Kleine Solaranlage mit viel Energie
Ein steckerfertiges Gerät, nicht größer als ein Koffer, das nahtlos mit zusätzlichen Akkus erweitert werden kann, vereinfacht die Installation kleinerer PV-Moduleinheiten. Hier ein Montagebeispiel einer kleinen Solaranlage.
Werkzeugliste:
Schraubenschlüssel, Abisolierzange, Bohrmaschine, Schraubendreher, Solar-Crimpzange für MC4-Stecker, Leiter
Die Solarbank 3 Pro bietet eine nahtlose Erweiterung mit Akkus und eine einfache Anschlussmöglichkeit der PV-Module (Plug-and-Play-Integration). Zusätzlich verfügt sie über ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem, das die Effizienz optimiert. Die Ladeleistung der Batterie beträgt bei einer einzelnen Solarbank max. 1800 Watt. Solarstrom, den man über diese Grenze hinaus erzeugt, wird direkt an Haushaltsgeräte abgegeben.
Wichtig: Jeder sogenannte MPPT-Eingang unterstützt zwei parallele PV-Module. Da die Solarbank über vier MPPTs verfügt, können bis zu acht PV-Module angeschlossen werden. Die Module muss man parallel und nicht in Reihe schalten, da sonst eine Überspannungsschutzfunktion aktiviert wird und das System stoppt. Dabei besteht jedoch keine Gefahr für Nutzer oder Produkt, es wäre lediglich eine Neukonfiguration erforderlich.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Der Aufbau der Solarmodule ist nicht sonderlich kompliziert und kann an nur einem Wochenende bewerkstelligt werden. Da die Module schwer sind und gegebenenfalls aufs Dach befördert werden müssen, sollten Sie sich jedoch Hilfe beim Tragen holen.
In der Bildergalerie finden Sie Schritt für Schritt die vollständige Anleitung zur Installation der Solarmodule:
Smartmeter für kleine Solaranlagen
Am Ende wird oft noch ein Smartmeter installiert. Dabei handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den Energieverbrauch in Echtzeit misst und diese Daten an den Netzbetreiber und den Energieversorger überträgt. So bietet er auch den Verbrauchern eine detaillierte Übersicht über ihren Energieverbrauch und hilft dabei, Energiesparpotenziale zu identifizieren. Verpflichtend ist der Einbau bei PV-Anlagen mit einer Einspeiseleistung von mehr als 7 Kilowatt. Die Kosten für die Installation werden vom Netzbetreiber getragen. Wollen Sie freiwillig ein Smartmeter installieren, müssen Sie dies in der Regel beim Messstellenbetreiber beantragen. Da oft vorbereitende Arbeiten am Zählerschrank anfallen, sollte man vorab auch einen Elektriker dazu befragen.
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