Staudenbeet anlegen

Stauden gedeihen fast von selbst und blühen vom Frühjahr bis in den späten Herbst. Wir zeigen, wie Sie ein Staudenbeet richtig anlegen.

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Staudenbeet anlegen

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Das vorbereitete Beet mit den dafür ausgewählten Pflanzen. Da es sich um Containerware (im Topf) handelt, kann fast ganzjährig gepflanzt werden.

Staudenbeet anlegen

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Die einzelnen Pflanzzonen für die verschiedenen Staudenarten markiert man am besten mit Sand. Hohe Gewächse kommen nach hinten, niedrige nach vorn.

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Vor dem Pflanzen müssen die Stauden ausgetopft werden. Sitzen die Wurzeln fest, schneidet man den Topf am besten mit einer Gartenschere seitlich auf.

Staudenbeet anlegen

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So sieht gute Ware aus: Der Ballen ist gut durchwurzelt, die Fasern weiß. Sind diese bräunlich, deutet dies auf Fäulnis hin. Finger weg!

Staudenbeet anlegen

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Vor dem Einpflanzen müssen die Stauden kräftig gewässert werden. Dazu die Pflanze in einen Eimer Wasser stellen, bis sich der Ballen vollgesaugt hat.

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Nun werden die Pflanzen laut Plan auf dem Beet platziert. Die Abstände überprüfen. Das Pflanzloch sollte etwa doppelte Ballengröße haben.

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Organischen Dünger in das Loch geben. Die Pflanze einsetzen, den Aushub einfüllen und festdrücken. Die Pflanze soll so tief im Boden sitzen wie zuvor im Topf.

Sie wünschen sich ein Prachtbeet, das ohne große Pflege fast wie von selbst gedeiht und vom Frühjahr bis zum Herbst wundervoll blüht? Stauden heißt in diesem Fall das Zauberwort. Sie bringen Farbe ins Spiel und lassen sich auch ohne grünen Daumen problemlos pflanzen. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie ein Staudenbeet anlegen

Staudenbeet anlegen

Vor dem Pflanzen gilt es, den Boden gründlich vorzubereiten – das erspart später viel Arbeit. Der erste Schritt beim Staudenbeet anlegen: grobe Steine müssen entfernt und Unkräuter mit den Wurzeln gejätet werden. Stark verdichtete Böden, wie man sie häufig in Neubaugebieten vorfindet, sind zu lockern, damit die neuen Pflanzen später problemlos Fuß fassen können. Dazu gräbt man den Boden ein bis zwei Spaten tief um. Geschieht dies bereits im Herbst, werden die Erdschollen durch Frosteinwirkung von selbst zerkleinert; im Frühjahr müssen Sie dies mit dem Spaten selbst erledigen.

War an der Stelle schon ein Beet, kommen Sie ums Umgraben herum. Dann reicht es, den Boden mit dem Grubber tief zu lockern. Zum Ausgleichen von Unebenheiten und Glattharken nach Umgraben oder Lockern eignet sich eine Holzharke am besten – Metallrechen bleiben ständig mit ihren Zinken im lockeren Boden stecken, was ganz schön nervt. Praxistipp: Arbeiten Sie dabei im Frühjahr am besten gleich Kompost mit ein.

Es empfiehlt sich, nicht einfach munter drauflos zu pflanzen, sondern einen genauen Plan zu erstellen, wie man das Staudenbeet anlegen möchte. Dabei sind Farben, Höhen und die erforderlichen Pflanzabstände zu berücksichtigen. Hohe Gewächse kommen nach hinten, niedrige nach vorne. In der Bildergalerie finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Im Beet sind Stauden die Stars: Ihre Blütenfülle und -vielfalt ist konkurrenzlos. Das Video zeigt, wie man Stauden anpflanzen sollte:

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Fotos: sidm/Archiv

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