Spindeltreppe Spindeltreppe außen montieren

Diese platzsparende Spindeltreppe schafft eine kurze Verbindung zwischen Balkon und Garten. Ein praktischer Bausatz macht den Aufbau einfach.

Inhalt
  1. Spindeltreppe außen montieren
  2. Fundament für Wendeltreppe
  3. Spindeltreppe: Zubehör

Checkliste Werkzeug

Einen direkten Zugang vom Balkon in den Garten hatten sich die Bauherren schon lange gewünscht. Ein Bausatz, der sich auch von geschickten Heimwerkern aufbauen lässt, brachte schließlich die erfreulich günstige Lösung. So kann auch in Zukunft jeder eine Spindeltreppe außen montieren.

 

Spindeltreppe außen montieren

Einen guten Kompromiss zwischen Platzbedarf und Komfort bot in diesem Fall eine Wendeltreppe mit 160 cm Durchmesser. Erhältlich sind weitere Ausführungen ab 120 bis 200 cm; für Geschosshöhen über 282 cm kann man Zusatzstufen und eine Rohrverlängerung separat kaufen. Die Wendelung endet in der konkreten Situation gegenüber der Hauswand. Das ist nicht optimal, es bleibt aber genug Platz, um unten bequem von der Treppe zu steigen.

 

Fundament für Wendeltreppe

SpindeltreppeNach der Bestellung bleiben einige Wochen bis zur Lieferung: Zeit genug, das Fundament vorzubereiten. Das Fundament, das die Treppe lange Zeit sicher tragen soll, muss nicht nur einen ausreichend großen Querschnitt aufweisen – hier sind es 40 x 40 cm –, sondern auch tief genug hinabreichen. Der Grund: Im Winter kann der Boden gefrieren, und dabei dehnt er sich aus. Geschieht das unterhalb eines Fundaments, kann es dadurch angehoben oder leicht gekippt werden – beides wäre fatal für die Standsicherheit der Treppe. Deshalb gräbt man für ein Fundament bis in frostsichere Regionen. In weiten Teilen Deutschlands geht man dabei bis in 80 cm Tiefe, in hohen Lagen kann das aber zu wenig sein. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall beim örtlich zuständigen Bauamt. Dort liegen verlässliche Zahlen darüber vor, welche Tiefe bei Ihnen als frostsicher gelten kann.

 

Spindeltreppe: Zubehör

Der Aufbau braucht Zeit, geht aber gut von der Hand. Im Bausatz sind – bis auf die Befestigungsmittel zum Verankern an der Hauswand – alle nötigen Zubehör- und Kleinteile enthalten. Auch die beiliegende Anleitung lässt kaum Fragen offen. Kniffliger als erwartet war lediglich das genaue Ausrichten des Geländer-Handlaufs: Hier in drei Dimensionen einen durchgehend eleganten Schwung zu erzielen, erfordert einiges Ausprobieren, Überprüfen und Nachjustieren. Das empfiehlt sich auch beim Ausrichten der Stufen: Je sorgfältiger man hier arbeitet, desto komfortabler ist später der Aufstieg.

Praxistipp: Die Teile der Treppe sind solide verzinkt – damit besitzt die Konstruktion einen Rostschutz für viele Jahre. Ohne einen zusätzlichen Anstrich, sollte man jedoch den Madenschrauben und den Spannhülsen der Stufen ein wenig Aufmerksamkeit schenken. Hier können beim Befestigen kleine Fehlstellen im Zink entstehen, an denen sich doch Rost bildet. Um das zu verhindern, sprüht man jeweils einen Tupfen Kaltzink auf – eine Dose davon liegt dem Bausatz bei.

Spindeltreppe: Schrauben nachverzinken
Das Nachverzinken gelingt hier recht unauffällig, wenn man sich eine Sprühmaske aus einem Blatt Papier reißt. Durch das unregelmäßige Loch gesprüht, bildet das Zinkspray sanfte Übergänge zum Untergrund. Foto: sidm / HA
Machbar
über 1000 €
Über 4 Tage
2

Quelle: selbst ist der Mann 7 / 2016

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