Mini-Kamera fürs Handy

Thermal Master P3 selbst ausprobiert: Das Smartphone wird zur Wärmebildkamera

Mit der Thermal Master P3 wird nahezu jedes Smartphone zur Wärmebildkamera. Das funktioniert überraschend einfach und zuverlässig. Zudem eröffnet die Kamera vielseitige Einsatzmöglichkeiten – von der Fehlersuche im Haushalt bis hin zu Outdoor-Abenteuern.

Thermal Master P3 selbst ausprobiert
Thermal Master P3 im Einsatz: Wärmebildanalyse eines Haushaltsgeräts per Smartphone in der Küche. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
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Klein, kompakt, hochwertig und leistungsstark – so lässt sich die Wärmebildkamera P3 von ThermalMaster beschreiben. Mit ihren Maßen von 59 × 27 × 17,2 mm gehört die Thermal Master P3 zu den kompaktesten Wärmebild-Adaptern. Sie ist kaum größer als ein Daumen und verschwindet einfach in der Hosentasche. Das Metallgehäuse wirkt robust und hochwertig verarbeitet.

Um das Gerät nutzen zu können, ist die App Temp Master erforderlich. Ist diese installiert, genügt es, die kleine Kamera über USB-C ins Smartphone zu stecken – keine Registrierung, kein Abo, keine weiterenKosten, das hat uns gut gefallen.

Die Bedienoberfläche ist klar strukturiert und mit selbsterklärenden Symbolen versehen. Ein Fingertipp auf den Button „Kamera“ aktiviert das Wärmebild innerhalb weniger Sekunden. Zur Auswahl stehen insgesamt zwölf Farbpaletten, die Temperaturunterschiede wahlweise monochrom oder in kontrastreichen Farbtönen darstellen. Am oberen Bildschirmrand lassen sich drei Temperaturbereiche einstellen: –20 bis 150 °C, 100 bis 550 °C oder eine automatische Anpassung. Damit deckt die P3 sowohl typische Haushaltsanwendungen wie Heizungs- oder Fensterkontrollen als auch professionelle Einsätze im Handwerk ab.

Klitzekleine Kritik: Je nach Farbeinstellung lässt sich die Schrift nicht immer gut lesen (z. B. rote Schrift auf roter Darstellung).

Sehr gut auch: Die P3 erzeugt Wärmebilder mit einer hohen Auflösung von 512 × 384 Pixeln, die Bildwiederholrate von 25 Hz sorgt für ein flüssiges Livebild nahezu ohne Verzögerungen. So viel Technik hat ihren Preis, nämlich rund 350 Euro. Aber angesichts der hohen Qualität lohnt sich das, finden wir.

Thermal Master P3 im Test - Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Tipp

Für alle, denen ThermalMaster bereits bekannt ist: Die neue P3 tritt die Nachfolge der P2 an und funktioniert nicht nur mit Android-Geräten, sondern dank des mitgelieferten USB-C-auf-Lightning-Adapters auch mit (älteren) iPhones.

Einfache Anwendung:

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Die Kamera wird einfach in den USB-C-Slot des Smartphones gesteckt. 
Die Kamera wird einfach in den USB-C-Slot des Smartphones gesteckt.  Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Das Gerät besitzt ein 8-mm-Makroobjektiv mit manuellem Fokus.
Das Gerät besitzt ein 8-mm-Makroobjektiv mit manuellem Fokus. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
Zubehör ThermalMaster
Thermal Master P3 Wärmebildkamera mit Transportetui und Anschlusskabeln. Foto: sidm / Michael Müller-Münker
selbst ausprobiert-Siegel: Sehr gut - Foto: sidm
Unser Fazit

+ Sehr kompakt

+ Hohe Auflösung

+ Umfangreiche Mess- und Visualisierungswerkzeuge in der App

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