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Geht auch ganz einfach:

Fledermauskasten Fledermaus-Nistkasten bauen

Fledermäuse haben es nicht gerade leicht: Durch Dracula wurde ihr Ruf komplett ruiniert und durch den Menschen ihre Nahrungsquellen und Quartiere. Grund genug, die flauschigen Fledertierchen mit einem Fledermauskasten zu unterstützen.

Sie sollen dem Menschen bei Nacht auflauern, sich an sie krallen und ihnen das Blut aussaugen: Was vor der Generation "Twilight" einmal für alle Vampire galt, gilt noch lange nicht für Fledermäuse!

Checkliste Werkzeug
  • (Ständer-) Bohrmaschine
  • Drahtbürste
  • Feinsäge
  • Gehrungslade
  • Laubsäge
  • Senker
  • Stichsäge
  • Tacker
  • Zwingen

Ganz im Gegenteil: Von Säugetier-Blut ernähren sich lediglich zwei der über 900 Fledermausarten und beide sind in Süd- und Mittelamerika heimisch. Die 23 in Deutschland ansässigen Arten ernähren sich ausschließlich von Insekten und stellen somit einen wichtigen Teil des Ökosystems dar. Ein guter Grund, weshalb Sie unseren Fledermaus-Nistkasten selber bauen sollten.

 

Fledermauskasten selber bauen: pdf-Anleitung

PDF Fledermauskasten selber bauen
Umfang: 1 Seiten
kostenlos!
PDF herunterladen »

Wir haben uns beim Konstruieren des Fledermauskastens viel Mühe gegeben und die Empfehlungen des NABUs für ein artgerechtes Fledermaushaus eingearbeitet. Das Ergebnis ist eine detaillierte Bauanleitung – das pdf mit allen Maßen zum Nachbau finden Sie hier zum Download.

Machbar
25 - 100 €
1-2 Tage
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Fledermauskasten bauen: Fledermäusen ein Haus bauen

Früher hatten es Fledermäuse noch leicht, Nahrung und einen Unterschlupf zu finden. Heutzutage sieht das schon anders aus. Die Gärten bestehen aus einem korrekt gekürzten Rasen und die Häuser sind so gut gedämmt, dass Fledermäuse schlechte Karten haben. Wollen Sie die zierlichen Fledertierchen dennoch unterstützen, gibt es einige Punkte, auf die Sie besonders achten sollten:

  1. Bauen Sie einen Fledermauskasten! In der Bildergalerie oben finden Sie eine detaillierte Bauanleitung, mit denen Sie den Fledermäusen in Ihrem Garten ein schönes Quartier bieten können.
  2. Spezielle Fledermausdachziegel und Fassadenquartiere aus dem Handel bieten den Tieren zu jeder Jahreszeit ausreichend Schutz.
  3. Legen Sie einen Fledermausgarten an! Spezielle Blumen und Sträucher ziehen Nachtfalter an, die eine gute Nahrungsquelle für Fledermäuse sind. Geeignet sind unter anderem: Leimkraut, Seifenkraut, Wegwarte, Phlox, Duft-Nachtkerze, Salbei, Schnittlauch, Majoran, Weißdorn, Sommerflieder und Birke.
  4. Ein Teich zieht viele Mücken an. Das kann ein Nachteil sein, muss es aber nicht. Wenn Sie gleichzeitig genügend Fledermäusen in Ihrem Garten Unterschlupf bieten, futtern diese die Mücken schnell wieder weg.
Fledermäuse
Foto: NABU / Karl-Heinz Bickmeier

Hilflose Fledermaus gefunden: Was tun?

Fledermäuse bekommen ihre Jungen mitten im Sommer – im Juni und Juli – da kann es schon einmal vorkommen, dass es den Kleinen in ihrem Unterschlupf zu heiß wird und sie auf der Suche nach Abkühlung herausfallen. Finden Sie eine Fledermaus, die – ganz gleich ob jung oder alt – flugunfähig ist, nehmen Sie sie zunächst an sich und bewahren Sie sie sicher in einem mit Toilettenpapier ausgefüllten Schuhkarton auf. Vorsicht: Tollwut gilt in Deutschland zwar als ausgerottet, fassen Sie Fledermäuse dennoch nur mit ausreichend dicken Handschuhen an!

Der erste Ansprechpartner für die Fledermausrettung ist der NABU. Dort finden Sie ausführliche Informationen zum Thema Fledermausrettung sowie eine Fledermaus-Hotline, unter der Ihnen Experten mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Quelle: selbst ist der Mann 1 / 2013

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