Acrylglas

Aus selbst ist der Mann 9/2017

Transparente Kunststoffe können viel leichter bearbeitet werden als Glas und sind bruchfest: Viele Möglichkeiten bietet Acrylglas, dieser Kunststoff lässt sich auch gezielt verformen und eignet sich als Lichtleiter. Hier erfahren Sie alles über den hochwertigen Kunststoff Acrylglas und wie Sie ihn fachgerecht verarbeiten.

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Bereits 1928 entwickelte u. a. der deutsche Chemiker Walter Bauer den transparenten thermoplastischen Kunststoff Polymethylmethacrylat (= PMMA). 1933 goss Otto Röhm den Werkstoff dann zur ersten Acrylglas-Scheibe und trimmte das vielseitige Produkt zur Marktreife. Er machte PMMA unter dem Handelsnamen Plexiglas bekannt. In der DDR war Acrylglas vor allem unter dem Kürzel O-Glas geläufig (für „organisches Glas“). Produkte aus Polymethylmethacrylat kommen heute nicht nur beim heimwerken oder im bauwesen zum Einsatz – auch in der Medizin, als Prothesen, als Kontaktlinsen, in der Halbleiterindustrie, im Schiffsbau und der Textilindustrie wird PMMA verwendet.

Grundwissen Acrylglas

Grundwissen: Alles, was Sie über Acrylglas wissen sollten

Acrylglas

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Acrylglas wird unter anderem unter dem Namen Plexiglas angeboten. Dieser Kunststoff ermöglicht eine gute spanabhebende Bearbeitung und ist kratzunempfindlicher als andere Thermoplaste. Verbindungen durch Kleben oder Schweißen sind möglich. Acrylglas transmittiert Licht besser als Mineralglas, ist gut einfärbbar, witterungs- und alterungsbeständig und robust gegen Säuren, Laugen, Benzin und Öl. Allerdings greifen Alkohol, Aceton und Benzol den Kunststoff an. Plexiglas absorbiert UV-Licht (abgesehen von UV-durchlässigen Varianten). Die Möglichkeiten der Formgebung sind sehr vielfältig. So kann es als Glasersatz, aber auch für Haushaltsgegenstände verwendet werden. Wie Sie Acrylglas verarbeiten, zeigt unser achtseitiges Grundwissen Schritt für Schritt.

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