Sauna im Keller

Die Sauna im Keller ist nicht nur näher als überfüllte öffentliche Schwitzbäder, sondern auch meist hygienischer und ein Garant für Ruhe und Entspannung. Es ist gar nicht so unmöglich, eine Kellersauna einzubauen – auf wenn Sie vielleicht nur kleine Kellerräume haben. Wir zeigen den Aufbau einer Sauna im Keller und sagen, was zu tun ist, um sich gesundzuschwitzen.

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Sauna im Keller

Sauna im Keller

Kann schon bald bei Ihnen im Keller stehen: Eine eigene Sauna.

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Sauna im Keller: Schritt 1 von 26

Zeichnen Sie den Grundriss mit 10 cm Abstand zu den Wänden auf den Boden. Unter den Grundrahmen legen Sie das beiliegende Gummiband, das man mit einem Cuttermesser zuschneiden kann. Legen Sie so den gesamten Grundrahmen auf dem Boden aus – aber noch nichts verschrauben.

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Sauna im Keller: Schritt 2 von 26

Kontrollieren Sie das Höhenniveau der einzelnen Latten. Im Zweifelsfall müssen Sie niedrigere Abschnitte zusätzlich mit Gummiband unterfüttern.

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Sauna im Keller: Schritt 3 von 26

Bevor Sie die einzelnen Leisten des Grundrahmens miteinander verschrauben, kontrollieren Sie vorhandene rechte Winkel mit einem Schreinerwinkel.

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Sauna im Keller: Schritt 4 von 26

Nun verschrauben Sie die vier Rahmenteile mit 3,5-x-35-mm Schrauben genau dort, wo sie sich überlappen – nur untereinander, nicht am Boden.

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Sauna im Keller: Schritt 5 von 26

Mit Schrauben der Größe 4,5 x 70 mm befestigen Sie dann den Eckpfosten mit den beiden ersten Wandelementen aus der hinteren Raumecke.
Wichtig: Achten Sie beim Aufstellen und Verschrauben darauf, dass alle Elemente gemäß der Aufbauanleitung positioniert werden: Kopf- und Fußende der Elemente sind nicht immer identisch. Bei manchen Wandelementen ist die Verkleidung höher als bei anderen, um später die Deckenpaneelen zu kaschieren!

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Sauna im Keller: Schritt 6 von 26

Das gesamte Winkelelement können Sie dann auf den Grundrahmen aufsetzen. Die untere Wandverkleidung greift seitlich über den Grundrahmen. So ist das passgenaue Absetzen der Ecke und aller weiteren Wandelemente ganz einfach.

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Sauna im Keller: Schritt 7 von 26

Es folgen eine Verbindungsleiste rechts und links und im Anschluss daran jeweils ein weiteres Wandelement.

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Sauna im Keller: Schritt 8 von 26

Die Verbindungsleisten werden mit je drei Drahtstiften der Größe 16 x 30 mm an die Wandelemente genagelt, einmal oben, einmal mittig und einmal unten.

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Sauna im Keller: Schritt 9 von 26

Weitere Eckpfosten verschrauben Sie jetzt mit den schmalen Wandelementen der Vorderseite, und diese verschrauben Sie dann mit den bereits aufgestellten Elementen.

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Sauna im Keller: Schritt 10 von 26

Die Wandelemente werden nur lose auf den Grundrahmen gestellt.

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Sauna im Keller: Schritt 11 von 26

Halt bekommen sie durch die außen weiter nach unten geführten Profilbretter der Verkleidung.

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Sauna im Keller: Schritt 12 von 26

Die Fensterelemente sind im Bausatz vormontiert enthalten. Nun fehlt nur noch die Tür.

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Sauna im Keller: Schritt 13 von 26

Haben Sie die weiteren Wandelemente – stets mit dazwischen liegender Verbindungsleiste – montiert, legen Sie den Deckenrahmen auf und verschrauben die Rahmenteile wieder an den Überlappungspunkten.

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Sauna im Keller: Schritt 14 von 26

Es folgen die Trageleisten für die Saunadecke, die innen an den Wandelementen festgeschraubt werden.

