Auto polieren

Inhalt
  1. Wie oft das Auto polieren?
  2. Auto polieren: Vorbereitung
  3. Autolack polieren mit einer Poliermaschine
  4. Autolack polieren per Hand

Unsere Autos müssen täglich Höchstleistungen vollbringen und sind dabei stets der Witterung ausgesetzt. Gedankt wird es ihnen meist mit einer regelmäßigen Wäsche. Doch irgendwann reicht das nicht mehr aus. Der Lack verliert seinen Glanz und das Auto wirkt gleich fünf Jahre älter. Ist dieser Punkt erreicht, wird es höchste Zeit, dass Sie Ihr Auto polieren. So strahlt Ihr Wagen in kürzester Zeit wieder wie neu gekauft!

Auto polieren:

Die Frage, wann Sie Ihren Autolack polieren sollten, ist pauschal nicht zu beantworten. Die gängigste Meinung lautet jedoch: Einmal vor und einmal nach dem Winter. Ausnahmen bilden nur Neuwagen, die in der Regel die ersten ein bis zwei Jahre ohne Politur auskommen. Zu dem Thema wie häufig man sein Auto polieren sollte, gehen die Meinungen jedoch stark auseinander: Während einige ihr Auto nur einmal im Jahr polieren, polieren andere gar einmal im Monat.

 

Wie oft das Auto polieren?

Grundsätzlich kommt es darauf an, wie stark Ihr Lack beansprucht wird. Fahren Sie täglich weite Strecken mit Ihrem Fahrzeug und steht es rund um die Uhr draußen? Dann müssen Sie natürlich häufiger ran. Bedenken Sie aber, dass so gut wie jede Politur mithilfe von winzigen Teilchen einen kleinen Teil der Lackschicht abträgt. Polieren Sie nur ein bis zwei Mal im Jahr, hält die Schicht durchaus zehn Jahre, bevor neu lackiert werden muss. Bei einer monatlichen Politur sieht das schon anders aus. Vor allem die Ecken und Kanten leiden unter einer zu häufigen Politur und tragen sich schnell bis auf die Grundierung ab.

Auto polieren

 

Auto polieren: Vorbereitung

Vor dem Polieren müssen Sie Ihr Auto gründlich waschen, denn kleine Schmutzreste können leicht den Lack zerkratzen. Fahren Sie vor dem Polieren am besten noch einmal mit der Hand über das Auto, ob auch wirklich jeglicher Schmutz entfernt wurde. Ist der Schmutz erst einmal beseitigt, parken Sie Ihr Auto im Schatten. Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass die Politur schneller trocknet und das Ergebnis nicht ansehnlich wird.

Sieht der Lack noch gut aus – er glänzt und die Farbe wirkt gleichmäßig – kann direkt poliert werden. Ist der Lack bereits etwas mitgenommen, sollten Sie ihn mit einem Lackreiniger vorbehandeln. Dieser wirkt noch einmal etwas stärker als die Politur und trägt die oberste Lackschicht daher gründlicher ab. Mit Autopolierwatte in kreisrunden Bewegungen arbeiten. Achten Sie darauf, nicht zu viel Druck auszuüben, da ansonsten der komplette Lack abgeschliffen wird. Besonders an den Kanten ist dies schnell geschehen, da hier automatisch punktuell mehr Druck ausgeübt wird als auf einer geraden Fläche.

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Autolack polieren mit einer Poliermaschine

Achten Sie darauf, die Polierfläche nicht zu groß zu wählen. Etwa 60 x 60 cm große Flächen sind am besten geeignet. Beginnen Sie mit dem Dach des Autos.

  1. 4-5 Punkte der Polierpaste auf Pad auftragen.
  2. Paste mit dem Pad auf der Fläche verteilen.
  3. Auf niedriger Geschwindigkeit weiter verteilen, kein Druck ausüben.
  4. Dann auf mittlerer Geschwindigkeit mit etwas Druck polieren.
  5. Schließlich auf hoher Geschwindigkeit mit viel Druck polieren.
  6. Mit Mikrofasertuch über Polierfläche wischen.

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Autolack polieren per Hand

Beim Auto polieren per Hand gehen Sie ähnlich vor wie mit der Poliermaschine. Als Ersatz für die Maschine eignet sich Polierwatte. Praxistipp: Dass die Watte im Laufe des Polierens die Farbe des Lacks annimmt, ist normal. Schließlich tragen Sie mit der Politur kleine Lackteile mit ab.

Tragen Sie die Politur in kreisrunden Bewegungen auf, bis nur noch ein leichter Film vorhanden ist. Anschließend etwas trocknen lassen und den Rest in kreisrunden Bewegungen abtragen. Achten Sie hierbei besonders darauf, dass die ausgewählte Fläche nicht zu groß ist. Das Poliermittel trocknet sonst bereits beim Auftragen und lässt sich nur schwer wieder entfernen.

Ob das gewünschte Ergebnis erreicht wurde, erkennen Sie am besten, indem Sie den Lack seitlich mit einer Lampe bestrahlen.

Mehr Informationen zum Thema Autoaufbereitung finden Sie auf autozeitung.de.

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