Glasvordach

Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Aus selbst ist der Mann 5/2021

Ein Vordach schützt nicht nur vor Wind und Wetter, sondern wertet auch die gesamte Hausfassade auf. Wir zeigen, wie Sie ein Glasvordach montieren.

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Foto: sidm/CK

Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Das Glasvordach ist unauffällig und elegant – und mit bis zu 75 kg/m2 mit Schnee belastbar.

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Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Die beiden Träger werden mit je drei Schrauben befestigt. Der Trägerabstand beträgt 120 cm. Nehmen Sie über der Haustür ...

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… die Bohrlochmarkierungen vor. Beachten Sie, dass die Trägerhalterungen 18 cm hoch sind und entsprechend Platz benötigen!

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Hier passen sie gerade zwischen die vorspringenden Klinker. Das Vordach hängt damit fast zu hoch über der Tür, um wirksamen …

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… Wetterschutz zu bieten. Beide Träger müssen auf einer Höhe liegen. Eine möglichst lange Wasserwaage hilft, geeignete Bohrlöcher anzuzeichnen. 

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Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Rechts und links über der Tür die drei Löcher mit 12-mm-Bohrer bohren. Berücksichtigen Sie die Standsicherheit auf der Leiter!

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Säubern Sie die Bohrlöcher und stecken die beiliegenden 12-mm-Dübel hinein.

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Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Mitunter ist ein Hammer hilfrech. Die Bohrlochtiefe sollte übrigens rund 80 mm betragen (für Sechskantschrauben 10 x 80 mm).

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Halten Sie einen Träger an – die zwei Rundrohre müssen nach oben zeigen – und beginnen Sie mit der Verschraubung.

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Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Sechskantschrauben/ Unterlegscheiben liegen wie die Dübel dem Vordachbausatz bei. Eine Knarre vereinfacht das Anziehen.

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Es folgt die Verschraubung des zweiten Trägers. Drehen Sie alle drei Schrauben abwechselnd nach und nach ein.

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54 kg wiegt das gesamte System, wozu zum großen Teil das Glasdach beiträgt. Tragen Sie die 160 x 100 cm große Glasscheibe zu zweit hinauf!

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Hausvordach aus Glas und Edelstahl montieren

Legen Sie das Glasdach mit den vorgebohrten Löchern auf den vier Rundrohren der Träger ab, die wiederum vorher mit …

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… den beiliegenden Deckeln versehen werden müssen. Von oben folgt nun eine PVC-Distanzhülse, eine Distanzscheibe, …

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… eine Rosette sowie die Schrauben: Vorne an den Trägern M6 x 80, hinten zur Hauswand hin M6 x 120.

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Ziehen Sie die Kreuzschlitzschrauben am besten gefühlvoll mit dem Schraubendreher und nicht mit dem Akkuschrauber fest.

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Abschließend wird die Fuge zur Wand hin mit Silikon abgedichtet. Dies erfolgt normalerweise von oben (hier aus Platzgründen nicht möglich).

Welches Vordach Sie wählen, sollten Sie nicht nur vom Geschmack abhängig machen. Denn natürlich sollte es auch langlebig sein, wozu der hier verwendete Glasvordach-Bausatz mit Edelstahlelementen zweifelsohne beiträgt.

Checkliste Werkzeug

  • Bohrmaschine

  • Hammer

  • Knarrenkasten

  • Maulschlüssel

  • Schraubendreher

  • Wasserwaage

  • Zollstock

Wichtig hierbei: Auch das Befestigungsmaterial sollte langlebig sein, also aus Edelstahlschrauben, -muttern und zum Beispiel aus PVC-Kunststoffbauteilen bestehen. Unbedingt berücksichtigen sollten Sie außerdem die Fassade, und zwar nicht unter optischen Gesichtspunkten – was zu was passt ist Geschmackssache –, sondern unter praktischen: Das jeweilige Vordach muss sich einwandfrei an der jeweiligen Fassade befestigen lassen. Und das auf einer Höhe möglichst nah über der Haustür, sonst wird es nicht den gewünschten Wetterschutz bieten. Beachten Sie also neben der Gesamtgröße die Trägerhöhen und -breiten. In unserem Fall wurde die Anbringung vom Glasvordach zwischen den hervorspringenden Klinkern schon knapp. Daneben muss man außerdem gegebenenfalls geeignetes Montagematerial besorgen, denn das beigefügte eignet sich nur für massive Untergründe. Gedämmte Fassaden erfordern spezielle Befestigungsmittel.Glasvordach
Mehr Informationen zu Dämmstoffdübeln und der besten Methode, WDVS-Dübel zu befestigen, finden Sie in dieser Bauanleitung >>

Hausvordach – Welches Material?

Ein schützendes Vordach über dem Hauseingang bedeutet nicht nur einen Komfortgewinn – auch für den Wert der Immobilie lohnt die Investition! Bei der Wahl des passendes Material sind mehrere Faktoren zu beachten:

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Welches Material Sie für Ihr Hausdach verwenden, sollten Sie hauptsächlich von der Langlebigkeit und Sicherheit abhängig machen. Das heißt aber nicht, dass ein Vordach nicht gleichzeitig den Stil Ihres Hauses unterstreichen kann. Wir geben einen Überblick!

  1. Vordach aus Glas: Da nicht irgendein Einfachglas zum Einsatz kommt, sondern Verbundsicherheitsglas (VSG), sind Überdachungen aus diesem Material sehr langlebig und sicher. Denn VSG besteht aus mindestens zwei mit einer Folie verklebten Glasscheiben, die selbst bei Bruch zusammenhalten.Glas lässt sich außerdem gut reinigen, vergilbt nicht und wird nicht spröde. Leider ist diese Überdachung verhältnismäßig teuer.
  2. Vordach aus Kunststoff: Sehr weit verbreitet ist Acrylglas, das man klar oder etwas matt (satiniert) erhält. Klar bietet es glasähnliche Durchsicht, ist gerade dann aber etwas empfindlicher gegenüber Kratzern und somit auf Dauer nicht mehr klar. Polycarbonat erweist sich als unempfindlicher, bietet aber keine so gute Durchsicht wie klares Acrylglas. In jedem Fall sind Kunststoffüberdachungen tendenziell preiswert und leicht – bei der Montage ist das von Vorteil!
  3. Vordach aus Holz: Je nach Hausfassade und Geschmack kann man das Vordach auch mit Holzschindeln eindecken. Verwenden Sie am besten Spaltschindeln, da hierbei das Holz in Faserrichtung gespalten wird und damit dauerhafter ausfällt als bei Sägeschindeln. Weit verbreitet sind Schindeln aus Lärche und Fichte, dauerhafter ist aber zum Beispiel Zedernholz. Die nötige Unterkonstruktion erfordert natürlich einen höheren Aufwand als bei Glas- oder Kunststoffsystemen.
  4. Vordach aus Ziegeln: Was auf dem Dach liegt, kann auch aufs Vordach! Mit einer entsprechenden Unterkonstruktion erhält man mit Dachziegeln oder Betondachsteinen eine langlebige Überdachung, die sich – sofern abgestimmt mit der Hausbedachung – harmonisch in die Fassade einfügt. vergessen Sie vor allem hier nicht die Dachrinne, die am Vordach gut über eine Kette statt über ein Fallrohr verfügen kann. 

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