Farbpistole

Farbe verdünnen für Sprühpistolen

Eine Sprühpistole verspricht schnelle Arbeitsfortschritte. Allerdings benötigen Sie dafür spezielle sprühfertige Farben oder Sie verdünnen die Farben für die Sprühpistole selbst!

Farbpistole, Sprühpistole, Sprühverluste
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Große Flächen zu streichen oder mit einem Pinsel Ecken und filigrane Stellen zu bewältigen, kann zu einer aufwendigen Angelegenheit werden. Dabei bleibt dem Heimwerker oft nur wenig Zeit für sein Hobby bzw. für die Arbeiten, die unbedingt in Haus und Garten erledigt werden müssen. Mit einer elektrischen Sprühpistole und gebrauchsfertigen Farben und Lasuren kann man sich das Leben wesentlich erleichtern. Nach dem Motto "Stecker rein – und los gehts!" lassen sich Gestaltungs- und Renovierungsarbeiten an Holzoberflächen im Garten und auf der Terrasse schnell und bequem erledigen. Der Einsatz einer Sprühpistole ist vor allem bei großen und schwer zu streichenden Oberflächen sinnvoll.
Dabei ist die Anwendung denkbar einfach. Wie Sie mit einer Farbpistole eine Holzlasur sprühen, zeigt die folgende Anleitung Schritt für Schritt:

Farbe verdünnen für die Spritzpistole

Ehe Sie die Lasur oder Farbe in die Sprühpistole füllen, muss sie verdünnt werden – sofern Sie keine vom Hersteller speziell abgemischte Sprühfarbe verwenden. Normale Dispersionsfarben sind in der Regel zu dickflüssig (damit sie besser decken und weniger tropfen). Klassische Wandfarben verdünnen Sie für die Sprühpistole mit etwa 10% Wasser. Geben Sie der Wandfarbe das Wasser nur nach und nach zu und nähern Sie sich einer optimalen sprühfähigen Konsistenz der Sprühfarbe.
Praxistipp: Das Aufrühren ist besonders wichtig, wenn Sie Farbe für die Sprühpistole verdünnen!

Anders ist es bei gebrauchsfertigen Farben: Diese müssen nicht erst verdünnt werden. Eine Ausschütthilfe am Deckel erleichtert in der Regel das Einfüllen in die Farbsprühpistole. Eine kleine Düsengröße reduziert Sprühverluste und sorgt dafür, dass nicht mehr Farbe als nötig verbraucht wird.

Praktische Tipps für den Umgang mit der Farbsprühpistole

  • Vor dem Sprühen die Umgebung mit Papier, Karton oder Folie sorgfältig und großflächig abdecken, um sie gegen den Sprühnebel zu schützen.
  • Beim Besprühen von Zäunen mit Zwischenräumen fängt ein auf der anderen Seite angebrachtes Stück Karton die überschüssige Farbe bzw. Lasur auf.
  • Sind Fenster in der Nähe, sollten diese gut mit Folie abgedeckt werden.
  • Der Untergrund, der beschichtet werden soll, muss sauber, trocken und staubfrei sein.
  • Nadelhölzer sollten vor der Lasur- bzw. Farbbeschichtung mit einer Bläueschutz-Imprägnierung versehen werden. Für druckimprägnierte und holzinhaltsstoffreiche Hölzer empfiehlt es sich, vorher eine Grundierung aufzutragen, wenn die Oberfläche mit Bondex Spray-Holzfarbe in Schneeweiß beschichtet werden soll.
  • Am besten vorab Testsprühen auf einem Stück Pappe. Dazu den Einstellknopf auf Maximalposition stellen und dann Abzug drücken – jetzt Sprühvolumen regeln.
  • Für den gleichmäßigen Auftrag von Anfang an mit gleichmäßigen Bewegungen und mit gleichbleibendem Abstand (etwa 30 cm) zur Fläche sprühen.
  • An den Kanten immer etwas über das Objekt hinaussprühen.
  • Die Sprühpistole immer aufrecht halten. Für das Sprühen über Kopf oder auf dem Boden die herausziehbare Düse nutzen.
  • Die auf den Gebinden angegebene Trocknungszeit beachten – und danach eine zweite Schicht oder eventuell weitere Schichten auftragen.
  • Vor längeren Arbeitspausen Düse abwischen, Düsenkopf in Folie wickeln. Ist Farbe in der Düse angetrocknet, diese mit nassem Schwamm bei gezogenem Stromkabel reinigen.
  • Nicht verbrauchte Farbe aus der Pistole zurück in das Gebinde füllen.

Noch mehr mechanische Werkzeuge

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