Schornstein nachrüsten

Ohne einen passenden Schornsteinabzug kann ein Kamin nicht betrieben werden. Sie müssen also vor dem Kauf prüfen, ob ein Abzug vorhanden ist, ob er sich eignet, auch vom Standort her, oder ob Sie den Schornstein nachrüsten sollten. Ein Gespräch, das Sie vorher mit dem Schornsteinfeger führen, gibt darüber Aufschluss.

Schornstein nachrüsten

Bevor Sie Ihren Schornstein nachrüsten heißt es: Keine Angst vorm schwarzen Mann. Denn bevor Sie irgendetwas in Sachen Kamin unternehmen, müssen Sie mit dem Schornsteinfeger reden. Er prüft nicht nur, ob Ihr Schornstein nachgerüstet werden muss, sondern kann Ihnen Tipps zur Aufstellung geben und nimmt die Anlage am Ende auch ab. Haben Sie bestimmte Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten, kann er die Inbetriebnahme verweigern. Ist ein Schornstein an passender Stelle vorhanden, muss der Querschnitt und die Rohrbeschaffenheit überprüft werden. Wurde daran schon ein anderer Ofen angeschlossen, muss nur sichergestellt sein, dass auch die gemeinsame Rauchmenge ungehindert abziehen kann. Dann muss der Kamin allerdings der Bauart 1 entsprechen, die nur mit geschlossener Tür betrieben werden kann. Kamine der Bauart 2 darf man auch mit offener Tür anheizen. Überlegen Sie, ob Sie den Schornsteinanschluss überm Kaminofen oder dahinter vornehmen, entsprechende Rohrabschnitte sind auszuwählen.

Quelle: selbst ist der Mann 12 / 2009

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