Vogelhaus bauen

Aus selbst ist der Mann 12/2016

Heimische ­Vögel haben im Winter wieder ein Problem bei der Futtersuche. Wenn Sie ein Vogelhaus bauen, schaffen Sie Abhilfe. Unsere Anleitung zeigt, wie Sie ein Vogelhaus bauen.

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Auch wenn es auf unserem Foto nicht so aussieht, der Winter kommt bestimmt. Dann haben heimische Vögel wieder ein Problem bei der Futtersuche. Helfen Sie den Piepmätzen, indem Sie ihnen ein Vogelhaus mit Futter zur Verfügung stellen.

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Zur optischen Auflockerung der Bodenbretter erhalten deren Sägekanten gefräste Profile.

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Die Rahmenbretter unter der Grundplatte werden mit einer in der Lade geführten Gehrungssäge ...

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... zugeschnitten und – mit Schraubzwingen fixiert – von unten an der Grundplatte verschraubt.

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Das Geländer besteht aus miteinander verleimten Pfosten, Rechteckleisten und Sprossen.

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Das aufgebohrte Flacheisen wird über dem Sackloch der Multiplexplatte fixiert.

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Die Bohrung im Flacheisen entspricht der im jeweiligen Bauteil. Für die Sacklochtiefe gilt dies analog. Der Vierkantstab erhält seine zylindrischen Enden einfach durch Druck beim Eindrehen.

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Das massive Kantholz dient als Stütze, die Platte zum Verschrauben mit der Grundplatte. Verankert ist das Ganze mit einem Stützenschuh.

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Vor dem Schneiden der Bögen erhalten die Bretter alle erforderlichen, ausreichend tiefen Bohrungen. Das Werkstück dabei unbedingt einspannen.

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Die Bögen erledigt die Stichsäge. Ein Ausreißen der Oberfläche verhindert das Vorritzen (Cutter).

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Aus optischen Gründen sollten die rauen Sägeflächen mit einer eingespannten Schleifwalze geglättet und alle Kanten mit feinem Schleipapier (240er) entgratet werden.

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Dübel verstärken die Leimverbindungen. Dübelfixe helfen beim Markieren der Gegenbohrungen.

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Mit einer Feinsäge (Leiste als Tiefenanschlag) entstehen Ziernuten und stirnseitige Einschnitte.

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Das sind die einzelnen Bauelemente für eine Längswand vor dem (wasserfesten) Verleimen.

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Der komplette Korpus mit allen erforderlichen jeder Längsseite eine Auflagerleiste erforderlich Zwingen. Ein Winkel bürgt für Rechtwinkligkeit.

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Die Leistenstücke, die später als herausnehmbare Bodenleisten das Reinigen der Grundplatte erleichtern, dienen in diesem Stadium als Distanzhalter beim Verleimen. Zum leichteren Handling der senkrecht stehenden Schraubzwingen haben wir den Korpus auf den Kopf gestellt. Die Leisten selbst werden natürlich nicht verleimt. Sie lassen sich nach dem Abnehmen der Zwingen einfach entfernen.

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Damit der Zwischenboden sicher aufliegt, ist an Der komplette Korpus mit allen erforderlichen jeder Längsseite eine Auflagerleiste erforderlich.

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Der Zwischenboden wird vorgebohrt. Die Kantenschrägen entsprechen dem gestutzen Walmdach.

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Bei den Sprossen für die Giebelseite des Satteldachs leistet die Vorrichtung wieder gute Dienste.

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Eine speziell aufgebaute Schablone erleichtert das Verleimen der ganzen Giebelseite wesentlich.

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Um perfekt zusammenzupassen, benötigen die Gehrungen der Dachplatten eine ausgeklügelte Schräge.

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Sattel- und gestutztes Walmdach werden während des Leimabbindens mit Klebeband fixiert.

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Wieder auf den Kopf gestellt wird der Korpus mit der vorgefertigten Grundplatte verschraubt.

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Das Walmdach unter Leimzugabe auflegen und beschweren, bis der Leim völlig abgebunden hat.

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Vor der Montage des Satteldachs werden die beiden Giebel- und die Quergeländer verschraubt.

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Bis zum Aushärten des Leims hilft auch hier wieder Klebeband beim Fixieren der Teile.

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Der fertige Rohbau.

