Die besten Tipps zum Stromsparen

Die zehn besten Energiespartipps

1. Geräte ausschalten nicht vergessen

Zu den größten Stromfressern im Haushalt gehört der Stand-by-Modus. Wer seinen Fernseher, seinen DVD-Player oder seine Stereoanlage nicht komplett ausschaltet, verbraucht jede Menge unnötige Energie. Eingesteckte Aufladegeräte für Handy, Kamera oder Navigationssystem fressen ebenfalls ständig Strom – selbst, wenn sie gerade gar kein Gerät aufladen. Mit einem kleinen Knopfdruck oder einfachem Stecker ziehen, kann dieser Energieverschwendung ohne große Mühe entgegengewirkt werden. Besonders einfach wird das Stromsparen mit Hilfe einer abschaltbaren Steckdosenleiste. So können mit einem Knopfdruck gleich mehrere Geräte vom Strom genommen werden. Ein weiterer Energiefresser im Haushalt ist der Computer. Wird dieser längere Zeit nicht genutzt, sollte zumindest der Bildschirm ausgeschaltet oder der Schlafmodus aktivieren werden, um Strom zu sparen. Wer für längere Zeit verreist, sollte auch seinen Elektrogeräten Urlaub gönnen. Eine Reise ist perfekt geeignet, um sogar Boiler und Kühlschrank in die Strompause zu schicken. Bild: RainerSturm/pixelio.de

Die zehn besten Energiespartipps

2. Auf die Energieklasse achten

Wer beim Kauf von Elektrogeräten nicht unbedingt auf den günstigsten Preis, sondern auf die Effizienzklasse achtet, kann jede Menge Strom und somit im Endeffekt bares Geld sparen. Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner werden heute in Energieklassen von A++ bis G eingeteilt. Geräte, die schlechter als B bewertet sind, sind nicht zu empfehlen. Sie sind echte Stromfresser. Wer seine alte Kühl- oder Gefrierschrankkombination beispielsweise durch ein Gerät mit Energieeffizienzklasse A++ ersetzt, kann im Jahr bis zu 40 Euro an Stromkosten sparen.

Die zehn besten Energiespartipps

3. Deckel drauf!

Auch beim Kochen kann jede Menge Energie gespart werden. Wer seinen Topf ohne Deckel auf den Herd stellt, verbraucht viermal mehr Energie und verschwendet zusätzlich Zeit, da der Deckel die Kochzeit deutlich verringert. Doch nicht nur der Deckel kann Kosten sparen, sondern auch der richtige Topf. Dieser sollte immer auf die jeweilige Herdplatte angepasst sein, da sonst Wärme verloren gehen kann. Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Die zehn besten Energiespartipps

4. Restwärme nutzen

Beim Kochen und Backen kann außerdem Energie gespart werden, wenn Herd und Backofen frühzeitig herunter gedreht werden. In beiden Fällen kann die Restwärme geschickt genutzt werden, um die Speisen fertig zuzubereiten. Wer die Wahl hat, sollte beim Kochen übrigens lieber auf Schnellkochtopf oder Pfanne statt auf den Backofen setzen. Kommt der Koch um eine Zubereitung im Backofen nicht herum, sollte zumindest auf das Vorheizen verzichtet werden und möglichst die effiziente Umluftfunktion gewählt werden. Bild: Markus Hein/pixelio.de

Die zehn besten Energiespartipps

5. Heiße Nachbarn unerwünscht

Um Lebensmittel möglichst energiesparend frisch zu halten, sollte der Kühlschrank nicht neben einem heißen Gerät wie der Spülmaschine, dem Herd oder einer Heizung platziert werden. Bei einer wärmeren Umgebung benötigt der Kühlschrank nämlich mehr Energie, um seinen Inhalt zu kühlen. Außerdem sollten Kühlschränke und Gefriertruhen regelmäßig abgetaut und nicht zu kalt eingestellt werden. 6 bis 7 Grad Celsius sind für einen Kühlschrank optimal, eine Gefriertruhe muss nicht kälter als – 18 Grad sein. Ein weiterer Energiespartipp: Kühlschränke und Gefriertruhen so schnell wie möglich wieder schließen, damit keine unnötige Wärme hereinströmt. Wer in den einzelnen Fächern Ordnung hält, ist hier klar im Vorteil. Bild: Michael Bührke/pixelio.de

