Flüssigdübel

Flüssigdübel sind die Spezialisten für schwierige Fälle: Mit Flüssigdübel kann man ausgerissene Bohrlöcher ertüchtigen oder auch nicht mehr benötigte Dübellöcher verfüllen. Praktisch: Mit Holzschrauben kann man direkt in aufgefüllte Bohrungen schrauben, sobald der Flüssigdübel ausgehärtet ist!

 

Flüssigdübel
Foto: Hersteller / Fischer

Flüssigdübel eignen sich nicht nur zur Ertüchtigung ausgerissener Bohrlöcher: In schwierige oder marode Baustoffe injiziert – wie sie z. B. oft in Altbauten vorkommen – ermöglichen Sie auch die direkte Befestigung leichter Gegenstände in der Wand. Als Reparaturmasse taugt diese Bauchemie auch bedingt zum Auffüllen von Fehlstellen in Holzmöbeln (z. B. bei ausgerissenen Topfscharnieren).

Flüssigdübel

Eine weitere chemische Befestigung, allerdings für normale Lasten: Ist das Bohrloch zu groß geraten, weil der Baustoff zu porös ausfällt – einfach den „Flüssigdübel“ ins Bohrloch spritzen und nach ca. zwei Minuten Härtezeit die Schraube samt Bauteil direkt eindrehen. Praxistipp: In Loch- oder Plattenbaustoffen müssen Sie vor dem Einbringen des Mörtels die beiliegende Siebhülse ins Bohrloch einführen (Grafik oben links).

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