Fernsehempfang

Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Beim Fernsehempfang per Antenne ändert sich der Standard – womöglich ein Anlass, über den Empfangsweg neu nachzudenken. Wir zeigen Ihnen welche Wege es gibt und wie Sie digitales Fernsehen am besten empfangen.

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Foto: KEH / sidm

Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Mehrkosten: Der Empfang privater Kanäle kostet künftig bei DVB-T2 extra.

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Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Mobiler Einstieg in den Standard DVB-T2: USB-Stick (ca. 100 Euro) mit Empfänger für PC und Laptop von Geniatech.

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Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Neben dem Fernsehbild werden Programminformationen übertragen, die auf dem Bildschirm eingeblendet werden können.

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Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

In einer Übersichtsfunktion werden Fernsehbild und Textinformationen gleichzeitig eingeblendet.

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Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Außerdem sehen Sie in einem elektronischen Programmführer (EPG) eine Vorschau des Fernsehprogramms.

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Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Auf dem Klassiker Bildschirmtext muss man auch in DVB-T2 nicht verzichten, die Seitenwahl erfolgt über Textfeld oder Fernbedienung.

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Bei schlechten Empfangsverhältnissen kann das Bild Pixelfehler zeigen oder „einfrieren“ - hier hilft eventuell ein Verstärker.

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Alternativ zu DVB-T2: Installation einer Satelliten-Anlage ohne laufende Kosten.

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Wie empfange ich digitales Fernsehen am besten?

Empfängt der Fernseher kein DVB-T2, dann benötigen Sie einen zusätzlichen Receiver.

Rauschen in der Kiste: Wer bislang mit einer vergleichsweise einfachen Zimmer- oder Dachantenne DVB-T-Fernsehen genutzt hat, muss sich jetzt für einen anderen Fernsehempfang entscheiden. Dahinter steckt eine Neuverteilung der Funkfrequenzen: Einige der bisherigen Funkfrequenzen wurden nun für den LTE-Mobilfunk freigemacht. Damit dies nicht zu einer Verringerung des Angebots führt, verwendet man ein neues Komprimierungsverfahren. DVB-T2 bündelt die Kanäle besser als die bisherige Technik – freilich müssen dafür sowohl auf Sender - als auch auf Empfangsseite neue Geräte angeschafft werden.

Private Programme in HD kosten jetzt extra

Die Kunden werden mit einem besseren HD-Bild geködert – sollen aber gleichzeitig dauerhaft zur Kasse gebeten werden. Denn nur wer sich künftig ausschließlich mit öffentlich-rechtlichen Sendern zufriedengibt, kann DVB-T2 kostenfrei empfangen. Die meisten privaten Anbieter flimmern erst ins Haus, wenn man jährlich 69 Euro lockermacht. Was formal als Kostenbeteiligung für die HD-Übertragung daherkommt, ist faktisch Pay-TV durch die Hintertür.

Prüfen Sie daher vor dem Kauf von Neugeräten, ob DVB-T2 überhaupt der passende Fernsehempfang für Ihren Bedarf ist. Wer auf private Kanäle nicht verzichten will und sich dabei mit einer „normalen“ Auflösung zufriedengibt, sollte die Aufstellung einer Satellitenanlage erwägen – auch wenn dabei zunächst höhere Kosten anfallen.

Alternative: Fernsehempfang via Internet

Wer in einem Gebiet mit schnellem Internet wohnt, kann sich auch einmal bei seinem Telefonanbieter umschauen – eventuell kann auch ein günstiger Einstieg in die IPTV-Technik (Fernsehen via Internet) das richtige sein. Sowohl Fernsehtechnik als auch -sehgewohnheiten ändern sich derzeit schnell – auf längere Sicht erwarten Beobachter die Ablösung des linearen Fernsehens (mit festem Sendeprogramm) durch individuell abrufbare Programmangebote, wie sie heute schon in den Mediatheken vieler Fernsehanbieter oder per Set-Top-Box freier Streamingdienste verfügbar sind.

Fernsehempfang: Drei verschiedene Wege

Grundsätzlich gibt es drei Empfangswege: DVB-T2, Satellit und Kabel. Damit Sie sich zwischen diesen Wegen für Ihren Fernsehempfang entscheiden können, haben wir Ihnen eine praktische Übersicht erstellt.

Foto: KEH / sidm

LTE-Sperrfilter verhindert Störsignale

Selbst Produktinfo – Antennen-Filter: Haben Sie bisher Ihre Fernsehprogramme über DVB-T empfangen, so benötigen Sie für den Umstieg auf DVB-T2 zwar eventuell einen neuen Receiver, nicht jedoch eine neue Antenne. Auch bisher genutzte Verstärker können weiter verwendet werden. Da benachbarte Frequenzen für den LTE-Mobilfunk genutzt werden, kann es in seltenen Fällen zu Störsignalen kommen, die den DVB-T2-Empfang behindern. In diesem Fall hilft ein kleiner LTE-Sperrfilter, der zwischen Antenne und Receiver in die Antennenleitung gesteckt wird.

Dieser Sperrfilter von Schwaiger kostet knapp 10 Euro. Foto: KEH / sidm

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