Pflanzenschäden durch Streusalz

Streusalz wird im Winter verwendet, damit Wege und Straßen nicht glatt sind. Was uns vor schmerzhaften Stürzen schützt, ist für Pflanzen und Böden gefährlich. Welche Schäden durch Streusalz entstehen und wie Sie Pflanzenschäden durch Streusalz vermeiden, erfahren Sie hier.

Streusalz
Streusalz schützt uns vor Stürzen und schädigt gleichzeitig unsere Pflanzen.

Streusalz ist im Winter für uns eine hilfreiche Sache. Doch für den Boden und Pflanzen ist Streusalz alles andere als hilfreich. Denn es entstehen Pflanzenschäden durch Streusalz. Aber ist das so einfach zu vermeiden? Und gibt es Alternativen zu herkömmlichem Streusalz? Wir verraten, wie Sie Pflanzenschäden durch Streusalz vermeiden.

 

Welche Pflanzenschäden durch Streusalz entstehen

In vielen Bundesländern ist der Gebrauch von Streusalz im privaten Bereich verboten. Doch Räumdienste dürfen Streusalz weiterhin verwenden. Wer also dort wohnt, wo Räumdienste für die Beseitigung von Schnee und Eis zuständig sind, kann trotdzem Schäden an seinen Pflanzen entdecken.

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An welchen Pflanzen entstehen die Schäden?

Die Schäden durch Streusalz können an jeder Pflanze entstehen. Egal ob Hecke, Baum oder Blumenbeet, jede Pflanze kann davon betroffen sein. Zusätzlich leidet auch der Boden unter dem Streusalz.
Doch es gibt auch Pflanzen, die nicht so anfällig sind. Dazu zählen z.B. Feldahorn, Schwarzkiefer, Wildrose, verschiedene Eichenarten und die rote Heckenkirsche.

Wie kommt es zu den Pflanzenschäden durch Streusalz?

Die Salze lösen sich auf und sickern in den Boden. Dort werden Sie zusammen mit Wasser von den Pflanzen über ihre Wurzeln aufgenommen. Das Salz greift in den Stoffwechsel der Pflanzen ein und schädigt sie dadurch. Die meisten Pflanzenschäden durch Streusalz sieht man frühestens im Frühjahr, wenn die Pflanzen wieder Blätter tragen. Teilweise kann man die Pflanzenschäden auch erst im Oktober entdecken.
Praxistipp: Was Sie im Garten im Oktober erledigen sollten, sehen Sie in unserem Gartenkalender >>

Wer, wann, wie und wo streuen muss, erklärt das Video:

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Welche Pflanzenschäden treten auf?

Die häufigsten Schäden an Pflanzen durch Streusalz sind:

  • Trockene und braune Zweigspitzen
  • ein braun verfärbter Blattrand (Randnekrosen)
  • verzögerter Austrieb im Frühjahr
  • verkümmerter Pflanzenwuchs
 

Welche Alternativen zu Streusalz gibt es?

Als privater Anwender kann man anstatt Streusalz Holzspäne / Sägemehl, Kies oder Sand verwenden. Dadurch entstehen keine Schäden an Pflanzen, Böden oder Gebäuden. Gleichzeitig ist es natürlich immer sinnvoll, vorher den Schnee mit einer Schneeschippe zu entfernen.
Welche Streusalz-Alternativen es gibt, zeigt dieser Artikel >>

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