Freischneider Test

Neun Freischneider mit Benzin-Motor haben wir mit dem TÜV Rheinland getestet. Im Freischneider-Test zeigte sich, dass nicht alle Rasentrimmer schnell einsatzbereit sind.

Mit einem Freischneider bezwingen Sie selbst hochgewachsene Wiesen und zugewuchertes Dickicht. Im Test zeigte sich, dass nicht alle Geräte schnell einsatzbereit und über längere Zeit angenehm zu handhaben sind. Deshalb ist wichtig, bei den Rasentrimmern auf vielseitig verstellbares Tragegeschirr zu achten. So kann man mit Freischneidern auch größere Flächen trimmen.

Diese Marken haben wir getestet:
  • Dolmar
  • Echo
  • Einhell
  • Honda
  • Husqvarna
  • Solo
  • Stiga
  • Stihl

Neun Benzin-Freischneider haben wir gemeinsam mit dem TÜV Rheinland geprüft. In den Laboren des TÜV wurden unter anderem der Sicherheits-Check und eine Geräuschmessung der Geräte vorgenommen. Im größten deutschen Freilichtmuseum in Kommern mussten die Freischneider von Dolmar, Echo, Einhell, Honda, Husqvarna, Robin, Solo, Stihl und Stiga dann Rasenflächen mähen, Buschwerk stutzen und Randflächen auslichten.

Positiv aufgefallen war, dass alle getesteten Benzin-Freischneider ohne technische Sicherheitsmängel waren und – unter der Einhaltung aller Sicherheitsregeln – ohne Gefahren betrieben werden können. Ein Freischneider wurde mit "sehr gut" ausgezeichnet, vier Geräte bekamen von den Testern ein "gut", drei Mal wurde die Note "befriedigend" vergeben und ein Freischneider zeigte deutliche Schwächen und erreichte nur die Note "ausreichend". 

  • Stihl bietet neben einer leicht bedienbaren Tankverriegelung auch ein komfortables Tragegeschirr
  • Die Freischneider von Honda und Robin können mit normalem Benzin betrieben werden
  • Der Motor des Stiga-Freischneiders lässt sich ziemlich schwer starten
  • Geräte mit einem geweihförmigen Zweihandgriff sind leichter steuerbar

Motorsense Test

 

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Der Test zeigt: Egal, ob die Benzin-Freischneider mit Faden oder Messer betrieben wird  – hohes Gras und dichtes Buschwerk wird von fast allen Modellen zuverlässig getrimmt. Ausschlaggebend ist beim Schneiden von dickerem Gestrüpp dagegen die Motorleistung. Bereits bei wenigen Millimetern Dicke kann das Gerät schwächeln, wenn der Motor nicht die nötigen Kraftreserven abrufen kann. 

 

Wie wurde getestet?

  • Gras und Buschwerk: Das Trimmen von hohen Halmen und dichtem Gestrüpp war die Hauptdisziplin. Zudem mussten die Freischneider dichte Rasenkanten schneiden.
  • Montage: Benötigt man zusätzliches Werkzeug zum Zusammenbau der Freischneider? Und wie ausführlich und verständlich ist die Bedienungsanleitung geschrieben?
  • Ergonomie: Beurteilt wurde, ob sich die Geräte angenehm führen lassen. Außerdem wurde geprüft, ob der Schwerpunkt ausgeglichen ist und Motor und Messer- bzw. Fadenkopf gut ausgependelt sind.
  • Sicherheits-Check: In den Laboren des TÜV Rheinland wurde die Konstruktion der einzelnen Geräte auf Sicherheit geprüft. Außerdem wurde der Schalldruck am Ohr des Benutzers gemessen.

Quelle: selbst ist der Mann 5 / 2006

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