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Zunächst halfen sie beim Fixieren der Mittelstütze: die Bodenleisten. Ihre eigentliche Funktion ist aber, das Körnerfutter im Zaum zu halten. Zum Säubern werden sie einfach herausgehoben

Greifen Sie deshalb bald zu Säge und Bohrmaschine, denn unser Bauplan (SE 12/2005, Bauplan leider vergriffen) zeigt Schritt für Schritt, wie Sie das Vogelhaus bauen. Unsere detaillierte Anleitung ist auch für DIY-Laien leicht zu verstehen und umzusetzen.

Checkliste Werkzeug

  • (Ständer-) Bohrmaschine

  • Akku-Bohrschrauber

  • Bohrmaschine

  • Gehrungssäge

  • Stichsäge

Neben vogelgerechten Nistkästen und funktionellen Tränken gehören Futterhäuser sicher zu den Hilfen, mit denen jeder von uns in seinem persönlichen Umfeld zu einem sinnvollen Vogelschutz beitragen kann. Nicht zuletzt deshalb, weil die natürlichen Lebensräume für die heimische Vogelwelt immer mehr eingeschränkt und seltener werden. Mit dem hier vorgestellten komfortablen Vogelhaus können Sie dem locker entgegen wirken. Weil es aber mit dem Vogelhaus bauen allein nicht getan ist, geben wir Ihnen zusätzlich einige wichtige Tipps für das richtige Füttern. Kommen wir nun zum Bau der Verpflegungsstation. Lassen Sie sich von der Vielfalt der einzelnen Elemente nicht abschrecken, der Aufbau ist wirklich ziemlich einfach, wenn auch recht zeitintensiv.

Allein die Vierkantsprossen mit zylindrischen Enden zu versehen, ist echte Fleißarbeit. Deshalb haben wir eine Vorrichtung entworfen, die die Serienherstellung wesentlich erleichtert: Bei dem Flacheisen (Verbindungsblech) wird ein Loch so aufgebohrt, dass der Durchmesser dem entspricht, in den die Sprossenenden nachher passen müssen. Die Tiefe des Sacklochs in der quadratischen Multiplexplatte sorgt für die richtige Länge der Zylinder. Bei deren Herstellung können Sie die Arbeitsweise selbst wählen.

Vogelhaus bauen: Exakt arbeiten

Die zeitaufwendigere Methode ist das Eindrehen der Vierkantstäbe, bis die Stirnseite den Sacklochboden erreicht. Schneller geht es mit der rustikalen Variante: Sie treiben den Vierkant mit leichten Hammerschlägen durch die Bohrung bis zum Sacklochanschlag. In beiden Fällen sollten Sie die entstandenen Grate sorgfältig entfernen. Achten Sie auch darauf, dass alle zylindrischen Enden möglichst konzentrisch zur Mittelachse der Vierkante liegen. Wäre das nicht der Fall, säßen die Sprossen nach dem Zusammenbau nicht mehr parallel zueinander, was die Optik doch ziemlich stören würde.

Um den statischen Eindruck der zahlreichen Vierkantsäulen ein wenig aufzulockern, sollten sie umlaufend feine Nuten erhalten. Dazu eignet sich sehr gut eine Feinsäge. Damit alle Nuten gleichmäßig tief ausfallen, wird mit doppelseitigem Klebeband eine Leiste als Tiefenanschlag auf dem Sägeblatt fixiert. Das reicht aus, wenn Sie die Säge möglichst senkrecht führen. Um ganz sicher zu gehen, können Sie natürlich auch eine zweite Leiste auf der anderen Seite des Blattes befestigen. Dann müssen Sie aber dafür sorgen, dass sich beide Leisten exakt parallel gegenüberliegen. Sonst liegt das Sägeblatt doch schief. Ein wichtiger Arbeitsschritt bei einem Vogelhaus ist natürlich der Schutz seiner Oberflächen, weil die ja ständig wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt sein werden. Für die Teile, die naturbelassen sind, haben wir ein Hartholzöl verwendet, das sehr gut in das weiche Kiefernholz eindringen kann. Dachflächen, Giebelwände und die Kanten der Grundplatte und des Rahmens wurden mit einer Wetterschutzfarbe in Schwedenrot behandelt. Wie man eine richtige Vogelfütterung vornimmt und wann man überhaupt zufüttern darf, lesen Sie in unserem Artikel zum Thema Vögel füttern.

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