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Geht auch ganz einfach:

Entrümpeln: Tipps und Tricks

Der Keller steht voll, der Dachboden platzt auch aus allen Nähten und in die Garage passt auch schon länger kein Auto mehr – allerhöchste Zeit, das komplette Haus zu entrümpeln!

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Inhalt
  1. Was ist Entrümpeln?
  2. Wie lange dauert entrümpeln?
  3. Entrümpeln: 3 Tipps
  4. Gutes Gefühl durch Entrümpelung
  5. Haus entrümpeln: Wo entsorgen?
  6. Garten entrümpeln

Man muss kein Messie sein, um unnötig viel Hausrat anzusammeln. Im Laufe der Jahre passiert das von ganz alleine. Da werden die alten Jacken einfach auf den Dachboden eingelagert, überflüssige Schrauben landen fein sortiert im Keller und über die zwei Dutzend Farben an Christbaumkugeln auf dem Dachboden wollen wir gar nicht erst reden! Dabei nimmt man den ganzen Krempel nur selten als Problem wahr. Solange er nicht mitten im Wohnzimmer steht, ist er schließlich aus dem Auge und aus dem Sinn. Wir geben Tipps zum Entrümpeln, um dem Chaos wieder Herr zu werden.

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Was ist Entrümpeln?

Es gibt Aufräumen, Ausmisten und dann gibt es noch Entrümpeln. Während jeder regelmäßig aufräumen und Ordnung halten sollte, ist das Ausmisten eher eine Aktion für ein- bis zweimal im Jahr, bei der wir in bestimmten Räumen oder Kategorien Dinge entsorgen, die wir nicht mehr benötigen. Entrümpeln bezeichnet eher eine ganzheitliche Aufgabe, bei der die komplette Wohnung mitsamt Keller, Dachgeschoss, Garage und Garten von altem Gerümpel befreit wird. Eine solche Aufgabe steht eher selten im Leben an, etwa wenn in eine kleinere Wohnung umgezogen wird oder die Haushaltsauflösung eines verstorbenen Verwandten ansteht.

Haufen von Hausrat
Foto: Sophie Walster / iStock
 

Wie lange dauert entrümpeln?

Die Dauer des Entrümpelns hängt natürlich in erster Linie von der Größe des Hauses und der Menge des Hausrats ab, sowie ob Sie die Entrümpelung selber vornehmen oder eine Firma damit beauftragen. Während eine professionelle Entrümpelungsfirma für das Entrümpeln einer mittelgroßen Wohnung maximal einen Tag benötigt, sollten Sie dafür etwa ein Wochenende einplanen. Für ein Haus mitsamt Keller, Garage und Garten benötigt auch eine Firma gut zwei bis drei Tage. Haben Sie vor die Entrümpelung selbst vorzunehmen, sollten Sie auch mit fleißigen Helfern gut eine Woche Urlaub einplanen..

 

Entrümpeln: 3 Tipps

Das Entrümpeln der Wohnung ist nicht immer ganz einfach. Denn an vielen Dingen hängen ja auch Erinnerungen. Doch nicht immer sind die Sachen so schwer zu entsorgen. Und ob man einen alten Farbeimer wirklich noch behalten muss, ist dann auch die Frage. Aber wie wird es leicht gemacht? Wir haben Tipps zum Entrümpeln, die das Ausmisten erleichtern.

  1. Ordnung halten: Wer regelmäßig aufräumt, hat es leichter, einmal jährlich bestimmte Zimmer auszumisten und wer regelmäßig Zimmer um Zimmer ausmistet, hat es leichter einmal alle paar Jahre ordentlich zu entrümpeln. Lassen Sie daher erst gar keine große Unordnung aufkommen.
  2. Planen: Nehmen Sie eine Bestandsaufnahme und verschaffen Sie sich schon einmal eine Übersicht, was weggeschmissen werden kann und was Sie möglicherweise spenden können. Holen Sie sich außerdem Helfer, mieten Sie gegebenenfalls einen Transporter und melden Sie Sperrmüll an.
  3. Wertsachen sichern: Gehen sie am besten einmal komplett durch den Hausrat und sichern Sie Wertsachen und Dinge, die für Sie einen emotionalen Wert haben und die Sie unbedingt behalten möchten. Sobald diese Dinge entfernt wurden, ist es leichter für Helfer zu erkennen, was einfach entsorgt werden kann.
 

