Bis zu acht PV-Module

Kleine Solaranlage mit viel Energie

Ein steckerfertiges Gerät, nicht größer als ein Koffer, das nahtlos mit zusätzlichen Akkus erweitert werden kann, vereinfacht die Installation kleinerer PV-Moduleinheiten. Hier ein Montagebeispiel einer kleinen Solaranlage.

Vier Solarmodule sind mit Kabeln auf einem Flachdach installiert, daneben ist ein Schornstein und ein Garten zu sehen.Auf Pinterest merken
Bis zu acht PV-Module können an die Solarbank angeschlossen werden. Foto: Claudio Kalex

Werkzeugliste:

Schraubenschlüssel, Abisolierzange, Bohrmaschine, Schraubendreher, Solar-Crimpzange für MC4-Stecker, Leiter

Die Solarbank 3 Pro bietet eine nahtlose Erweiterung mit Akkus und eine einfache Anschlussmöglichkeit der PV-Module (Plug-and-Play-Integration). Zusätzlich verfügt sie über ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem, das die Effizienz optimiert. Die Ladeleistung der Batterie beträgt bei einer einzelnen Solarbank max. 1800 Watt. Solarstrom, den man über diese Grenze hinaus erzeugt, wird direkt an Haushaltsgeräte abgegeben.

Wichtig: Jeder sogenannte MPPT-Eingang unterstützt zwei parallele PV-Module. Da die Solarbank über vier MPPTs verfügt, können bis zu acht PV-Module angeschlossen werden. Die Module muss man parallel und nicht in Reihe schalten, da sonst eine Überspannungsschutzfunktion aktiviert wird und das System stoppt. Dabei besteht jedoch keine Gefahr für Nutzer oder Produkt, es wäre lediglich eine Neukonfiguration erforderlich.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Der Aufbau der Solarmodule ist nicht sonderlich kompliziert und kann an nur einem Wochenende bewerkstelligt werden. Da die Module schwer sind und gegebenenfalls aufs Dach befördert werden müssen, sollten Sie sich jedoch Hilfe beim Tragen holen.

In der Bildergalerie finden Sie Schritt für Schritt die vollständige Anleitung zur Installation der Solarmodule:

