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Geht auch ganz einfach:

Zierleisten Styroporleisten und Rosetten für die Decke

Für eine aufregende Wandgestaltung ist nicht immer eine kräftige Farbe notwendig. Mit Zierleisten lässt sich eine zuvor eher biedere Wand optisch aufwerten. Die Elemente gibt es im Baumarkt oder online zu kaufen.

Inhalt
  1. Zierleisten: Welches Material?
  2. Warum Zierleisten verwenden?
  3. Zierleisten aus Styropor an die Wand bringen
  4. Zierleiste streichen

In den eigenen vier Wänden steckt mächtig viel Deko-Potential. Während die meisten ihr zuhause mit Pflanzen, Kerzen und Co. dekorieren, können Sie jetzt eine ganz andere Art der Deko verwenden: Zierleisten. Mit den Nachbildungen von Stuck können Sie sich den Vintage-Charme in die Wohnung holen, Perspektiven verändern, Schwerpunkte setzen und so manchen Überraschungseffekt einbauen. Zierleisten können Sie als tollen Eyecatcher an der Decke oder an der Wand befestigen.

 

Zierleisten: Welches Material?

Die meisten Zierprofile in Stuck-Optik bestehen aus Hartschaum. Dabei werden Zierleisten meist aus hochfestem Polystyrol hergestellt. Polystyrol ist besser unter dem Namen Styropor bekannt. Doch es gibt auch Profilleisten aus Holz, Kunststoff oder sogar Chromleisten (etwa fürs tuning des Autos).

Malerarbeiten
Deckenprofile zuschneiden und anbringen

Diese Stuck-Elemente bestehen aus Hartschaum und lassen sich leicht verarbeiten

Wer das Dekor in der Wohnung einsetzen möchte, nutzt Styropor-Zierleisten. Aber für eine Abschluss-Zierleiste einer Wandvertäfelung oder eines Farbspiegels, greift man besser zu stabilen Leisten aus Holz.

 

Warum Zierleisten verwenden?

Stuck und Stuckrosetten kennt man vor allem aus Altbauwohnungen mit hohen Zimmern. Gerade in solchen Innenräumen sorgen sie für eine kreative Wandgestaltung und einen edlen Vintage-Look. Doch das Stuckprofil kann noch viel mehr. Zierleisten und Rosetten für die Decke können dem Raum optisch ein ganz anderes Flair geben und Perspektiven verändern. Obwohl die Stuckleisten vielen gefallen, sollte man sie jedoch nicht immer an der Decke verwenden. Denn was in einem Altbau mit hohen Räumen eine geniale Wirkung entfaltet, kann in kleinen Räumen erdrückend sein. Deshalb ist auch hier weniger oft mehr. Wer dennoch nicht auf die Dekoration verzichten möchte, kann sie auch als Wandleiste nutzen. So können Sie moderne und schlichte Leisten gegen verschnörkelte Stuckprofile austauschen. Wandleisten müssen dabei aber nicht zwingend einen Abschluss zum Boden bilden. Man kann damit auch Möbel verschönern. Rosetten kann man auch als dekorative Schmuckaufbewahrung nutzen und z.B. lange Ketten daran aufhängen.

Dekorieren
Deko mit Stuckrosetten

Aufbewahrung und Deko zugleich: Schmuck kann man gut an Stuckrosetten aufhängen

 

Zierleisten aus Styropor an die Wand bringen

Wer Sich für Deckenleisten entscheidet, sollte Zierleisten aus Polystyrol oder Polyurethan nehmen. Was uns daran besonders gefällt? Das Anbringen der Styroporleisten und Rosetten ist denkbar leicht. Mit Montagekleber sind die Leisten dann auch wirklich fest montiert. Nägel oder Schrauben sind nicht nötig.
Praxistipp: Es gibt auch selbstklebende Stuckleisten.

Checkliste Werkzeug
  • Cuttermesser
  • Feinsäge
  • Gehrungslade
  • Hammer
  • Kartuschenpistole
  • Malerspachtel
  • Schmiege

Doch bevor man die Deckenleisten anbringt, muss man die genaue Position ermittelt. Dafür kann man entweder ein Stück Holz in der Breite der Styroporleisten zusägen, oder einfach die Zierleiste an die Wand halten. Mit einem Bleistift wird die Unterkante an die Decke gezeichnet. Dann beginnt man mit einer Eckleiste. Damit die Kante auch gut aussieht und perfekt in die Ecke passt, sollte man die Styroporleiste auf Gehrung schneiden. Dafür braucht man auch kein Profi-Werkzeug. Eine einfache Feinsäge reicht vollkommen aus. Der Untergrund muss jetzt sauber, fest und glatt sein. Denn als nächstes wird nun der Klebstoff auf die Zierleiste aufgetragen und an die Wand gedrückt. Ist der Untergrund nicht richtig vorbereitet hat auch der beste Montagekleber keine Chance und die Styroporleisten können abfallen.
Tipp: Bei der Anbringung der Styroporleisten unbedingt auf die Angaben des Herstellers achten und den angegebenen Montagekleber verwenden. Er muss sich in diesem Fall für Hartschaum eignen.

Dann wird die Deckenleiste mit kleinen Nägeln zusätzlich befestigt. Diese bleiben so lange, bis der Kleber vollständig getrocknet ist. Sollten Klebereste an den Seiten hervorquellen, muss man diesen sofort mit einem Spachtel entfernen. Auch die nächste Leiste wird dann auf Gehrung geschnitten und ebenfalls befestigt. Reicht die Länge der Stuckleiste nicht aus, kann man einfach ein weiteres Profil nutzen und zusägen. Austretender Klebstoff zwischen zwei Styroporleisten kann mit dem Finger verstrichen werden. So wird die Fuge geschlossen. Bei selbstklebenden Styroporleisten kann man diese Fugen auch mit Silikon schließen.

Malerarbeiten
Mit Deckenleisten Wände gestalten

Mit Dekorleisten schufen wir diesen Vorschlag für einen individuell gestalteten Leseplatz – ob im Wohnzimmer oder Schlafzimmer

Und so geht es dann mit dem Anbringen der Zierleisten immer weiter, bis der gesamte Raum mit dem Zierprofil umringt ist. Wer dann noch eine Rosette anbringen möchte, muss zuerst den Mittelpunkt der Rosette ermitteln und dort ein Loch für die Lampe bohren. Anschließend wird diese genau wie die Profilleiste angebracht.
Eine genaue Anleitung finden Sie auch in der Bildergalerie oben >>

 

Zierleiste streichen

Wenn dann alles getrocknet ist, kann man die Zierleisten streichen. Dabei lassen sich die Deckenleisten sehr leicht mit Dispersionsfarben streichen. Hier können sich Gestaltungsexperten austoben, denn Räume können natürlich klassisch, so wie in unserem Beispiel, aber auch mit farblichen Knalleffekten ausgestattet werden. Wer die Zierleisten in einer anderen Farbe als die Wand oder Decke streichen möchte, sollte beim Abkleben sehr sorgfältig sein. Bevor die Farbe komplett durchgetrocknet ist, wird das Klebeband dann wieder abgezogen.
Praxistipp: Achten Sie beim Kleber darauf, dass er überstreichbar ist. Das ist je nach Kleber nämlich nicht immer der Fall.

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