Dachdämmung

Dachdämmung

Dachdämmung

Die EnEv 14 schreibt eine Dachdämmung vor. Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Dämmstoffe.

Dach dämmen

Dämmstoffe im Überblick

Durch Ritzen in der Holzbalkendecke kann Wärme entweichen bzw. Kälte eindringen.

Dachdämmung

Dämmstoffe im Überblick

Verbunddämmelemente bieten hohen Wärmeschutz und sind begeh- und belastbar.

Dachdämmung

Dämmstoffe im Überblick

Wer dämmt, spart Heizkosten und somit Geld; das zeigt auch die Grafik der Deutschen Energieagentur (dena), die sich allerdings auf eine umfassende energetische Sanierung bezieht (Fassade, Dach, Keller, Heizung). Die Investition hierfür kann sich dann schnell über 50.000 Euro belaufen, sodass die Amortisationszeit gut 13 bis 15 Jahren beträgt.

Dämmstoff

Verbundelemente

Vorteile: Verbunddämmelemente sorgen in einem Arbeitsgang für eine gedämmte sowie begeh- und belastbare Oberfläche – das ist praktisch! Und entschließt man sich später, das Dach doch auszubauen, legt man eine Lage Gipsplatten auf und kann dann einen Bodenbelag verlegen. Nachteile: Verbundelemente sind nicht billig. Je nach Material kosten sie bis 40 Euro/m² – die praktischen Vorzüge müssen halt bezahlt werden. Des Weiteren weisen manche Elemente ein ganz schönes Gewicht auf – und das muss ins Dachgeschoss gebracht werden.

Dachdämmung

Dämm- und Gipsplatte

Vorteile: Die Alternative zu vorgefertigten Verbundelementen stellen separat zusammengestellter Dämmstoff plus Bauplatte dar – ebenfalls begeh- und belastbar. Und durch das separate Material ist diese Kombination etwas leichter zu transportieren, allerdings mit doppeltem Weg. Nachteile: Man hat zwei Arbeitsgänge: Erst die Deckendämmplatte auslegen, dann die Gipsplatte darüberlegen. Mitunter empfiehlt sich hier sogar noch eine Verleimung im Falzbereich.

Dachdämmung

Dämm- + Spanplatte

Vorteile: Hier gilt Gleiches wie bei Dämm- und Gipsplatten. Darüber hinaus sind Holzspanplatten (verwenden Sie den Typ V100) meist etwas billiger als Gipsplatten. Ob Gips- oder Spanplatte: Die zweilagige Konstruktion unterbindet besonders effektiv Wärmebrücken. Nachteile: Man hat zwei Arbeitsgänge – die Verarbeitung dauert also etwas länger als die von Verbundelementen.

Dachdämmung

Hartschaumplatten

Vorteile: Hartschaumplatten (hier Styrodur) sind relativ preiswert, sehr leicht und dennoch ein Stück weit belastbar. Schwere Kisten sollten allerdings nicht dauerhaft darauf gestellt werden! Die Verlegung ist ebenfalls sehr einfach. Nachteile: Wie in den Vorteilen schon aufgeführt, ist Hartschaum ohne Bauplatte nicht so belastbar. Auch verlangt das geringe Gewicht und das unflexible Material einen besonders ebenen Untergrund, um wärmebrückenfrei bauen zu können.

Dachdämmung

Dämmmatten von oben

Vorteile: Einfacher gehts nicht: Matten aus Mineralwolle ausrollen – fertig! Das flexible Material gleicht leichte Unebenheiten aus, schmiegt sich eng an den Untergrund und verfilzt an den Stößen – gut für wärmebrückenfreies Dämmen! Nachteile: Mineralwolle ist etwas teurer als Hartschaum (aber immer noch billiger als Verbundelemente). Die Fläche sollte nirgends belastet werden. Und von allen ohnehin nicht wasserfesten Dämmebenen ist dies die feuchteempfindlichste – das Dach sollte also besonders dicht sein.

Dämmstoff

Dämmmatten von unten

Vorteile: Es kann der Dämmstoff Ihrer Wahl eingebaut werden, der Dachboden wird nicht tangiert und die Fläche dort ist voll belast- und nutzbar. Nachteile: Wer von der warmen Seite dämmt, braucht raumseits stets eine Dampfbremse, die den Dämmstoff dicht umschließt und so vor Raumluftfeuchtigkeit schützt – gar nicht so einfach. Und eine Verkleidung der Decke inklusive meist aufwendiger Lattung ist ebenfalls nötig.

Dachdämmung

Pfettendämmung

Dichter Anschluss: Die Pfettendämmung sorgt für einen dichten Anschluss von Wand und Dach. Die Dachneigung muss schon beim Zuschnitt der Elemente berücksichtigt werden.

Dachdämmung

Pfettendämmung

Die Montageschritte: Fußpfette mit Holzklötzen unterlegen, Aussparungen für Holzklötze herausschneiden, ausgesparten Teil um die Dicke der Klötze kürzen.

Dachdämmung

Pfettendämmung

Teil eins seitlich einschieben und Aussparung mit dem gekürzten Stück von innen verschließen.

Dachdämmung

Pfettendämmung

Danach Teil zwei von der obersten Geschossdecke her einstecken. Das Hakenfalzsystem sorgt für dichten, festen Anschluss.

Dachdämmung

Pfettendämmung

Außen- und Pfettendämmung schließen nahtlos aneinander. Der schwierig zu dämmende Bereich von Dachschräge, Decke und Außenwand ist gut abgedichtet.

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