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Ein Metallwinkelgestell, Schrauben und Werkzeuge liegen auf einem Holztisch im Freien neben einer Rasenfläche.
Die Halterungen für die Flachdachmontage lassen sich einfach zusammenschrauben. Foto: Claudio Kalex
Ein Mann montiert im Garten ein Metallgestell an der Rückseite eines Solarpanels, Werkzeug liegt auf dem Tisch.
Man benötigt lediglich einen Schraubenschlüssel, um die Profile ... Foto: Claudio Kalex
Ein Solarpanel ist schräg auf einem Gestell montiert, Werkzeug und Kabel liegen auf dem Tisch im sonnigen Garten.
... zu verschrauben und daran dann die Solarmodule zu befestigen. Foto: Claudio Kalex
Zwei Männer heben gemeinsam ein Solarpanel über eine Leiter auf das Dach eines dunklen Gartenhauses bei sonnigem Wetter.
Je nach Ausführung wiegt ein Panel 21,5 oder 26 kg. Die Module lassen sich also ganz gut mit zwei Personen aufs Dach befördern. Foto: Claudio Kalex
Ein Mann kniet auf einem Flachdach und richtet ein Solarpanel mit Halterung aus, im Hintergrund Garten und Leiter.
Zum Schutz der Panels legen Sie am besten eine Pappe oder dicke Folie um die Dachkante herum. Foto: Claudio Kalex
Ein Mann richtet auf einem Flachdach zwei Solarpanels mit Metallgestellen aus, im Hintergrund Häuser und Gärten.
Die Panels wunschgemäß platzieren, ohne sie über die Dachabdichtung zu ziehen und diese zu beschädigen. Foto: Claudio Kalex
Eine Person richtet ein Metallgestell auf einem Flachdach aus, untergelegt mit schwarzen Gummiplatten-Abschnitten.
Auch Unterlagen aus Gummigranulat schützen vor mechanischen Belastungen und Beschädigungen. Foto: Claudio Kalex
Ein Stromkabel ist auf der Rückseite eines Solarpanels ordentlich mit einem Kabelbinder zu einer Schlaufe fixiert.
Die witterungsfesten MC4-Stecker sind an der Modul-Rückseite vorinstalliert. Foto: Claudio Kalex
Eine Rolle rotes Solarkabel und mehrere schwarze Stecker liegen auf einem Flachdach neben einem Solarpanel.
Solarverlängerungskabel sind in verschiedenen Längen erhältlich und oft nötig, um zur Solarbank zu kommen.  Foto: Claudio Kalex
Ein Mann kniet auf einem Flachdach, verbindet ein Solarkabel mit Werkzeug neben einem schräg aufgestellten Solarpanel.
Die Module parallel und nicht in Reihe schalten, da sonst die Überspannungsschutzfunktion aktiviert wird. Ein ... Foto: Claudio Kalex
Ein Solarpanel ist auf einem Flachdach montiert, lange rote und schwarze Kabel führen über die Dachfläche.
... Schraubenschlüssel zum Entfernen des PV-Steckers ist dabei, Y-Kabel zur Parallelschaltung erhält man separat. Foto: Claudio Kalex
Zwei Kabelstränge hängen an einer rostigen Stange von einem Dach einer Holzhütte herunter.
Die Solarkabel müssen hier vom Dach in den darunterliegenden Raum geführt werden. Foto: Claudio Kalex
Ein Mann steht auf einem Flachdach und verlegt rote sowie schwarze Kabel, im Hintergrund Garten und Solarpanels.
Rote und schwarze Solarkabel helfen, Verpolungen und Schäden zu vermeiden. Die rote Leitung steht für den ... Foto: Claudio Kalex
Mit einer Bohrmaschine wird ein Loch durch eine Zimmerwand nahe dem Boden gebohrt, Holzspäne liegen daneben.
... Pluspol (positiv), die schwarze Leitung für den Minuspol (negativ). Beim Verlegen bohrte man hier ein Loch ... Foto: Claudio Kalex
Zwei Kabelstränge, Bohrer und Holzspäne liegen am Holzboden, die Kabel verlaufen durch ein Wandloch ins Zimmer.
... in die Außenwand. So ließen sich die Solarkabel zu der dort platzierten Solarbank führen. Foto: Claudio Kalex
Eine Hand öffnet das Anschlussfach eines großen grauen Geräts auf Holzboden, daneben liegt ein Schraubenzieher.
Ein Erweiterungsakku oder weitere Akkus können einfach mit der Solarbank verbunden werden. Man entfernt ... Foto: Claudio Kalex
Eine Person stellt ein graues Modul mit der Aufschrift „Anker Solix“ auf ein weiteres gleiches Gerät im Zimmer.
... eine Abdeckung und setzt die Bauteile aufeinander – „PluginPower“. Foto: Claudio Kalex
Eine Hand hält einen Stecker, der in einen Anschluss eines grauen Geräts gesteckt wird, daneben eine Person.
Der Netzanschluss ist genauso steckerfertig wie die Anschlüsse ... Foto: Claudio Kalex
Ein Mann schließt mehrere rote und schwarze Solarkabel an die Rückseite einer Energiespeicherbox im Zimmer an.
... der Solarkabel. Man sollte hier nur die Reihenfolge beachten. Foto: Claudio Kalex
Eine Hand hält einen Stecker vor eine geöffnete Steckdose am Boden, rote und schwarze Kabel verlaufen daneben.
Der Netzstecker der Solarbank muss dann nur noch in eine Haushaltssteckdose gesteckt werden. Foto: Claudio Kalex
Ein grauer Energiespeicher mit der Aufschrift „Anker Solix“ steht mit angeschlossenen Kabeln neben einer Wandsteckdose.
Die Produkte sind staubdicht und geschützt vor Strahlwasser (IP65) und können auch außen platziert werden.  Foto: Claudio Kalex
Ein Mann mit Brille steht auf einem Flachdach und blickt in einen sonnigen Garten, er hält einen Kompass.
Am meisten Strom produziert man bei Südausrichtung der PV-Module. Foto: Claudio Kalex
Ein Kompass wird in zwei Händen gehalten und zum Ausrichten auf dem Flachdach genutzt.
Ist man erst abends zu Hause, kann eine Südwest-Ausrichtung der PV-Module ein guter Mittelweg sein.  Foto: Claudio Kalex
Zwei Solarpanels stehen auf einen Flachdach, sie sind mit Kabeln an Steinplatten befestigt.
Kann man die Halterungen nicht am Dach befestigen, muss man sie mit Betonplatten beschweren und so sichern.  Foto: Claudio Kalex
Eine Hand hält ein Anker-Solix-Modul in einen offenen Sicherungskasten mit vielen Kabeln und Automaten.
Die Solarbank wird mit einem Smartmeter, das ein Profi im Sicherungsschrank installieren muss, über WLAN verbunden. Foto: Claudio Kalex
Eine Hand zeigt eine App auf dem Smartphone, im Hintergrund steht der Energiespeicher Anker Solix am Boden.
Ist das Smartmeter installiert, lassen sich per App Stromproduktion, -verteilung und -verbrauch überwachen.  Foto: Claudio Kalex
Ein Solarpanel steht schräg auf einem Flachdach im Sonnenlicht, im Hintergrund Garten und umliegende Häuser.
Die PV-Module sind je nach Ausführung ca. 1800 x 1134 x 30 mm groß und auch für den Balkon geeignet.  Foto: Claudio Kalex

Smartmeter für kleine Solaranlagen

Am Ende wird oft noch ein Smartmeter installiert. Dabei handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den Energieverbrauch in Echtzeit misst und diese Daten an den Netzbetreiber und den Energieversorger überträgt. So bietet er auch den Verbrauchern eine detaillierte Übersicht über ihren Energieverbrauch und hilft dabei, Energiesparpotenziale zu identifizieren. Verpflichtend ist der Einbau bei PV-Anlagen mit einer Einspeiseleistung von mehr als 7 Kilowatt. Die Kosten für die Installation werden vom Netzbetreiber getragen. Wollen Sie freiwillig ein Smartmeter installieren, müssen Sie dies in der Regel beim Messstellenbetreiber beantragen. Da oft vorbereitende Arbeiten am Zählerschrank anfallen, sollte man vorab auch einen Elektriker dazu befragen.

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