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Entrümpeln: Kosten Was kostet eine Entrümpelung?

Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges in der Wohnung an. Wird dann umgezogen oder der Haushalt aufgelöst, steht man vor einem Problem, das nicht gerade billig ist! Doch was kostet die Entrümpelung?

Entrümpelter Hausrat
Lohnt es sich eine Entrümpelungsfirma zu beauftragen? Foto: Animaflora / iStock
Inhalt
  1. Was kostet es, eine Wohnung zu entrümpeln?
  2. Was kostet es, ein Haus entrümpeln zu lassen?
  3. Entrümpelung Preis: Wovon sind die Kosten abhängig?
  4. Was kostet es, einen Keller zu entrümpeln?
  5. Wer entrümpelt kostenlos?
  6. Kosten der Entrümpelung absetzen

Es muss sich nicht gleich um eine Messie-Wohnung handeln, denn bei jedem Menschen sammelt sich im Laufe der Jahre so einiges an, wodurch eine Entrümpelung zu einem mehrtägigen Kraftakt wird. Wollen Sie den Großteil der Sachen behalten, müssen Sie wohl oder übel selber ran. Kann der Großteil hingegen weg, wie etwa bei der Haushaltsauflösung der Oma, lohnt es sich, eine professionelle Firma zum Entrümpeln zu beauftragen. Wir erklären in beiden Fällen die Kosten einer Entrümpelung.

Was beinhaltet eine Entrümpelung?

Eine Entrümpelung kann verschiedene Gründe haben. Dabei kann es sich um harmloses wie eine neue Wohnung drehen oder aber auch um traurigere Anliegen wie einen Todesfall. Wenn man von einer Entrümpelung redet, meint man oft auch die Haushaltsauflösung. Gerade hierbei benötigt man viel Zeit. Gleichzeitig kann es aber auch darum gehen, den Keller, den Dachboden oder die Garage auszumisten. Eine Entrümpelung beinhaltet also große Wohnungen und kleinere Räume.

Wo Sie Gerümpel, Elektroschrott oder Reifen entsorgen, zeigt das Video:

 

Wann sollte ich mein Haus oder meine Wohnung entrümpeln?

Ziehen Sie um oder renovieren Sie, ist es immer kostengünstiger, selber die Wohnung zu entrümpeln. Der Sperrmüll, der dabei anfällt, können Sie entweder in einem Container sammeln oder abholen lassen. Da die Containerpreise für Sperrmüll jedoch bei etwa 300 Euro beginnen und die Sperrmüllabholung der Stadt nur etwa 50 Euro für 10 m³ Sperrmüll kostet, lohnt es sich eher, die Möbel zur Abholung an die Straße zu bringen. Kommen noch große Mengen Bauschutt oder Baumischabfälle hinzu, benötigen Sie jedoch einen Container. 

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Was kostet es, eine Wohnung zu entrümpeln?

Wer eine Wohnung selber entrümpelt, muss viel Zeit mitbringen. Wer die nicht zur Verfügung hat oder sowieso die meisten Gegenstände entsorgen möchte, kann die Haushaltsauflösung auch durch eine Firma durchführen lassen. Die Preise für eine solche professionelle Entrümpelung richten sich nach der Größe der Wohnung, der Menge der zu entsorgenden Gegenstände und dem Leistungsspektrum. Von einer kleinen Wohnung mit wenig Hausrat bis zu einem großen Haus mit viel Hausrat können die Preise zwischen 1000 und 5000 Euro liegen. Mehr kostet es, wenn die Entrümpelungsfirma noch weitere Leistungen erbringen soll, wie etwa kleine Sanierungsarbeiten, die Einlagerung von Möbeln oder den Transport von noch erwünschten Möbeln zu einer anderen Wohnung.

 

Was kostet es, ein Haus entrümpeln zu lassen?

