Absauganlage

Stationäre Werstatt-Absaugung

Aus selbst ist der Mann 12/2019

Holzstäube stehen inzwischen durchgängig als mögliche Krebsauslöser unter Verdacht. Grund genug, für eine gute Staubabfuhr durch eine stationäre Absaugungsanlage zu sorgen.

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Foto: sidm / Klaus Erich Haun

Stationäre Werstatt-Absaugung

Bei Werkstattarbeiten mit Holz bietet sich eine stationäre Absauganlage an, die unmittelbar mit den verwendeten Geräten verbunden werden kann.

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Stationäre Werstatt-Absaugung

Die Saugleistung kann an größeren Absaugungen über einen solchen Unterdruckregler vorgewählt werden.

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Stationäre Werstatt-Absaugung

Große Absaugungen arbeiten – wie Profi-Stationärgeräte – mit 400-V-Drehstrom. Kleinere Absaugungen benötigen nur 230 V.

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Stationäre Werstatt-Absaugung

Professionelle Werkstattsauger und Absauganlagen müssen die Richtlinien der Berufsgenossenschaften erfüllen.

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Stationäre Werstatt-Absaugung

Der Staubsack wird über Klemmspangen oder wie hier mit einer Hebelmechanik staubdicht mit dem Gerät verbunden.

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Stationäre Werstatt-Absaugung

Auch in großen Absaugungen arbeitet ein Feinfilter als letzte Filterstufe. Er wird über solche Schieber durch Bürsten gereinigt.

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Stationäre Werstatt-Absaugung

Das Säge- und Schleifmehl wird in großen Säcken gesammelt, dadurch sind die Wartungs- und Leerungsintervalle lang.

Foto: sidm / Klaus Erich Haun

Stationäre Werstatt-Absaugung

Falten-Reinfilter einer großen Absaugung. Die große Fläche sorgt dafür, dass der Filter über lange Zeit funktionsfähig bleibt.

Luft eignet sich hervorragend als Trägermedium für störenden Schleifstaub und Sägespäne – nicht umsonst pustet man ganz unwillkürlich die bearbeitete Stelle frei, wenn sie beim Schleifen von den abgeriebenen Holzpartikeln bedeckt ist.
Leider ist der Transportweg in diesem Fall nicht kontrollierbar und ein Staubschleier bleibt über längere Zeit in der Werkstattluft hängen, bevor sich die feinen Holzpartikel als störender Flaum auf alle Oberflächen legen.

Die Vorteile der stationären Werkstatt-Absaugung liegen in der hohen Leistungsfähigkeit der Saugkraft und der Effizienz der Staubabscheidung. Außerdem hat die stationäre Absauganlage meist ein größeres Sammelvolumen als andere Filtersysteme, wodurch die Reinigung erleichtert und das Risiko von Verstopfungen im Gegensatz zu Werkstattsaugern erheblich gesenkt wird. Je nach Anlage, können mehrere Geräte gleichzeitig an die Absaugung angeschlossen werden. 
Gegen eine Absaugung mit einer Stationäranlage sprechen oft der hohe Platzverbauch und die Arbeitslautstärke, jedoch sind stationäre Absauganlagen mittlerweile in den unterschiedlichsten Größen erhältlich und lassen sich somit individuell der Größe Ihrer Werkstatt anpassen.
Die Entscheidung für eine stationäre Absauganlage hängt von unterschiedlichen Faktoren ab – so kann die Art des abzusaugenden Materials, die Menge und Dauer der Absaugung, die Anzahl der verwendeten Geräte oder auch der Einsatzort von Bedeutung für einen Kauf sein. 
Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, informieren Sie sich über andere Absaugsysteme oder bauen Sie Ihre eigene Werkstattabsaugung:

Entscheidend für eine gute Reinigungswirkung ist zum einen ein ausreichend hoher Luftdurchsatz, außerdem aber auch eine feinporige, genügend große Filterfläche. Ist der Filter zu grob, werden kleinere Partikel nicht abgeschieden – sie könnten dann trotz Absaugung eingeatmet werden. Gerade lungengängige Feinstäube gelten jedoch als besonders gefährlich. Ist der Filter sehr fein, kann er sich schnell zusetzen – das soll eine möglichst große Filterfläche verhindern.
Die Filter in Werkstattsaugern und stationären Absauganlagen sind daher oft als Faltenfilter ausgeführt, denn durch diese Bauform kann eine große Filterfläche platzsparend untergebracht werden.
Um die Filterwirkung auch langfristig zu erhalten, werden hochwertige Sauger mit Filterreinigungsanlagen ausgerüstet, die den Filter motorisch abrütteln, abkehren oder mit einem Stoß Gegenluft ausblasen können. Auf diese Weise werden Partikel aus den Poren des Filters entfernt, die sonst seine Durchgängigkeit schleichend verringern und damit auch die Saugleistung reduzieren.