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Geht auch ganz einfach:

Sat-Schüssel Auf was muss man bei Satellitenschüsseln achten?

Für ein störungsfreies Bild im Fernsehen benötigen Sie zuerst eine Sat-Schüssel. Dabei ist aber vor allem die richtige Ausrichtung und Einstellung wichtig. Alles weitere, was Sie über die Sat-Schüssel wissen sollten, erfahren Sie hier.

Sat-Schüssel
Sat Schüsseln werden meist an Hauswänden oder dem Dach montiert. Foto: iStock / SVproduction
Inhalt
  1. Seit wann gibt es Satellitenschüsseln?
  2. Welche Satellitenschüssel gibt es?
  3. Wo Sat-Schüssel anbringen?
  4. Wer montiert Sat-Schüsseln?

Nach der Arbeit entspannen viele vor dem Fernseher auf der Couch. Damit Sie dabei ein klares Bild und einen gut verständlichen Ton erhalten, benötigen Sie eine richtig ausgerichtete Sat-Schüssel. Doch wo montiert man die Sat Anlage am besten? Kann man das überhaupt selbst machen? Oder muss man doch einen Fachmann kommen lassen?

 

Seit wann gibt es Satellitenschüsseln?

Der erste Satellit wurde bereits 1957 ins Weltall geschickt. Für einen TV-Empfang war dieser allerdings nicht geeignet. Etwa ein Jahr später wurde dann der erste Satellit mit einem Tonbandgerät ausgestattet und ins Weltall befördert. Das Signal konnten hier aber auch nur Profis empfangen. 1962 wurde dann der erste kommerzielle Fernsehsatellit entwickelt. Seitdem gab es immer mehr Satelliten (Stand 2022: ca. 1800), die uns viele Signale senden. Dabei geht es aber nicht nur um die Signale, die unsere TV-Geräte erhalten. Denn die Satelliten übermitteln auch Daten zur Wettervorhersage oder navigieren den schnellsten Weg zum nächsten Ausflugsziel.

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Welche Satellitenschüssel gibt es?

Seitdem alle Haushalte mit einer Antenne von DVB-T auf DVB-T2 wechseln mussten, möchten immer mehr eine Satellitenschüssel. Doch dabei gibt es verschiedene Varianten. Wir stellen die drei bekanntesten vor:

  1. Klassische Parabolantenne: Früher hatten die meisten Haushalte diese Antenne mit einer Standardgröße von 80cm. Es gibt die Sat-Antennen aber auch mit einem deutlich kleineren und größeren Durchmesser. Die kleinste hat einen Durchmesser von 40cm, die größte Schüssel 120cm. Ab einem Durchmesser von 60cm wird ein zuverlässiger Empfang gewährleistet. So bieten die Satellitenantennen einen sehr guten Empfang und lassen sich recht einfach installieren.
  2. Offset-Antenne: Diese Sat-Antenne ist am weitesten verbreitet. Großer Vorteil: Die Antenne ist hier senkrecht angeordnet. Das bedeutet, dass der Empfang auch bei einem Unwetter gut ist. Außerdem kann sich in dieser Schüssel kein Schnee oder Regen sammeln. Das führt auch dazu, dass der Empfang störungsfrei ist. Offset-Schüsseln werden steil ausgerichtet und können so auch nah an der Hauswand angebracht werden.
  3. Sat-Flachantenne: Diese Art wird auch Planarantenne genannt. Die Satelliten-Flachantenne sieht nicht aus wie eine Satelliten-Schüssel, sondern eher wie eine kleine Box. Diese ist entweder eckig oder rund und sehr flach. Dadurch ist die Sat-Antenne nicht so offensichtlich. Zusätzlich ist diese Antenne sehr kompakt und robust und kann auch als mobile Satellitenantenne genutzt werden (z.B. als Camping-Sat-Anlage). Für einen störungsfreien Sat-Empfang sollten Sie die Antenne am besten in der Nähe eines Fensters platzieren. Sie wird das Signal nicht von Möbeln oder anderen Elektrogeräten gestört.
 

Wo Sat-Schüssel anbringen?

Noch bevor es darum geht, die Sat Anlage richtig einzustellen, müssen Sie sich für den geeigneten Standort entscheiden. Insgesamt stehen Ihnen dabei vier Orte zur Auswahl.