Die zehn besten Energiespartipps

6. Auf Energiesparlampen setzten

Wer heute noch herkömmliche Glühbirnen in seine Lampen schraubt, hat den Dreh wohl noch nicht raus. Denn die Beleuchtung macht satte zehn Prozent des gesamten Haushaltsstroms aus. Statt auf die alten Leuchtmittel zu setzten, sollten heute nur noch Energiesparlampen oder Leuchtioden (LED) zum Einsatz kommen. Diese haben nicht nur eine längere Lebensdauer, sondern verbrauchen auch viel weniger Strom als Glühbirnen. Zusätzlich sollten Lampen nicht unnötig brennen. Wer daran denkt, das Licht beim Verlassen eines Raumes auszuschalten und im Flur beispielsweise Bewegungsmelder installiert, statt die Lampen durchgehend leuchten zu lassen, kann noch mehr Strom einsparen.

Die zehn besten Energiespartipps

7. Sparen mit dem Sparprogramm

Hier ist der Name Programm: Wer bei seiner Spül- oder Waschmaschine auf Sparprogramme setzt, spart jede Menge Energie. Außerdem sollte darauf geachtet werden, die Maschinen erst zu starten, wenn sie auch wirklich voll beladen sind. Auf eine Vorwäsche kann bei Geschirr und Wäsche gleichermaßen verzichtet werden, wenn sich die Verschmutzung im Rahmen hält. Die Wäsche bei 30 oder 40 Grad statt 60 Grad zu waschen, spart zusätzlich Energie. Bild: Joujou/pixelio.de

Die 10 besten Energiespartipps

8. Haare und Wäsche an der Luft trocknen lassen

Wer öfter mal den guten alten Wäscheständer auspackt und ihn gegen den Trockner austauscht, kann so jede Menge Kilowattstunden Strom einsparen. Das Gleiche gilt für das Haare trocknen: Wer seine Mähne ab und zu an der Luft trocknen lässt, statt ständig zum Fön zu greifen, kann ebenfalls Energie sparen. Bild: Joachim Berga/pixelio.de

Die 10 besten Energiespartipps

9. Wasser sparen

Wasser sparen bedeutet gleichzeitig Energie sparen. Besonders in Haushalten, in denen Wasser mit Strom erhitzt wird, sollte darauf geachtet werden, nicht unnötig warmes Wasser zu verschwenden. Während des Einseifens und Shampoonierens gilt deshalb: besser den Hahn zudrehen – und somit Wasser, Energie und Geld sparen. Duschen spart im Vergleich zu Baden übrigens rund 120 Liter warmes Wasser. Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Die 10 besten Energiespartipps

10. Bestens informiert sein

Wer Strom und Geld sparen will, sollte vor allem eins: Gut informiert sein. Um sich im Dschungel der Strompreise und Stromanbieter einen Überblick zu verschaffen, eignen sich besonders Vergleichsportale im Internet. Eine Webseite, die gleich mehrere Vergleichsportale aufgreift, ist Beste Stromvergleich. Außerdem lohnt es sich, auch weitere Energiespartipps in den Alltag zu integrieren, denn selbst kleine Einsparungen, machen sich am Ende des Jahres auf der Stromrechnung bemerkbar. Eine kostenlose Beratung zum Thema ‚Strom sparen‘ gibt es unter anderem bei der Verbraucherzentrale.

Strom sparen

11. Stand-by vermeiden

Strom für nichts? Es ist bequem, wenn Computer, Drucker und Monitor ständig einsatzbereit sind. Hängt das System an einer Steckdosenleiste, macht das Einschalten vor dem Hochfahren aber auch nicht viel mehr Mühe – und das ganz ohne Stand-by-Kosten.

12. Ineffiziente Altgeräte entsorgen

Vor allem für Altgeräte ist der Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb immer noch ein Thema. Die Grafik zeigt, wie viel Geld gängige Heim-Elektronik beim Nichtstun frisst (Basis: Strompreis von 24 Cent/kWh). Der gewohnheitsmäßige Druck auf den Hauptschalter kann also bis zu 90 € im Jahr sparen.