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Sauna im Keller: Schritt 15 von 26

Die Einbauanleitung sieht nun vor, den Türrahmen auf den Boden zu legen und die Glastür samt Beschlägen daran festzuschrauben.
Tipp:Sollte der Rahmen durch falsche Lagerung etwas verzogen sein, montieren Sie ihn besser erst ohne Tür.

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Sauna im Keller: Schritt 16 von 26

So können Sie ihn leichter ausrichten und ggf. rechts und links unterfüttern. Den Rahmen schrauben Sie mit 5-x-100-mm-Schrauben an den beiden Wandelementen fest. Kontrollieren Sie vorher, ob der Rahmen akkurat im Lot steht.

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Sauna im Keller: Schritt 17 von 26

Die Deckenelemente werden lose auf die Trägerleisten gelegt. Das Eigengewicht und der Schaumstoffstreifen dazwischen sorgen für die notwendige Dichtheit.

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Sauna im Keller: Schritt 18 von 26

Schließlich befestigen Sie die Abschlussblenden ringsum an der Vorderseite der Sauna. Sie werden mit Halterungen an der Innenseite verschraubt.

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Sauna im Keller: Schritt 19 von 26

Laut Anleitung ist die Tür zu diesem Zeitpunkt schon samt Rahmen befestigt. In unserem Fall wurde erst jetzt die Glastür an den Rahmen geschraubt.

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Sauna im Keller: Schritt 20 von 26

Den Abluftschieber nageln Sie an der vorgesehenen, offenen Stelle an die Profilbretter der Saunawand. Die Wasserwaage hilft beim Ausrichten.

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Sauna im Keller: Schritt 21 von 26

Für die Liegen werden schmale Holzschienen als Halterungen an der Saunainnenwand festgeschraubt.

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Sauna im Keller: Schritt 22 von 26

Nun können die beiden Sauna- und die eine Querliege an den Halterungen befestigt werden.

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Sauna im Keller: Schritt 23 von 26

Zum Saunaofen gehören neben dem Ofen an sich eine Holzverkleidung, die Saunasteine und natürlich ein Steuergerät.

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Sauna im Keller: Schritt 24 von 26

Die Verkabelung zum Steuergerät können Sie, den Anschluss des Steuergerätes ans Netz sollten Sie stets einem Fachmann überlassen.

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Sauna im Keller: Schritt 25 von 26

Der Ofen sollte mindestens 110 cm unterhalb der Saunadecke und mit einem Abstand von mindestens 7 cm zur Wand befestigt werden.

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Sauna im Keller: Schritt 26 von 26

Damit man beim Betreten oder Verlassen der Sauna nicht unbeabsichtigt an den heißen Ofen stößt, werden freistehende Saunaöfen aus Sicherheitsgründen mit einem Holzrahmen umgeben.
Bei anderen Saunamodellen heizt der Ofen auch über einen flachen Schacht an der Rückwand oder der Ofen steht unter den Sitzbänken.

Schon vor 2500 Jahren nutzten Griechen heiße Bäder zur Heilung und 500 Jahre später hatten die Römer diese Badekultur soweit perfektioniert, dass heutige Anlagen dagegen blass aussehen. Aber es gilt ja auch nicht, mit Marmorsäulen und Quadratmetern zu protzen, sondern die wohltuende Wirkung heißer Luft zu nutzen – und das am besten in einer Sauna im Keller. Laconicum, was nichts anderes heißt als Heißluftbad, nannten die Römer ihre Sauna.

Sauna im Keller: Welches Holz eignet sich?

Was oft vernachlässigt wird – die Holzqualität: Die Qualität einer Sauna hängt ganz entscheidend vom Holz ab, aus dem sie besteht. Nordische Fichte ist beispielsweise sehr gut geeignet, da sie auf Grund der rauen klimatischen Verhältnisse in ihrer Heimat nur langsam wächst. Und ein langsames Wachstum führt zu einer hohen Rohdichte, also einem festen, sehr harten Holz. Die nordische Fichte ist quasi abgehärtet.