  • Das Dach: Am bekanntesten ist es, die Sat Anlage auf dem Dach zu montieren. Hier wird eine störungsfreie Verbindung meistens garantiert. Doch es kann auch zu Störungen kommen. Besonders Wind, Regen und Schnee können den Empfang unterbrechen. Außerdem ist eine Anbringung auf dem Dach nicht ganz ungefährlich!
    Praxistipp: Wenn es nur die Möglichkeit gibt, die Sat Anlage auf dem Dach anzubringen, sollten Sie das unbedingt von einem Fachmann erledigen lassen.
  • Der Balkon: Auch als Mieter muss man sich manchmal selbst um die Sat-Antenne kümmern. Wer dann einen Balkon hat, kann diese dort z.B. am Geländer anbringen. Wenn der Balkon überdacht ist, steht einem sehr guten Empfang auch bei Regen und Schnee nichts im Wege.
    Praxistipp: Mieter müssen vor allem darauf achten, dass es erlaubt ist eine Satellitenschüssel anzubringen. Denn nicht überall gestattet das der Vermieter oder die Wohnungeigentümergemeinschaft.

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  • Der Garten: Gleiches gilt auch, wenn Sie die Satellitenschüssel im Garten aufstellen. Besonders praktisch: Reparaturen können schnell und sicher vorgenommen werden. Störender Schnee kann einfach entfernt werden.
  • Die Wand: Mittlerweile wird von Experten die Montage an der Hauswand empfohlen. Denn hier ist die Sat Anlage mit einer Leiter gut zu erreichen und wird meist von einem Dachvorsprung geschützt. Außerdem gibt es kaum Hindernisse, die den Empfang stören könnten.
 

Wer montiert Sat-Schüsseln?

Wenn Sie die Schüssel nicht selbst montieren können oder möchten, können Sie einen Fachmann damit beauftragen. Doch wer montiert die Sat-Schüssel? Ein Elektriker hat meist das richtige Werkzeug und weiß, wie man die Satellitenschüssel montiert. So wird auch gewährleistet, dass sie sicher befestigt ist und nicht beim nächsten Sturm herunterfällt. Der Elektriker kann außerdem die Sat-Antenne so ausrichten, dass Sie alle Sender empfangen.
Praxistipp: Ein Fachmann benötigt für die Montage nicht mal mehr einen Tag. Das hat aber seinen Preis. Es können Kosten von mehreren Hundert Euro anfallen.

Warum funktioniert meine Sat-Schüssel nicht?

Sie schauen gerade Ihre Lieblingssendung und einfach so passiert es: Kein Empfang. Was ist da los? Aus der Ferne kann man den Fehler natürlich nicht immer direkt finden. Doch es gibt Ursachen, die häufiger für Störungen sorgen.

Die meisten Störfaktoren befinden sich am Receiver. Wenn der Sat-Receiver kein Signal erhält, liegt das oft an einem Unwetter. Wind und Regen rütteln an der Satellitenschüssel und verhindern so eine reibungslose Übertragung. Ist das Unwetter vorüber, können Sie meist wie gewohnt weiter fernsehen. Besteht die Störung auch nach dem Unwetter, kann es sein, dass sich Ihre Schüssel leicht verschoben hat. Wenn das zurechtrücken dann nicht hilft, sollten Sie einen Elektriker bestellen. Dieser kann die Satellitenschüssel auch reparieren.

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Praxistipp: Auch Blätter, Äste oder Schnee können den Empfang stören. Achten Sie also darauf, dass die Satelliten-Schüssel immer frei ist.

Wird kein TV-Programm mehr empfangen, kann es auch daran liegen, dass alle Einstellungen weg sind. Das passiert meistens durch einen Blitzeinschlag in der Nähe oder einen Stromausfall. Dabei können die Voreinstellungen gelöscht werden. Meist müssen Sie die richtige Quelle dann manuell suchen und einstellen. Dass die Voreinstellungen gelöscht sind, kann auch daran liegen, dass Ihr Receiver defekt ist. Ist das der Fall, müssen Sie sich einen neuen kaufen und installieren. Eine der häufigsten Ursachen für eine Störung: Das Kabel. Hier ist die Lösung oft ganz einfach. Überprüfen Sie, ob das Kabel noch richtig verbunden ist. Manchmal steckt das Kabel nicht im richtigen Anschluss oder es gibt einen einfachen Kabelbruch.
Praxistipp: Überprüfen Sie nicht nur das Kabel am Receiver, sondern auch das an der Sat-Anlage.

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Und manchmal liegt das Problem nicht bei Ihnen, sondern am Satelliten. Wenn Sie also normalerweise über einen Satelliten (z.B. Astra 19,2) ein Signal erhalten, probieren Sie mal einen anderen Satelliten aus. Wenn dieser funktioniert, müssen Sie einfach abwarten oder digital (z.B. Internet-TV) fernsehen.

Was kostet eine Sat-Schüssel?

Eine einfache Satellitenschüssel ist nicht teuer. Meist können Sie hier mit Kosten zwischen 60-90 Euro rechnen. Da die Schüsseln über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben sollen, sollten Sie aber auch an die Zukunft denken. Gerade dann, wenn Sie Kinder haben, sollten Sie sich eine Schüssel zulegen, die mehrere Receiver versorgen kann. Denn oft ist es so, dass später mehrere Fernseher in einem Haus vorhanden sind.

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