Gutes Gefühl durch Entrümpelung

Klar, das Entrümpeln der Wohnung der verstorbenen Oma tut nicht unbedingt gut. Es kommt hier schließlich nicht nur jede Menge Arbeit auf Sie zu, sondern Sie müssen sich gegebenenfalls auch noch von altbekannten Einrichtungsgegenständen verabschieden und jede Menge Erinnerungen in kürzester Zeit verarbeiten. Nichtsdestotrotz kann auch das gemeinsame Zurückerinnern mit Familienmitgliedern eine schöne Erfahrung sein.

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So richtig gut tut das Entrümpeln aber in erster Linie, wenn Sie es selber bei sich anwenden. Wer sich von alten Gegenständen trennt, schafft neue Struktur in seinem Heim und weiß die Dinge, die am Ende in der Wohnung bleiben dürfen viel mehr zu schätzen. Außerdem machen uns nutzlose Gegenstände nachweislich unglücklich. Oder fühlen Sie sich etwa glücklich, wenn Sie die zwar ausgesprochen hässliche, aber liebevoll vererbte Vase, ihrer verstorbenen Tante im Keller vergammeln lassen? Auf einem Flohmarkt findet das Erbstück sicherlich einen dankbaren Abnehmer und so sind am Ende alle glücklicher.

 

Haus entrümpeln: Wo entsorgen?

Wer sein Haus entrümpelt sollte die Dinge sortieren. Welche Sachen kann man verschenken? Wofür bekommt man noch etwas Geld? Kann man es verkaufen? Was muss wirklich entsorgt werden? Erst dann sollten Sie genauer schauen, wo Sie die Sachen loswerden. Eine Möglichkeit ist der Sperrmüll. Hier kann man vor allem alte Möbel oder defekte Elektrogeräte wegwerfen. Auch große Mengen an Papier oder Grünschnitt kann man dort wegwerfen.

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Viele Dinge können aber auch im Hausmüll entsorgt werden. Dazu zählen zum Beispiel leere Farbeimer. Eimer oder Sprühdosen mit Inhalt, sollten Sie aber niemals in den Haushaltsmüll werfen. Denn dort kann er nicht richtig recycelt werden. Restbestände können Sie aber ganz einfach in vielen Baumärkten abgeben. Diese entsorgen Sie (meist) kostenlos. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie den unnötigen Ballast loswerden, können Sie auch bei der Stadt oder dem zuständigen Entsorgungsunternehmen nachfragen.

 

Garten entrümpeln

Neben den verschiedenen Zimmern im Haus kann man auch den Garten entrümpeln. Denn auch im Gartenhäuschen sammeln sich alte Sachen. Hier sollten Sie auch erst sortieren, was man noch brauchen und was weg kann. Je nachdem, wie wild der Garten aussieht, lohnt es sich einen Container zu bestellen. Bevor Sie das machen, sollten Sie sich den Garten genauer ansehen. Reicht ein Container für Grünschnitt? Werden auch Möbel oder andere Gegenstände entsorgt? Wie groß muss der Container sein? Wenn der wild "nur" verwuchert ist, können Sie den Garten schneller auf Vordermann bringen. Gerade dann, wenn der Garten nicht so groß ist, geht es recht schnell. In größeren Gärten können Sie sich auch Unterstützung holen. Dabei ist es egal, ob es sich um Freunde, Familie oder eine Firma handelt. Oft sehen Sie auch schon nach den ersten Rückschnitten, was sich auf dem Boden befindet. Finden Sie hier viel Unrat, können Sie diesen oftmals einfach entsorgen.

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