Gründach anlegen: So gelingt die Dachbegrünung Schritt für Schritt
Ein Gründach speichert Wasser, filtert Staub, sorgt für Ruhe und Temperaturausgleich. Gute Gründe also, Dachflächen zu begrünen. Wie die Anleitung zeigt, ist das mit unserem System auch kein Problem.
Leiter
Besen
Cutter
Haushaltsschere
Blechschere
Hammer
Spaten
Gartenschlauch
Unser Gründach besteht aus drei Vegetationsmatte, Wachstumsmatte aus Mineralfasern und Drainage-System. Zusätzliche Vliese und Folien dienen als Schutzschicht vor mechanischen Belastungen, ersetzen aber nicht die Abdichtung: Der Untergrund – in unserem Fall Beton – muss intakt und dicht sein, bevor das Gründach verlegt wird. Das heißt im Umkehrschluss, dass es keine notwendige Schicht darstellt. Allerdings kann man ein Gründach auch nicht nur als ökologisches Extra bezeichnen, denn es wirkt sich klimatisch in der direkten Umgebung positiv aus, wenn Regenwasser nicht in der Kanalisation landet, sondern gespeichert wird und langsam verdunstet.
Daneben macht Regen weniger Lärm und die Luft wird sauberer, weil Staub in der Pflanzschicht gebunden wird. Wichtig für den Einbau: Eine Brüstung oder eine umlaufende Kiesschicht mit Profilabtrennung, damit kein Material abrutscht und Wasser nicht an der Fassade herunterläuft.
Die Schichten im Überblick
Unser Gründachsystem besteht aus mindestens vier Schichten, in unserem Fall aus fünf, da noch ein Schutzvlies auf der Drainage verlegt wurde, das ein Durchsickern feiner Schmutzpartikel verhindert. So oder so hat der Hersteller zahlreiche Aufbauvarianten zur Verfügung, je nach Standort und Dachkonstruktion. Es empfiehlt sich also nicht, einfach online irgendein System auszuwählen, sondern man sollte sich abgestimmt auf die individuelle Bausituation beraten lassen. Wichtig und nicht im System dabei: Die Abdichtung darunter. Sie muss intakt und damit vollflächig dicht sein, bevor das Gründach verlegt wird.
Düngen Sie die Pflanzen etwa ein- bis zweimal pro Jahr mit Langzeitdünger.
Mehr Informationen zu dem Gründachsystem finden Sie unter knauf.de.
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