Die 5 besten Pflegetipps für Holzmöbel

Mit der richtigen Pflege halten Holzmöbel ein Leben lang! Mit welchen Tricks Tische, Schränke und Co. in neuem Glanz erstrahlen (ob für die Feiertage oder einen frischen Start ins neue Jahr), haben wir die Profis einer Online-Tischlerei gefragt.

Holzmöbel begeistern nicht nur mit ihrer Natürlichkeit, sondern auch mit ihrer Haltbarkeit: Mit der richtigen Pflege halten sie ein Leben lang und länger! Hier verraten die Profis vom Online-Tischler Pickawood, wie Tische, Schränke und Co. aus Holz mit der Zeit nicht an Schönheit und Qualität verlieren, sondern dazugewinnen. Übrigens: Die perfekten Zutaten für einen Möbelreiniger hat aktuell jeder zuhause!

 

5 Tipps zur Holzpflege

Was darüber hinaus gegen Risse oder Dellen im geliebten Möbelstück hilft, warum Holzmobiliar kein Wasser verträgt und was Bügeleisen und alte Bettwäsche mit Möbelpflege zu tun haben, verraten die folgenden 5 besten Pflegetipps für Holzmöbel:

  1. Mit alter Bettwäsche kratzer-frei staubwischen
    Mikrofasertücher sind zwar gute Staubfänger. Zur Reinigung von Holzmöbeln sollte man sie aber besser nicht verwenden! Der Grund: In ihren Fasern bleiben häufig Schmutzpartikel wie Sandkörner hängen, die dann die Oberfläche der Möbel zerkratzen können. Viel besser eignen sich dafür weiche Baumwolltücher – zum Beispiel Reste eines alten T-Shirts oder aussortierter Bettwäsche.
  2. Warum Wasser und Holz sich nicht gut vertragen
    Nur mit einem Trockentuch lässt sich der Schmutz zum Beispiel vom Esstisch einfach nicht entfernen? Dann ist besonders viel Sorgfalt geboten, denn wer Holzmöbel mit viel Wasser abschrubbt, säubert sie nicht, sondern schadet ihnen sogar! „Wasser dringt schnell ins Holz ein und kann es irreparabel aufquellen lassen und verformen, vor allem, wenn es geölt ist“, warnt Vivian Müller (31), Einrichtungsberaterin bei Pickawood. „Gestalten Sie die Nassreinigung deshalb so schonend wie möglich und wringen Sie den Lappen vorher so gut es geht aus.“ Beim Entfernen hartnäckigerer Flecken hilft ein sanfter Reiniger (s. nächster Tipp).
  3. Den perfekten Möbelreiniger hat jeder bereits zu Hause
    Orangen und Essig – mehr Zutaten braucht es nicht, um einen effektiven Möbelreiniger selbst herzustellen. Füllen Sie dazu einfach eine Tasse voller Orangenschalen mit Essig auf bis diese voll bedeckt sind. Nach zwei bis drei Tagen im Kühlschrank hat die Mischung ihre volle Kraft entfaltet und kann zur Fleckenentfernung verwendet werden. Vorher die Orangenschalen aussieben und nachher das Holzmöbel wieder sorgfältig trockenwischen. „Dank seiner Zitronensäure desinfiziert der Orangen-Essig-Reiniger nicht nur, sondern versprüht auch einen angenehm frischen Duft“, so Vivian Müller.
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  4. Die richtige Pflegekur für jedes Holz
    Ab und zu benötigt Holz – wie die Haut der Menschen – eine besondere Pflege, damit es keine Risse bekommt oder an Glanz und Farbe verliert. Ein bis zwei Mal im Jahr sollte man Holzmöbel einer Oberflächenbehandlung unterziehen. Je nachdem, ob das Holz lackiert, geölt oder gewachst ist, muss es anders behandelt werden. Bei lackierten Möbeln reicht eine Möbelpolitur, um den alten Glanz des Lackes wiederherzustellen. Alle anderen können entweder mit Öl oder Wachs geschützt werden. Am besten eignen sich dafür natürliche Fette wie Olivenöl, Leinöl, Kokosöl, Sonnenblumenöl oder Bienenwachs. Sie bringen die Oberfläche zum Glänzen und formen gleichzeitig eine Schutzschicht gegen Staub, einfach dünn auftragen, mit einem Tuch ins Holz einmassieren und nach kurzer Einwirkzeit auf Hochglanz polieren!
  5. Bügeleisen glätten Dellen und Nüsse beseitigen Schrammen
    Gegen Dellen und Kratzer hilft natürlich alles Putzen nichts. Zum Glück lassen Naturholzmöbel sich häufig mit ein paar Tricks reparieren: Bei Dellen in unlackiertem Holz hilft ein feuchter Lappen, auf den ein heißes Bügeleisen gelegt wird. Durch die Kombination aus Hitze und Feuchtigkeit richten sich die Holzfasern wieder auf und Biegungen werden wie von Zauberhand wieder ausgeglichen. Leichte Kratzer können hingegen mit einer frischen, halbierten Hasel- (bei helleren Holzarten) oder Walnuss (bei dunkleren) unsichtbar gemacht werden. Einfach über die Schrammen reiben und in vielen Fällen verschwinden die Schrammen dann von ganz allein.
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