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Geht auch ganz einfach:

Flexkleber Flexible Fliesenkleber für höchste Haftung

Die richtige Wahl des Fliesenklebers ist entscheidend für die langfristige Haftung der Fliesen. Flexkleber können Untergrund-Spannungen und Bauteilbewegungen abfedern, sodass die Fliesen dauerhaft festen Halt haben.

Flexkleber
Warum ist Flexkleber so besonders? Foto: Hersteller
Inhalt
  1. Warum Flexkleber?
  2. Flexkleber anrühren
  3. Wann flexiblen Fliesenkleber?
  4. Daran erkennen Sie guten Flexkleber
  5. Was kostet Flexkleber für Fliesen?

Ein Kleber für alles? Das funktioniert nicht! Verwendet man billigen Standard-Fliesenkleber auf Holzspanplatten, werden sich die Fliesen schnell wieder lösen. Sehr problematisch wird es auch außen – durch falschen Fliesenkleber führt Frost und Feuchtigkeit ebenso zum Ablösen. Letztlich kann es schon frustrierend werden, wenn die Wandfliesen beim Verlegen ständig wieder abrutschen. Flexible Fliesenkleber sind auf Problemuntergründen die richtige Wahl.

 

Warum Flexkleber?

Flexkleber wird immer beliebter. Doch warum sollte man ausgerechnet diesen Baukleber nutzen? Flexkleber ist zementgebunden und wird daher auch Flexmörtel genannt. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er für verschiedene Wände und Böden geeignet. Er kann dadurch auch unterschiedliche Ansprüche erfüllen. Aber warum löst Flexmörtel anderen Kleber mittlerweile ab? Dafür gibt es verschiedene gute Gründe:

  • Bessere Haftung: Flexmörtel hält auch auf sehr glatten Fliesenrückseiten, auf denen normaler Kleber keine sichere Haftung hat.
  • Stärkere Klebekraft: Durch seine Kunststoffzusätze hat Flexkleber eine höhere Klebekraft und kann flexibel aushärten. Das ist besonders bei dem Verlegen von Fliesen an Wänden von Vorteil.
  • Verformbarkeit: Flexkleber ist verformbarer und auch nach der Trocknung nicht starr. Dadurch reißen die Fliesen nicht so leicht. Besonders gut ist das am Boden. Denn dieser ist häufiger Spannungen oder Schwingungen ausgesetzt.
Flexkleber
Im Außenbereich Klebemörtel und Flexfugenmörtel verwenden! Und an Treppenkanten geeignete Fliesenprofile einsetzen. Foto: Hersteller / Ceresit
 

Flexkleber anrühren

Flexmörel kann man auf unterschiedlichen Böden und Wänden verwenden. Egal ob auf Gipskarton oder Beton, der Kleber ist bestens geeignet. Doch wie genau benutzt man ihn?

  1. Zuerst sollten Sie einen Behälter mit Wasser füllen. Das verhindert die Klümpchenbildung und sorgt für weniger Staub. Beachten Sie bei der Menge an Wasser die Herstellerangaben auf der Verpackung.
  2. Dann geben Sie das Pulver in den Behälter und verrühren alles mit einem Rührquirl.
  3. Wenn der Klebemörtel eine homogene Masse ist, ist der Flexmörtel fertig.
    Praxistipp: Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie den Kleber mit einer Zahnkelle auftragen. Sieht man die Zähne deutlich, hat der Klebemörtel die richtige Konsistenz.
  4. Nun können Sie ihn auftragen.

Vorsicht auf unebenen Untergründen: Alte Kleberreste sollten vor dem Neuverfliesen entfernt werden – gerade wenn der Fliesenkleber nur dünn ausgebracht werden kann oder großformatige Fliesen verlegt werden sollen. Alter Fliesenkleber ist hart und wirkt unter der neuen Fliese wie ein Stein und lässt keramische Fliesen schnell springen.

Wie Sie alten Fliesenkleber entfernen, zeigt das Video im Detai

 
 

Wann flexiblen Fliesenkleber?

Die etwas teureren Flexkleber sollte man außen, auf kritischen Untergründen, wo mit Spannungen/Rissen zu rechnen ist, sowie auf Heizestrich, bei Verlegung von dichtem Feinsteinzeug und bei Fliese auf Fliese verwenden. Mit kritischen Untergründen wie Spanplatten oder mit Frost und Wasser haben viele Kleber kein Problem mehr: Ob Schnellkleber, Bodenfliesenkleber oder Kleber für Naturstein – die meisten dieser Spezialkleber enthalten wie Flexkleber auch Kunststoffanteile, die die Flexibilität und Haftfestigkeit erhöhen.

 

Daran erkennen Sie guten Flexkleber

Wodurch unterscheidet sich Flexkleber von konventionellem Fliesenkleber? Und woran erkenne ich eine gute Qualität an dem Packungsgebinde? Eine Übersicht:

Flexkleber

 

Was kostet Flexkleber für Fliesen?

Die Zusätze im Flexmörtel machen ihn teurer, billige No-Name-Ware sollte man mit Vorsicht genießen. 20 kg guter Flexkleber kostet eben rund 25 Euro, auch wenn man es dem grauen Pulver nicht ansieht.

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