Raumgestaltung mit der Stupftechnik

Mit einem Schwamm kann man nicht nur baden, sondern auch die Wände seiner Wohnung verschönern! Die unregelmäßigen Poren eines Naturschwamms hinterlassen mit der Stupftechnik auf Putz und Tapete zarte Muster.

Raumgestaltung mit Farbe: Die Stupftechnik
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Stupftechnik: Die Positiv-Technik

Die besten Naturschwämme für die Stupftechnik gibt es im Baumarkt oder in der Drogerie. Man sollte sich einen Schwamm aussuchen, der einem von der Größe gut in der Hand liegt und dessen Struktur gefällt. Die Technik eignet sich sowohl für glatte als auch für strukturierte Untergründe wie Putz oder Raufaser. Gestupft wird mit deckender Farbe. Die Stupftechnik ist nicht schwierig, wird allerdings erst richtig gut, wenn mehrere Schichten übereinandergelegt werden. Dann ergibt sich der charakteristische Wolkeneffekt.

Ein Problem können Ecken und Deckenanschlüsse sein. Zur Decke hin sollte man einen Rand abkleben, das erleichtert die Arbeit sehr. Gleiches kann man mit dem Anschluss zur zweiten Wand machen.
Praxistipp: Eine weitere Möglichkeit ist ein Stück Pappe, das man in die Ecke hält. Treten in den Ecken trotzdem Leerstellen auf oder ist überschüssige Farbe vorhanden, können sie vorsichtig mit einem Stupfpinsel oder einer -bürste nachbehandelt werden.

Negativ-Technik beim Stupfen

Mit dieser Technik besteht die Möglichkeit, negativ zu arbeiten. Dazu wird auf ein Stück Wand Lasur mit einem Pinsel aufgetragen, die teilweise mit einem Schwamm wieder abgenommen wird. Hierbei muss der Schwamm allerdings häufiger ausgewaschen werden. Das Ergebnis zeigt meist eher geringe Farbunterschiede und schwächere Kontraste. So wirkt die Wand flächiger und homogener. Bei der Negativ-Technik sollte recht zügig gearbeitet werden, um harte Übergänge durch trocknende Farbe zu vermeiden. Am besten arbeitet man auch hier wieder mit einem Partner zusammen. Ein ähnliches Ergebnis wie mit dem Schwamm erzielt man mit der Stupfbürste.

Stupftechnik mit dem Naturschwamm

Der Schwamm wird zunächst mit Wasser befeuchtet, ausgedrückt, in Farbe getaucht und wieder ausgedrückt. Dann wird gestupft.

Beim zweiten Durchgang wird das Muster gleichmäßiger. Bei der Arbeit öfter einmal den Schwamm drehen, um das Muster zu variieren.

Nach dem dritten Farbauftrag werden Stellen ausgebessert und Akzente gesetzt.

Fotos: sidm / Archiv

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