Ein anderes geeignetes Holz findet sich im Norden Kanadas – die Hemlocktanne, ein harzarmes Nadelholz. Neben der Holzart wirkt sich die spätere Behandlung auf die Qualität aus. So sollte das Holz zunächst an der Luft auf eine Holzfeuchte von knapp über 30 Prozent vorgetrocknet werden. Danach folgt die maschinelle Trocknung bis zu einer Restfeuchte von etwa 10 Prozent. Dieser Vorgang dauert etwa zwei Wochen. Ist das Holz dann verarbeitungsfähig, müssen sämtliche Nuten und Federn akkurat ausgearbeitet werden, damit sich die Sauna passgenau zusammensetzen lässt. All diese Vorgänge sind umso teurer, je sorgfältiger sie vonstattengehen. Entsprechend sollten preiswerte Produkte vor dem Kauf genau geprüft werden.

Im Inneren der Sauna müssen möglichst Hölzer mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit zum Einsatz kommen, ansonsten wird es unter dem Allerwertesten zu heiß zum Sitzen. Geeignete Hölzer für Bänke, Kopf-, Fuß- und Rückenstützen sind Pappel, Espe, Linde oder das afrikanische Abachi.

Warum das Schwitzen in der Sauna so gesund ist, verrät das Video:

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Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Massivholz- und Elementsauna. Letztere besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion, die mit Dämmung ausgefüllt, mit Aluminiumfolie überzogen und mit etwa 15 mm starkem Profilholz verkleidet wird. Eine Massivholzsauna besteht dagegen aus rund 45 mm starken Blockbohlen, also durchgängig aus naturgewachsenem Holz. Entsprechend teurer sind diese Saunen. Außerdem müssen Sie davon ausgehen, dass die Wandelemente einer Massivholzsauna schwerer sind – ein Aufbau sollte hier in jedem Fall zu zweit erfolgen.

Sauna im Keller: Der Ofen

Den Saunaofen bezieht man in der Regel vom selben Hersteller wie die Sauna. Entsprechend wird man Ihnen einen Ofen empfehlen können, der die passende Größe für Ihre Sauna aufweist. Meist reichen 7,5 Kilowatt für bis zu 10 Kubikmeter, für größere Saunen benötigt man 9-Kilowatt-Öfen. Daneben müssen Sie sich überlegen, ob Sie einen reinen Heizofen oder einen inklusive Dampfbadfunktion wünschen. Auch müssen Sie zwischen einem elektrisch betriebenen oder einen für Holz-, Öl- oder Gasbefeuerung wählen. Und neben wandhängenden Exemplaren gibt es Unterbankgeräte, die weniger zusätzlichen Platz beanspruchen.

Jeder Ofen hat ein Steuergerät, über das die Temperatur geregelt werden kann. Damit man beim Saunieren nicht andauernd zum Nachjustieren der Temperatur die Sauna verlassen muss, werden die Steuergeräte von Sensoren im Inneren der Kabine gesteuert. Jeder Sauna-Ofen hat ein Steuergerät auf der Außenseite der Kabine, über das die Temperatur geregelt werden kann. Die Leitungen gehen also vom Ofen zum Steuergerät und dann weiter zum Stromanschluss. Diesen muss ein Fachmann vornehmen. Haben Sie eine Dampfbadfunktion, gibt es dafür ein Feuchtesteuergerät. Spezielle Lampen müssen ebenfalls eingestellt werden. Alle Geräte werden außen in der Nähe des innen platzierten Ofens montiert. Die Kabel und Lampen in der Sauna müssen für mindestens 140 Grad Celsius geeignet sein.

Wichtig: 3,3- Kilowatt-Öfen für kleine Ein-Mann-Kabinen mit ungefähr vier Kubikmetern verfügen zum Teil über einen 230V-Netzanschluss. Größere Saunaöfen wie in unserem Beispiel haben jedoch meistens einen 400-Volt-Drehstromanschluss. Es empfielt sich aber nicht nur zur eigenen Sicherheit, solche Öfen vom Fachmann anschließen zu lassen, sondern auch aus Garantiegründen – keine Rechnung, keine Gewährleistung, heißt es oft.

Fotos: sidm, Archiv

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