Wer eine Wohnung selber entrümpelt, muss viel Zeit mitbringen. Wer die nicht zur Verfügung hat oder sowieso die meisten Gegenstände entsorgen möchte, kann die Haushaltsauflösung auch durch eine Firma durchführen lassen. Die Preise für eine solche professionelle Entrümpelung richten sich nach der Größe der Wohnung, der Menge der zu entsorgenden Gegenstände und dem Leistungsspektrum. Von einer kleinen Wohnung mit wenig Hausrat bis zu einem großen Haus mit viel Hausrat können die Preise zwischen 1000 und 5000 Euro liegen. Mehr kostet es, wenn die Entrümpelungsfirma noch weitere Leistungen erbringen soll, wie etwa kleine Sanierungsarbeiten, die Einlagerung von Möbeln oder den Transport von noch erwünschten Möbeln zu einer anderen Wohnung.

 

Entrümpelung Preis: Wovon sind die Kosten abhängig?

Die groben Kosten für eine Entrümpelung kennen Sie nun also. Doch wie genau setzen sich die Kosten zusammen?

  • Größe: Als erstes kommt es natürlich auf die Größe des Objekts an. Handelt es sich um ein Haus samt Keller und Dachboden oder nur um eine kleine Wohnung?
  • Abfallmenge: Wie viel Müll entsteht? Wenn viel entsorgt wird, steigen die Kosten.
  • Art des Abfalls: Was wird entsorgt? Handelt es sich um Müll, der einfach entsorgt werden kann? Oder ist auch Sondermüll dabei der fachgerecht entsorgt werden muss? Für Schadstoffe oder eine besondere Abfalltrennung kann ein höherer Aufwand entstehen der Mehrkosten verursacht.

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  • Containerkosten: Wenn ein Container benötigt wird, kommt es hier auch auf die Region an. So können die Kosten stark variieren.
  • Gemeindegebühren: In manchen Gemeinden fallen Gebühren an. Diese müssen Sie dann natürlich auch bezahlen.
  • An- und Abreise: Um an den Einsatzort zu kommen, kommen die Unternehmen mit Fahrzeugen. Diese Kosten tragen Sie auch.
  • Verpflegungskosten: Besonders bei großen und langwierigen Aufträgen müssen die Dienstleister verpflegt werden. Auch Übernachtungen sind dann teilweise notwendig. Auch diese Kosten stehen am Ende auf der Rechnung.

Welche Firma zum Entrümpeln beauftragen?

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, die Haushaltsauflösung in professionelle Hände zu legen, müssen Sie sich für einen Dienstleister entscheiden. Als erstes werden Sie da wahrscheinlich online nach einem geeigneten Anbieter suchen. Doch hier müssen Sie vorsichtig sein. Denn auch die Orientierungspreise können später deutlich abweichen. Außerdem sollten Sie nicht immer den günstigsten Anbieter wählen. Hier können später noch versteckte Kosten auf Sie zukommen. Manchmal ist es so, dass bei günstigen Dienstleistern die An- und Abreise noch extra berechnet wird. Bei teureren Anbietern ist dieses oft im Preis enthalten. Fragen Sie bei einem ersten Gespräch am besten nach. Die erste kostenlose Besichtigung und ein Kostenvoranschlag dienen schon mal als ungefährer Richtwert für die anfallenden Kosten und den Zeitaufwand. Im Kostenvoranschlag finden Sie auch Angaben dazu, aus welchen Dingen sich die Kosten zusammensetzen.

 

Was kostet es, einen Keller zu entrümpeln?

Keller sind meist nicht sonderlich groß, dafür stehen sie häufig umso voller, sodass die Kosten für eine Entrümpelung eines großen vollgestellten Kellers in etwa so viel kostet, wie die Entrümpelung einer spärlich eingerichteten kleinen Wohnung. Rechnen Sie bei der Entrümpelung des Kellers daher mit Kosten zwischen 250 und 1000 Euro.

 

Wer entrümpelt kostenlos?

Eine Firma, die eine kostenlose Entrümpelung durchführt, werden Sie kaum finden. Durch eine Wertanrechnung verkauft die Firma jedoch noch wertige Gegenstände für sie und rechnet einen Teilbetrag auf Ihre Rechnung an. Achten Sie hier jedoch besonders darauf, dass Sie an einen seriösen Anbieter geraten und verschaffen Sie sich vorab einen Überblick, was die Gegenstände noch wert sein könnten. Wenn Sie bereit sind, die Vorarbeit zu leisten, können Sie gut erhaltene Möbel auch an das örtliche Sozialkaufhaus spenden. Diese holen die Möbel nach einer kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung auch kostenlos ab.

