deckel und Boden. Legen Sie für den Rücksprung der Seitenwände ...

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

... ein 3-mm Sperrholz unter. Nun bohren Sie die Dübellöcher an der markierten Stelle. Tiefenstopp entsprechend einstellen!

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Vor dem Verleimen der Bauteile schleifen Sie die Flächen – vor allem innen, da Sie dort später nur schlecht herankommen.

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Leim angeben, die Dübel (gegebenenfalls gekürzt) einstecken und die Bauteile zusammenfügen. Bis zum Abbinden des Leims pressen. 

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Das Holz zum Schutz mit Wachsöl einlassen oder klar lackieren. Anschließend die Rollen unterschrauben – die Stopprollen vorn!

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Zeichnen Sie die gewünschten Rohrlängen auf (wir empfehlen nicht mehr als 145 cm für die senkrechten Rohre).

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Die Rohre lassen sich mit einer Eisensäge, wesentlich sauberer und einfacher jedoch mit einem Rohrschneider ablängen. 

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

In den Ecken werden nun die Fußplatten aufgeschraubt. Ausrichten, anzeichnen und vorbohren!

Foto: sidm/KEH

Rollbaren Kaminholzständer selber bauen

Die Rohre einstecken und mit dem Inbusschlüssel die Schrauben der Rohrverbinder fixieren. 

Checkliste Werkzeug

  • Akku-Bohrschrauber

  • Eisensäge

  • Handkreissäge mit Führungsschiene

  • Oberfräse

  • Schleifgerät

  • Schraubzwingen

Wer hat schon Lust, bei usseligem Wetter erst in den Garten zu müssen, um vor dem Kaminabend Brennholz ins Haus zu holen? Natürlich ist das Haus kein geeigneter Lagerort für größere Mengen an Brennholz, denn nach längerer Lagerzeit trocknet es hier sehr stark herunter und verbrennt dementsprechend schneller. Auch kann man sich mit dem Holz Schädlinge oder Ungeziefer ins Haus holen.

Fürs Brennholz: Kaminholzständer für innen bauen

Trotzdem: Gegen das Bereitstellen geringer Mengen Holz für die nächsten Abende ist nichts einzuwenden. Ein ordentlicher Stapel Brennholz verbreitet zudem ein rustikales Flair und ist optisch ausgesprochen ansprechend. In der Bildergalerie sehen Sie, wie Sie einen Kaminholzständer selber bauen, bei dem im unteren Fach Anzünder und Anmachholz verstaut werden können.

Kaminholzständer: Welches Brennholz ist das beste?

Wie lange und wie effektiv ein Feuer in Ihrem Kamin brennt, hängt maßgeblich vom verwendeten Brennholz ab.  Je nach Zweck Ihres Kamins, kann die Entscheidung für ein Brennholz unterschiedlich ausfallen. Verwenden Sie Ihren Kamin als Wärmequelle, so sollten in Ihrem selbst gebauten Kaminholzständer besser harte Hölzer wie Buche, Eiche, Esche oder Ahorn Platz finden. Diese lassen sich zwar schwieriger anzünden, brennen aber langsam ab und benötigen bei der Lagerung weniger Platz.

Soll Ihnen der Kamin hauptsächlich als Quelle der Gemütlichkeit dienen, so können Sie auch weiche Hölzer wie Fichte, Tanne, Douglasie oder Kiefer zum Verbrennen verwenden. Diese verbrennen vergleichsweise schnell und fordern ein ständiges Nachlegen, verbreiten aber einen angenehmen Duft und eignen sich wegen ihrer schnellen Entflammbarkeit auch gut zum Anzünden des Kamins.
Achtung: Nadelhölzer verursachen beim Verbrennen vermehrt Funkenflug und sind deshalb nicht für offene Kamine geeignet.

Generell ist zu beachten, dass Brennholz, ob Laub- oder Nadelholz, vor dem Anzünden gut durchgetrocknet sein müssen. Die richtige Lagerung ist daher ein wichtiger Faktor für ein effektives und eindrucksvolles Feuer! Damit das Holz ausreichend atmen kann, halten beim rollbaren Kaminholzständer lediglich die Rohre das Holz und ermöglichen so eine Luftzirkulation. Im unteren Fach findet sich Platz für kleine Nadelholzstücke zum Anfeuern. 

Das könnte Sie auch interessieren ...