Strom sparen mit Bewegungsmeldern

13. Bedarfsgerecht beleuchten

Strom sparen mit Bewegungsmeldern: Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren bewahren Sie vor Stromvergeudung aus Vergesslichkeit. Haben Sie einmal nicht daran gedacht, den Ausschalter zu betätigen, wird die Elektronik für Sie aktiv. Bequemer ist das obendrein.

Strom sparen

14: Versteckte Stromfresser aufspüren

Stromverbrauch genau ermitteln: Bei vielen Energieversorgern kann man sie ausleihen, oder man kauft sie im Elektronik-Handel: Verbrauchsmessgeräte helfen Ihnen dabei, Stromfresser im Haushalt zu ertappen. Dazu baut man sie einfach zwischen Gerätestecker und Steckdose ein.

Strom sparen

15. Stromanbieter wechseln

Stromanbieter wechseln: Ist der Energieverbrauch gesenkt, sind die Sparmöglichkeiten noch nicht ausgereizt – wählen Sie einen günstigeren Versorger. Aber mit Verstand: Vorauszahlungen sind verloren, wenn der Anbieter Pleite macht.

16. Perlator senkt Wassserverbrauch

Je nach Art (und Alter) Ihrer Waschtischarmatur vergeuden Sie jeden Tag viele Liter wertvolles und teures Trinkwasser. Moderne Durchflussbegrenzer helfen, Wasser zu sparen und Kosten zu senken:Um etwa 50 Prozent kann der Wasserverbrauch mit Hilfe von neuen Strahlreglern gesenkt werden. Denn unabhängig vom Leitungsdruck tritt immer eine konstante Menge Wasser aus der Armatur aus: Bei Waschtischarmaturen sind das 6 Liter pro Minute, bei Duschen etwa 12 Liter. Trotz geringerer Durchlaufmenge bleibt der Wasserstrahl wie gewohnt voll.Der O-Ring in diesem Strahlregler von Neoperl (um die 7 Euro) passt seine Form dem jeweiligen Wasserdruck an. Mit steigendem Druck verkleinert sich seine Durchtrittsöffnung: Je höher der Druck in der Leitung, desto größer ist die Durchflussgeschwindigkeit. Je schneller das Wasser durch den Strahlregler strömt, desto stärker zieht sich der flexible O-Ring im inneren zusammen und verkleinert stufenlos den freien Querschnitt und damit die Wassermenge – ohne dass der Strahl schwächer oder dünner wird.

17. Wasserkocher statt Herd

Sparen Sie schon beim Wasserkochen bares Geld: Ob auf dem Herd, im Wasserkocher, mit dem Tauchsieder oder direkt aus dem Boiler – je nach dem, wie Sie Wasser zum Sieden bringen, investieren Sie unterschiedlich viel Energie. Wenn Sie einen Liter Wasser erwärmen, zahlen Sie dafür unterschiedlich viel Geld. Der Kostenaufwand hängt davon ab, welches Gerät zum Einsatz kommt:Unschlagbar günstig: Auf dem Gasherd gibt es den Liter heißes Wasser schon für 1,48 Euro-Cent.Etwas außer Konkurrenz: In der Kaffeemaschine brühen Sie einen Liter Kaffee für umgerechnet 1,82 Euro-Cent auf. Wasser kochen können Sie mit dieser Methode allerdings nicht! Außerdem: Kaffee nur kochen und dann in eine Thermoskanne umfüllen, sonst wird die Warmhalteplatte der Kaffeemaschine zum Stromfresser!Im Wasserkocher sprudelt das Wasser schnell und günstig dem Siedepunkt entgegen: 1,89 Euro-Cent.Kostensprung Strom: Auf der Herdplatte erhitztes Wasser schlägt mit 3,06 Euro-Cent zu Buche.Wasser kochen auf dem Ceranfeld ist noch teurer: 3,19 Euro-Cent.Trauriger Spitzenreiter in Sachen Kosten: die Mikrowelle. Mit fast fünf Euro-Cent (4,59 Euro-Cent) koster der Liter heißes Wasser hier am meisten.Also, wenn schon elektrisch Wasser erhitzen, dann mit dem portionsweise Wasserkocher – auch bei Nudelwasser können Sie so sparen! Statt den Topf mit kaltem Wasser auf den Herd zu stellen, Wasser zuvor im Wasserkocher zum Sieden bringen!

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