Entrümpelung selber durchführen

Wenn Sie weniger Geld zur Verfügung haben, können Sie sowohl eine Haushaltauflösung als auch eine Entrümpelung selber durchführen. So können Sie viel Geld sparen und gleichzeitig die Habseligkeiten selbst sortieren. Doch man muss sich auch bewusst sein, dass man dann viel Zeit haben muss. Mit fleißigen Helfern aus der Familie oder dem Freundeskreis geht es aber schneller. Bevor Sie sich entscheiden, ob Sie ein Unternehmen beauftragen oder die Haushaltsauflösung selbst machen, sollten Sie sich ein paar Fragen stellen:

  • Wie viel Zeit brauche ich?
  • Wie groß ist das Haus oder die Wohnung?
  • Habe ich Hilfe?
  • Bin ich fit genug für die Arbeiten?
  • Wie sehr liegen mir die Gegenstände am Herzen? Schaffe ich es, die Entsorgung selber zu machen?

Wenn Sie all diese Fragen positiv beantworten können, steht einer Entrümpelung nichts mehr im Weg. Sollten Sie an einem Punkt zweifeln, können Sie sich das noch mal genauer überlegen. Gerade, wenn Sie ein großes Haus mit Keller, Garage und Dachboden ausmisten möchten, sollten Sie auf eine Entrümpelungsfirma setzen. Dadurch sparen Sie sich viele Nerven und Zeit.

Haushaltsauflösung: Was macht man mit den Gegenständen?

Bei einer Haushaltauflösung fällt eine Menge Hausrat an. Geschirr, Töpfe, Möbel und Bücher sind dabei nur ein paar der Dinge. Was macht man also mit den ganzen Sachen? Gut erhaltene Gegenstände können Sie an einem Ort sammeln. Diese können Sie entweder verschenken, verkaufen oder auch spenden. Dinge, die beschädigt sind oder nicht mehr verkauft werden können, können Sie entsorgen. Für Möbel ist dabei der Sperrmüll oder ein Wertstoffhof ideal. Während der Sperrmüll abgeholt wird, müssen Sie die Sachen für den Wertstoffhof selbst dorthin transportieren. Wirklich wertvollere Dinge wie z.B. Schmuck können Sie vor dem Verkauf von Expert*innen schätzen lassen. Wenn Ihnen nichts daran liegt, können Sie dadurch noch bares Geld verdienen.

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Unser Tipp: Bei einer Haushaltsauflösung lohnt es sich auch einen Hausflohmarkt zu machen. Alle Dinge, die Sie noch behalten wollen, sollten Sie vorher aussortieren und aus dem Haus holen. Dann können Sie etwas Werbung für den Flohmarkt machen und die Besucher können durch das Haus gehen und Gegenstände ansehen und kaufen. So können Sie evtl. schon viel loswerden.

 

Kosten der Entrümpelung absetzen

Eine Haushaltsauflösung oder eine Entrümpelung gehört zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. Diese Dienstleistungen können Sie also steuermindernd einsetzen. Das gilt allerdings nur, wenn Sie die Wohnung, das Haus oder das Grundstück selbst bewohnt haben. In der Steuererklärung dürfen Sie pro Jahr bis zu 20.000 Euro an haushaltsnahen Dienstleistungen angeben. Dann werden bis zu 20% der Summe Ihrer Scheuerschuld abgezogen. Das sind bei 20.000 Euro immerhin 4.000 Euro!

Geht es bei der Haushaltsauflösung um die Wohnung oder das Haus Ihrer Eltern, können Sie diese leider nicht geltend machen. Es gibt aber die Möglichkeit diese Kosten als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung anzugeben. Die Entscheidung ob diese Angaben anerkannt werden, liegen beim Finanzamt. Dieses kann die Kosten als auch "zumutbare Kosten" einstufen.

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