Sitzbank selber bauen

Bank aus Stühlen

Aus zwei alten Stühlen lässt sich mit einem bisschen handwerklichen Geschick eine lauschige Chillecke bauen.

Bank aus Stühlen

Du brauchst: zwei gleiche Holzstühle, deren gesamte Rückenteile stabil und vom übrigen Stuhl in einem Stück demontierbar sind.

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Schau dir die Konstruktion deines Stuhls genau an. Wir mussten den Sitz abschrauben.

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Die Streben durchsägen.

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Wenn nötig – mit dem Gummihammer nachhelfen.

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Die Verzapfung muss vollständig heraus, Reste evtl. mit dem Beitel ausstemmen.

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Das sind die beiden Teile, die du für die Bank benötigst.

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Die Querhölzer haben wir aus 27 mm starkem Kiefer-Leimholz gesägt. Die Breite der Querstreben richtet sich auch nach der Länge der Verzapfung, hier 50 mm.

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Die Wunschlänge unserer Bank beträgt rund 1200 mm. So lang sind auch die Riegel, die du gegen die gerade ausgerichteten Rückenteile spannst.

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Du zeichnest die Schräge (oder auch Gerade, je nach Stuhlmodell) im Bereich des Zapfenlochs an. Eine solche Schmiege ist dabei hilfreich.

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Wenn du die Tiefe des Zapfenlochs festgestellt hast, zeichnest du an den Enden der Hölzer exakt die Zapfenbreite und -höhe an.

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Das ist der Moment für Feinmotoriker: Mit einer Gestell-, Fein- oder Ziehsäge schneidest du die Enden an beiden Seiten vom Stirnholz ein.

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Anschließend sägst du sie an der Markierung bis zum Zapfen ein. Danach wird der Zapfen oben und unten ein Stück abgesägt.

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Und ganz zum Schluss – da das Zapfenloch gerundet war – wird der Zapfen mit der Feile an das Gegenstück angepasst.

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Sind beide Querriegel fertig gebaut, steckst du sie ohne Leim in die Rückenteile und verspannst alles mit einem Spanngurt. So kannst du prüfen, ob die Zapfenfugen geschlossen sind und beide Rückenteile symmetrisch zueinander stehen.

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Jetzt wiederholt sich der Ablauf ab Arbeitsschritt zwei mit den 27-mm-Querstreben.

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Die Zapfen werden hier wie bei den großen Querriegeln zuerst mit Bleistift angezeichnet.

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Als Nächstes sägst du sie mit der Säge passend zu und rundest sie mit der Feile. Der Zapfen darf nicht zu lang geraten.

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So sehen die großen und kleinen Querstreben im Vergleich aus. Gut zu erkennen: Die unterschiedlichen Zapfen.

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Die Sitzbretter sägst du dir aus sogenannten Glattkantdielen zu. Alternativ kannst du sie dir auch im Baumarkt zusägen lassen.

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Für die Bank brauchten wir neun 120 mm breite, 20 mm starke und 350 mm lange Sitzbretter. Zeichne zuerst die Stärke der Bretter innen ...

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... auf den Querriegeln an. Der Einfachheit halber legst du eine lange Leiste an und reißt das Maß dort über die ganze Länge der Streben auf.

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Schneide zwei knapp 30 mm breite Auflagerleisten in der Länge der Riegel (ohne Zapfen) zu und bohre sie an. Die Löcher mit dem Senker bearbeiten.

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Durch die am Ansatz vergrößerten Löcher versenkst du später automatisch die Schraubköpfe. Querriegel leimen und schrauben. Austretenden Leim rechtzeitig mit dem Stechbeitel abstoßen und alle Bauteile gründlich schleifen.

Die fertige Sitzbank

Tada. Aus zwei alten Stühlen wurde eine moderne Sitzbank.

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